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Oktober 2008
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Archive für Oktober 2008

Arminia III siegt 4:1 gegen Hopsten

DJK Arminia III - Westfalia Hopsten III  4:1 (2:1)

Tore: 1:0 Marco Schrameyer (11.), 2:0 (ET, 38.), 2:1 (42.), 3:1 Eugen Scheling (51.), 4:1 Eugen Scheling (56.)

Die Dritte der DJK bleibt weiter in der Spur! Heute wurde die Dritte von Westfalia Hopsten klar und eindeutig mit 4:1 nach Hause geschickt.

Das Spiel begann gut für die DJK, es ging frühzeitig mit viel Tempo in Richtung Hopstener Tor. In der 11. Minute war es Marco Schrmaeyer, der überlegt aus zwölf Metern einnetzte. Gleich darauf die nächsten Chancen für Marco, Christian “Gummy” Ungruhe und Benny Basler. Doch der Schnapper der Gäste war stets zur Stelle. Hopsten wurde etwas wacher und erspielte sich einige Ecken, die aber nicht wirklich gefährlich wurden. Der Ex-Hopstener Maik Becker im Tor der DJK stand sicher und ruhig im Spiel gegen seine ehemaligen Kollegen. Das 2:0 fiel in der 38. Minute. Benny flankte scharf vor die Bude, ein Blau-Weißer konnte nur noch ins eigene Netz vollstrecken.

Kurz darauf dann das Tor des Monats in Schierloh! Eine eher völlig ungefährliche Szene im Mittelkreis, die Kugel rollte gerade über die Mittelinie und die Nr. 2 (der war es doch, oder?) der Westfalia hämmerte einfach mal drauflos. Das Ding flog, wohl auch mit einigen km/h Rückenwind und schlug im Netz der DJK ein. So ein Ding wird der Kollege wahrscheinlich sein Leben lang nicht mehr schießen. Irgendjemand hatte ihm wohl vorher gesagt: “Wenne nich weißt, wohin mit dat Ding, hau ihn einfach rein!” Hut ab, Kollege! Das war es dann aber auch mit der Offensive der Gäste. Halbzeit.
Nach der Pause marschierten die Grün-Weißen wieder und wollten das dritte Tor. In der 51. Minute war es dann Eugen Scheling, der überlegt am Keeper vorbeischob. Nur fünf Minuten später war es wiederum Eugen, der seine zweite Hütte machte. Benny bereitete dabei gut vor und ließ heute mit seinen Assists aufhorchen. Eugen hatte sich wohl doch die Worte vom Coach eingeprägt und traf endlich mal wieder per Fuß. Sergej “Lodschi” Rast feierte dann noch sein Saisondebüt im Dress der DJK. Es passierte nicht mehr viel, einige Chance wurden noch ausgelassen und die drei Punkte waren im Sack!

Aufstellung: Maik Becker - Mario Hahn, Dennis Keller, Stephan Caesar - Eugen Scheling, Stefan Klemm (75. Christian Schmitz) - André Basler, Marco Schrameyer (46. Matthias Dierkes), Christian Ungruhe (64. Sergej Rast) - Benny Basler, Matze Ungruhe

DJK-Jugend mit 2 Pokalsiegen

Unsere Mädchen haben am vergangenen Samstag 

in Halen Ihre Pokalendspiele gewonnen!

So sehn Siegerinnen der DJK Pokal in Halen aus.

C 1 Mädchen 8 : 1 gegen Recke
Dieser Sieg war so nicht zu erwarten, der TuS steht mit uns ungeschlagen
in der Meisterschaft an der Tabellenspitze.
Dies war auch ein historischer Sieg, der Pokal wurde für die C-Mädchen das
erste Mal ausgespielt. Hut ab!

So sehn Siegerinnen der DJK Pokal in Halen aus.

B 1 Mädchen -Dramatik pur- 6 : 5 nach Verlängerung gegen Dreierwalde
Gegen einen körperlich-und spielstarken Gegner hatten unsere Mädchen Ihre liebe
Mühe. (Dreierwalde kickte auch Brochterbeck aus dem Pokal) So dauerte es bis in die Verlängerung. Ein herrlicher Heber zum 6:5 und zum Pokalsieg.
Beiden Mannschaften herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für den tollen Pokalnachmittag.

Weitere Fotos auf der Sonderseite

<<Bildergalerie der Pokalsiegerinnen>>

nur einen Klick entfernt…

Für den Jugendvorstand

Andreas Heuckmann

Die Fußballlüge?

 Ohne nun jeden Text aus der Presse hier einstellen zu wollen, finde ich diesen jedoch so interessant, dass ich ihn hier zur Diskussion stellen möchte: 

Oktober 2007

Dr. Roland Loy im Interview

„Fußball ist unkalkulierbar“

Interview: Roland Wiedemann  Bild: Imago

„Fußball ist unkalkulierbar“

Herr Dr. Loy, Sie haben in den vergangenen 20 Jahren rund 3000 Fußballspiele analysiert. Wenn Sie vor dem Fernseher oder im Stadion sitzen, können Sie den Wissenschaftler in sich ausschalten und einfach nur ein schönes Spiel genießen?

Aber selbstverständlich! Seit meiner Kindheit bin ich der allergrößte Fußballfan. Ich hatte eben das Glück, mein Hobby zum Beruf machen zu können.

3000 Partien in statistisch erfassbare Einheiten zu zerlegen – klingt nach harter Arbeit. Welche Erkenntnis haben Sie dabei gewonnen?

Vor allem die, dass wir Lichtjahre davon entfernt sind zu verstehen, wie der Fußball funktioniert. Und es trennen uns sogar ganze Galaxien davon zu wissen, wie Erfolg im Fußball zustande kommt.

Aber Herr Dr. Loy, ganze Heerscharen von Trainern, Managern und anderen Experten zerbrechen sich tagtäglich den Kopf darüber, wie Fußball funktioniert und erklären uns die Ursachen für Sieg oder Niederlage. Und Sie behaupten, dass dies alles Humbug ist?

Tatsache ist, dass da jede Menge Halb- und Unwahrheiten über Trainer- und Spielergenerationen hinweg unreflektiert verbreitet werden – ohne dass diese Aussagen jemals ernsthaft geprüft worden sind. Während hierzulande bestimmte Industriezweige ein Vermögen in die Forschung investieren, um sich dadurch Wettbewerbsvorteile zu sichern, basiert das Milliardengeschäft Fußball weitgehend auf reinen Vermutungen und teilweise gravierenden Fehlannahmen.

Können Sie ein Beispiel nennen?

Die Behauptung, dass diejenige Mannschaft gewinnt, die mehr Zweikämpfe für sich entscheidet, ist schlichtweg falsch. Ich habe mehr als 100.000 Eins-gegen-eins-Situationen untersucht und festgestellt, dass nur etwa 40 Prozent aller Spiele von den zweikampfstärkeren Mannschaften gewonnen werden.

Soll man Zweikämpfe einstellen?

Nein, ich will nur vermeiden, dass sich solche Spekulationen als Lehrmeinung fortpflanzen. Ich wünsche mir eine Kultur der Zurückhaltung bei Aussagen über erfolgsversprechende Handlungen im Fußball.

Gibt es noch mehr solcher Fußballlügen?

Aber sicher, die Liste ist sehr lang. Die These, dass das Flügelspiel erfolgreicher sei als das Spiel durch die Mitte, ist jedem Fußballfan in den zurückliegenden Jahren sicherlich mehr als 1000-mal zu Ohren gekommen. Von daher war auch ich überrascht, als ich nach der Analyse von mehreren Tausend Angriffen feststellen konnte, dass sowohl Vorstöße über die Außenpositionen als auch solche durch die Mitte in zwei Prozent aller Fälle ein Tor nach sich zogen.

Haben Sie schon mal versucht, den einen oder anderen Bundesligatrainer auf solche Fehlannahmen hinzuweisen?

Teilweise spürt man ein hohes Maß an Ablehnung. Die Trainer haben offensichtlich Angst davor, an Autorität zu verlieren. Da werden Dinge, die sie jahrelang gepredigt haben, von jemandem als falsch enttarnt. Das Grundproblem ist doch: Was will ein Trainer weitergeben, wenn so gut wie keine gesicherten Erkenntnisse zu erfolgreichem Verhalten im Fußball existieren?

Aber es kann doch nicht sein, dass Sie Tausende von Spielen analysiert haben, nur um uns sagen zu können, dass wir kaum etwas über Fußball wissen. Ein paar handfestere Erkenntnisse müssen Sie doch gewonnen haben.

Die wissenschaftliche Widerlegung unzähliger seit Jahrzehnten populärer „Fußballweisheiten“ sehe ich als wesentlichen Erkenntnisgewinn an. Außerdem haben meine Analysen – um ein Beispiel für den praktischen Nutzen der Ergebnisse zu geben – gezeigt, dass hoch ausgeführte Elfmeter erfolgreicher sind als flach geschossene. Ich habe diese Information auch einmal dem Trainer einer Bundesligamannschaft an die Hand gegeben. Am darauf folgenden Samstag hat dann seine Mannschaft einen Elfmeter zugesprochen bekommen – der vom Spieler flach ausgeführte Strafstoß ist dann vom gegnerischen Torhüter gehalten worden. Man weiß auch, welche Art von Eckstößen eher zu Toren führen. Das sind Kleinigkeiten, die aber Spiele entscheiden können.

Welche Rolle spielt der Zufall im Fußball?

Eine viel, viel größere als alle Experten wahrhaben wollen. Die letzten 215 Tore der Bundesligasaison 2006/07 waren zu 47 Prozent Zufallsprodukte – sprich sie resultierten aus Abprallern, abgefälschten Schüssen, schweren Abwehrfehlern, Bodenunebenheiten und so weiter. Es ist ja gerade die Unkalkulierbarkeit des Fußballs, die zu seiner Faszination beiträgt.

Sie fordern die Bildung einer Taktik-Task-Force. Wofür?

Hauptaufgabe dieser Taktik-Task-Force sollte es zunächst einmal sein, herauszufinden, was wir tatsächlich über Fußball und taktische Spielhandlungen, die zum Erfolg führen, wissen. Und dieses Gremium müsste festlegen, wie eine fortschreitende Grundlagenforschung auszusehen hat. In der Taktik-Task-Force sollten Trainingswissenschaftler, Sportmediziner, Sportpsychologen, Statistiker, aber auch Trainer, Manager und Spieler vertreten sein.

Können Sie uns als ausgewiesener Fußball-Fachmann denn verraten, wer deutscher Meister wird?

Nein. Da muss ich leider passen. Ich bin schließlich kein Hellseher.

Aber Sie können uns anhand Ihrer umfangreichen Analysen vielleicht erklären, warum der VfB Stuttgart am Ende der vergangenen Saison ganz oben stand?

Auch da vermag ich nicht weiterzuhelfen. Nur so viel kann ich sagen: die Statistiken zeigen, dass die Mannschaft, die mehr Fouls begeht, etwas häufiger gewinnt. Und jetzt raten Sie mal, wer in der vergangenen Spielzeit die meisten Fouls verübt hat?

Der VfB Stuttgart.

Richtig! Nur damit wir uns nicht falsch verstehen – aus pädagogischer Sicht ist das Foulspiel natürlich zu verurteilen.

——-

Dr. Roland Loy ist 45 Jahre alt, wohnt in München und arbeitet unter anderem als Fachberater für die ZDF-Sportredaktion. Der promovierte Sportwissenschaftler hat in den vergangenen 20 Jahren 3000 Fußballspiele analysiert und die Ergebnisse in dem zweibändigen Werk „Taktik und Analyse im Fußball“ zusammengefasst. „Fußballprofessor“ Dettmar Cramer fungierte als sein „Mentor“. Loy ist Inhaber der Trainer A-Lizenz des DFB und hat als persönlicher Berater mit Franz Beckenbauer bei der deutschen Nationalmannschaft, bei Olympique Marseille und beim FC Bayern München zusammen gearbeitet.

gefunden in:  www.11freunde.de/ballkultur/105207 .

Gruß Andre

P.S. Sollten wir Trainer für den Fall, dass der Schreiber recht hat, nicht mehr den “Spielwitz” der Spieler fördern (durch freies Spielen, freies Spiel mit Aufgabenstellungen, Motivation, Lob), um auf dem Sektor effektiv zu sein, der nicht bestimmbar ist, aber Spiele entscheidet, statt zuviel Zeit in Dinge zu investieren, die nach dieser Betrachtung nicht so wichtig sind, wie man sonst allgemein meint? Ich bin da nachdenklich und Ihr?

Nichts zu holen beim Tabellenführer

Mit einer völlig verdienten 0:6 Niederlage kehrten die U17 Mädchen am vergangenen Samstag aus Coesfeld zurück. Der Gastgeber war den Arminen in allen Belangen überlegen. Viel besseres Zweikampfverhalten, Schnelligkeit und vorallem ein sehr guter Spielaufbau brachten die Gäste ein ums andere Mal in Verlegenheit. 80% der Partie fand zwischen Mittellinie und 16er der Arminen statt. Bereits nach 25 Minuten führte Coesfeld mit 3:0, ehe Arminia besser ins Spiel fand. Die beste Phase hatten die Gäste in der Anfangsviertelstunde nach der Halbzeit. Aber das 4:0 in der 56 Minute machte alles Aufbäumen zunichte. Arminia beschränkte sich weiter aufs Verteidigen, um die Niederlage in Grenzen zu halten. Das 6:0 am Ende ist evtl. um 1-2 Tore zu hoch ausgefallen, aber völlig verdient. Eine trotzallem gut stehender Abwehrverbund um die starke Lisa Böttcher und eine erneut starke Torhüterin Sarah Nahrgang verhinderten eine höhere Niederlage.

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Am Samstag geht es im Pokalfinale u.a darum sich das nötige Selbstvertrauen für die nächsten Partien zu holen.

Anstoß in Halen ist um 15.00 Uhr. Der Gegner kommt aus Dreierwalde

DJK-Jugend geht an die Börse…

Die Börse, die Zuwächse verspricht…

Herzlich Willkommen bei der Sportartikelbörse der DJK Arminia Fußballjugend!

Auf der hp der Fußballjugend können ab dem kommenden Samstag Gesuche und Angebote für gebrauchte Sportartikel von Privatpersonen eingestellt werden. Gesucht und angeboten werden gebrauchte Fußballschuhe (Nocken, Stollen, Halle), (Bundesliga-) Trikots, Trainingsanzüge, T-Shirts, Fußbälle etc.,  einfach alle Sportartikel, die noch “gut in Schuss” sind und mit einem guten Gewissen auf privater Basis zum Tausch angeboten werden können. 

Welche Daten hier hinterlassen werden, ist allein Sache des Schreibers.

Angaben zur Größe, zur Farbe und zum Zustand des Artikels sowie die Mail-Adresse, Telefonnummer oder Handynummer, der Name und natürlich das Tauschangebot sollten möglichst in kurzen Statements benannt werden.

Wer ein Angebot oder Gesuch aufgeben möchte, schickt seine Mail an 

 tauschboerse@djk-arminia-ibbenbueren.de.

Judith Krusemeyer konnte als freie Mitarbeiterin für die Koordination der Tauschbörse gewonnen werden. Bei Rückfragen wenden sich Interessierte direkt an Judith Krusemeyer unter

judithkrusemeyer@djk-arminia-ibbenbueren.de.

Weitere Infos gibt es auch über die hp der DJK unter der Rubrik <Tauschbörse>.

Wir hoffen deshalb auf einen regen (Aus-)Tausch und wünschen der DJK-Online-Börse am 25.10.2008 einen guten Start!

Mit sportlichen Grüßen,

Markus Bischoff

A1 besiegt SW Esch

SW Esch A1 - DJK Arminia A1     2:4 (0:2)

Tore: 0:1 Thomas Nagelmann (4.), 0:2 Sebastian Krügel (10.), 1:2 (61.), 1:3 Thomas Nagelmann (64.), 2:3 (84.), 2:4 Julian Hamed (89.)

Mit einer durchwachsenen Leistung und einer Menge Dusel ist die A1 nach der Herbstpause wieder in die Meisterschaft gestartet. Schwarz-Weiß Esch wurde im Duell der direkten Tabellennachbarn auf fremden Platz mit 4:2 besiegt.

Und wieder begann das Spiel mit einem frühen Tor. Dieses Mal allerdings, im Gegensatz zu den vorherigen Spielen, für uns. Ein Pass erreichte Thomas Nagelmann im Mittelfeld. Thomas ließ einen Gegner aussteigen, der SW-Libero rutschte aus und Thomas konnte alleine auf das Escher Tor zugehen. Dabei legte er sich den Ball aber etwas zu weit vor, sodass es so aussah, als würde der Keeper von Esch deutlich eher am Ball sein als Thomas. Das war er auch, er schoss aber Thomas so an, dass der Ball direkt ins Tor sprang. Nach nur zehn Minuten bauten wir die Führung aus - wieder durch ein sehr glückliches Tor. Sebastian Krügel brachte einen Freistoß aus gut 40 Metern in den Strafraum, dort sprang der Ball ein Mal auf und der SW-Torwart legte sich den Ball in Volleyball-Manier selbst ins Netz. Leider musste Sebastian kurz darauf ausgewechselt werden, eine alte Knöchel-Verletzung war wieder aufgetreten. Bis zur Halbzeit plätscherte das Spiel so dahin, ohne wirklich nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten.

Nach der Pause begannen wir deutlich zu passiv, sodass die Escher des Öfteren gefährlich vor unserem Tor auftauchten. Logische Konsequenz war der Anschlusstreffer in der 61. Minute. Ein Escher konnte ungestört aus 18 Metern abziehen und der Ball schlug unhaltbar für Lennart Vorbrink ein. Aber wir gaben nur drei Minuten später die passende Antwort. Marius Brinkkötter brachte eine Ecke an den Fünf-Meter-Raum der Schwarz-Weißen und Thomas netzte mit einem Kopfball ein. Man hätte meinen können, dass wir das Spiel jetzt ohne Weiteres über die Bühne bringen würden, zumal wir unter Anderem noch eine großartige 5-gegen-2-Konterchance hatten, die wir aber einigermaßen kläglich vergaben. So gestatteten wir den Eschern den erneuten Anschlusstreffer. Zwei unserer Abwehrspieler sahen zu, wie der gegnerische Stürmer den Ball aus kurzer Distanz einköpfte. Nur drei Minuten später hätten wir beinahe noch den Ausgleich kassiert, doch der mit zurück geeilte Thomas rettete für den schon geschlagenen Lennart auf der Linie. Die Erlösung für uns kam erst in der 89. Minute: Patrick Birke nahm sich auf der rechten Seite mal ein Herz und startete aus der eigenen Hälfte einen Alleingang, bei dem er drei Gegner ausspielte. Dann passte er im richtigen Moment auf den in der Halbzeit eingewechselten Julian Hamed, der den Torwart ausguckte und zur Entscheidung einschob.

Fazit: Wir haben gut begonnen und auch die erste Halbzeit größtenteils souverän runtergespielt. In der zweiten Hälfte ließen wir zu sehr nach, sodass die Escher verdient wieder herankamen. An der Konzentration von der ersten bis zur letzten Minute muss also noch gearbeitet werden. Bis zum nächsten Spiel gegen Preußen Lengerich in zwei Wochen ist dafür aber genug Zeit.

Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Claas Hörst - Marius Brinkkötter, Manuel Schweers - Sebastian Krügel (12. Steffen Heuckmann, 46. Julian Hamed), Mark Walkenhorst, Eike Keller - Tim Lindemann (56. Steffen Heuckmann), Thomas Nagelmann

U17 im Pokalfinale

Mit einem 13:0 Halbfinalerfolg über Hörstel/Bevergern sicherten sich die U17 das Ticket für das Pokalfinale am 25.10 in Halen. Gegner dort wird     sein.

 

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt.

Arminia machte von Anfang an Druck und stellte sofort klar wer als Sieger das Feld verlassen sollte. Bevergern stellte sich auch nicht, wie erwartet „hinten rein“ sondern versuchte seinerseits mitzuspielen. Zudem wurde wie vom Trainer gefordert die Anweisung, aus der Entfernung den Torabschluß zu suchen, immer wieder gut umgesetzt. Überwiegend wurde  guter Kombinationsfussball gezeigt, auch wenn sich hier und da die Spielerinnen etwas zu oft in Einzelaktionen verzettelten.

Den Torreigen eröffnete Isabell Schmidt bereits in der 3 Minute mit einem schönen Schlenzer aus 20 Metern ins lange Eck. In der 12 Minute war es Denise Schortz die einen Abpraller unbedrängt einschieben konnte. Die ehemalige Bevergernerin Sabine Niehoff erhöhte kurz darauf auf 3:0. Ihren 20 Meter Schuß konnte die Torhüterin auf dem nassen Boden nicht unter Kontrolle bringen. Kurz vor der Halbzeit war es wiederum Denise Schortz die auf 4:0 erhöhte.

In der zweiten Hälfte wurde der Druck der Arminen noch größer, was sich auch in Toren auszahlen sollte. Janine Dinda erzielte kurz nach der Halbzeit wiederum durch einen Abpraller das 5:0. Auch Patricia Felberg durfte sich in die Torschützenliste beim 6:0 in der 50 Minute eintragen. Nun schwanden die Kräfte beim Gastgeber zusehends. Arminia wollte aber noch mehr und berannte weiter das Tor der Bevergerner. Mit einem Doppelschlag von Steffi Ahlers in der 57 Min und Patricia Felberg in der 58 Minute wurde das Ergebnis auf 8:0 nach oben geschraubt. Nun war auch der Bann bei Topscorererin Steffi Ahlers gebrochen. Mit einem Hattrick zwischen der 68 und 74 Minute ging das Ergebnis nun ins zweistellige. Vorher war es aber noch einmal Sabine Niehoff die aus spitzem Winkel den Ball unhaltbar in die Maschen schoss. Den Schlusspunkt setzte dann Janine Dinda 2 Minuten vor dem Ende zum 13:0 Endstand.

Auch Bevergern hatten zwei Großchancen, die aus Nachlässigkeiten in der Arminen Hintermannschafft resultierten, das Ergebnis zu korrigieren. Beide Möglichkeiten wurden glänzend von Arminias Torhüterin Sarah Nahrgang pariert.

Am Ende bleibt zu sagen, dass allen Zuschauern ein ansehnliches Halbfinale geboten wurde und einen verdienten Sieger hatte. Für den Trainer war es auch sehr erfreulich, dass sich gleich sechs verschiedene Schützen in die Torjägerliste eintrugen.

 

Am Samstag geht es um 14.45 Uhr zum Tabellenführer Eintracht Coesfeld. Hier will man versuchen eine erfolgreiche Woche abzuschließen.

Kein Klassenunterschied im Pokal-Halbfinale

DJK Arminia A1 - Ibbenbürener SV  A1     2:3 (0:2)

Tore: 0:1 (6.), 0:2 (27.), 0:3 (47.), 1:3 Mark Walkenhorst (79.), 2:3 Mark Walkenhorst (90.)

Die A1 hat am Dienstagabend der zwei Klassen höher spielenden (warum eigentlich?) ISV über 90 Minuten Paroli geboten. Am Ende reichte es nicht ganz für die Überraschung, die ISV gewann knapp, aber nicht verdient mit 3:2.

Dabei ging es denkbar schlecht los. Schon in der 6. Minute gerieten wir durch einen Kopfball nach einem Freistoß aus dem Halbfeld in Rückstand. Allerdings muss man dazu sagen, dass dieses Tor irregulär war und vom Schiedsrichter nicht hätte anerkannt werden dürfen. Der gegnerische Stürmer sprang Marius Brinkkötter eindeutig ins Kreuz und kam nur so an den Ball. Danach kontrollierten wir das Spiel weitgehend, auch wenn die ISV gefährlicher vor unser Tor kam. Das zweite Tor schenkten wir uns dann aber selber ein. Ein verunglückter Abstoß des extra für dieses Spiel aus Düsseldorf angereisten Marco Sackarndt landete in den Füßen des Gegners. Der zog sofort ab, Lennart Vorbrink im Tor rutschte aus und der Ball schlug zentral ein. Aber auch danach war kein Klassenunterschied zu sehen. Die beste Chance unsererseits hatte Lukas Schmidt nach einer guten halben Stunde. Seinen Schuss vom rechten Strafraumeck wurde aber vom Torwart der ISV pariert. Mit 0:2 ging es in die Halbzeit.

Unglücklicherweise kassierten wir sofort nach dem Seitenwechsel das dritte Gegentor - der einzige gelungene Spielzug der ISV. Doch wir gaben uns nicht auf, hatten das Spiel auch nach dem 0:3 weiterhin im Griff. Dadurch ergaben sich natürlich auch einige Chancen. Beispielsweise durch Mark Walkenhorst, der leider ein-, zweimal zu spät den Abschluss suchte. Besser machte er es in der 79. Minute. Mark bekam den Ball in halbrechter Position etwa 22 Meter vor dem gegnerischen Tor, zog ab und die Kugel schlug unhaltbar im linken, unteren Eck ein. Ab da ging’s noch einmal richtig rund. Ein harter Freistoß von Thomas Nagelmann strich nur einen Meter am rechten Torwinkel vorbei. In der 90. Minute dann der Anschluss. Mark vollendete am kurzen Pfosten einen Freistoß von Tim Lindemann per Kopf. Doch leider kam dieses Tor ein wenig zu spät. Der Schiedsrichter zeigte zwar zwei Minuten Nachspielzeit an, doch schon nach 30 Sekunden pfiff er ab. Warum, das bleibt sein Geheimnis.

Die Erkenntnis aus diesem Spiel ist, dass wir uns auch gegen einen Landesligisten keineswegs verstecken müssen. Im Gegenteil, die ISV hatte heute zwar vielleicht die besseren Einzelspieler - die bessere Teamleistung zeigten aber wir. Positiv bleibt auch hervorzuheben, dass wir uns heute niemals aufgegeben haben, auch nicht bei einem Rückstand von drei Toren. Darauf lässt sich auf jeden Fall aufbauen. Am Samstag um 15.15 Uhr geht’s dann weiter mit dem Meisterschaftsspiel bei SW Esch.

Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Marvin Reinke - Philipp Gräuler (46. Tim Lindemann), Marius Brinkkötter - Sebastian Krügel (76. Claas Hörst), Mark Walkenhorst, Matthias Runde (61. Jan Speller) - Lukas Schmidt, Thomas Nagelmann

Erste “Heisse-Phase” für die U17 Mädchen

In die erste kleine heisse Phase geht es für die U17-Mädchen in dieser Woche. Bereits am morgigen Mittwoch wird das Halbfinale im Kreispokal gegen Bevergern bestritten. Anstoß ist um 18.30 in Bevergern. Der Gegner wurde beim Viertelfinalspiel gegen die u 17 II schon einmal beobachtet. Hier konnten einige Schwachpunkte ausgmacht werden. Mit diesem Hintergrundwissen sollte eigentlich dem Sieg der Arminen nichts im Wege stehen. Aber wie wir wissen, hat der Pokal seine eigenen Gesetze.

Am Samstag geht es dann zum Spitzenreiter in der Bezirksliga Eintracht Coesfeld. Hier ist die Abfahrt um 14.45 Uhr und Anstoß um 17 Uhr in Coesfeld. In diesem richtungsweisendem Spiel geht es schon um die nähere Zukunft der U17 Mädchen.

Coesfeld ist zwar ein Aufsteiger, aber gespickt mit etlichen Auswahlspielerinnen schon im Vorfeld einer der Titelanwärter. Coesfeld steht zudem noch mit einer reinen Weste an der Tabellenspitze.

Bei den bisherigen Gegnern wurde auch schon der letztjährige Meister FC Rhade mit 3:1 besiegt. Für die U17 geht es darum den Anschluß nach oben zu halten. Wird das Spiel gewonnen, kann Arminia oben weiter mitmischen. Sollte das Spiel verloren gehen, muss man sich erst einmal nach unten orientieren.

Siegeswille und Kampf bringen drei Punkte im Spitzenspiel

DJK Arminia III - SC Halen II   4:2 (1:2)

Tore: 1:0 Eugen Scheling (21.), 1:1 (32.), 1:2 (44.), 2:2 Benny Basler (57.), 3:2 André Basler (84.), 4:2 Benny Basler (90.+1)

 
Es war heute die erwartet schwierige Aufgabe im Duell mit der Zweiten des SC Halen. Bis zum Ende war es eng, teilweise ging es hin und her, wobei der Sieg dennoch verdient war. Auch der Rückstand zur Pause konnte die Truppe heute nicht aufhalten und so war der Wille zum Sieg entscheidend.

Der Beginn des Spiels war taktisch wie erwartet, Halen zog sich etwas zurück, das Mittelfeld war hart umkämpft. Die ersten Chancen wurden herausgespielt, aber vergeben. Dann die 21. Minute, Markus “Pille” Pilgrimm brachte den Ball nach einer Ecke herein, Eugen Scheling stand richtig und nickte zum 1:0 ein. Schon etwas Besonderes, denn Eugen mit Köpfchen sieht man auch nicht alle Tage. Mit dem Fuß hat er zur Zeit aber auch ne Streuung drin, das geht auf keine Kuhhaut. Es ging weiter Richtung Gästekiste, der nächste Treffer ließ jedoch auf sich warten.

Nach einer guten halben Stunde dann der Ausgleich aus dem Nichts. Der Libero der DJK, Dennis Keller, zögerte die Pille wegzudreschen und hoffte auf den seinen Keeper Maik Becker… eine bessere Abstimmung wäre gut gewesen, der Halener Stürmer bedankte sich und schob locker zum 1:1 ein.

Abhaken und weitermachen. Denkste. Direkt vor der Pause dann die Führung für Halen. Eine scharfe Hereingabe wurde abgefälscht, direkt vor die Füße von Matze Ungruhe. Er hatte keine Chance, den Huf noch wegzuziehen und die Kugel schlug unhaltbar ein.

Halbzeit. Der Spielverlauf war somit auf den Kopf gestellt.

Nach der Pause ging es wieder Richtung Gästetor, das heute vom Trainer persönlich besetzt wurde. Der Druck wurde erhöht, die Aktionen wieder zwingender. Benny Basler nutzte eine Aktion im Sechzehner aus und knallte das Ding aus acht Metern ins Eck. Ausgleich. Jetzt spielten beide mit offenen Visier, die DJK schien jedoch etwas mehr Biss zu zeigen und war dem nächsten Treffer näher: der für Marco Schrameyer eingewechselte Stefan “Klemmi” Klemm traf nur den Pfosten, Eugen verzog aus guter Position. Ein Spiel mit hohem Aufwand ging heute einigen an die Substanz. Matzes Muskel machte nach einem Sprint zu, er musste raus. Der nächste Wechsel also, Christian “Gummy” Ungruhe kam rein. Auch Matthias “Mutze” Dierkes musste kurz danach raus, ein guter Fight heute gegen einen starken Halener Gegenspieler. Hendrik Krone kam und musste nun mithelfen, weiter Druck zu machen.

Sechs Minuten vor dem Ende dann setzte sich Pille auf rechts gut durch, sah den mitlaufenden André Basler in der Mitte. Der nagelte die Kugel kurz unterhalb der Latte rein. Die Führung war da!

Eine brenzlige Szene gab es noch für den Keeper der DJK, ein Freistoß klatschte an den Pfosten. Zur endgültigen Entscheidung in der Nachspielzeit nutzte Benny einen Konter, lupfte die Kugel über den herauseilenden Keeper zum 4:2 - das Ding war gegessen. Drei Punkte waren im Sack, der Jubel brach aus!

Aufstellung: Maik Becker - Mario Hahn, Dennis Keller, Stephan Caesar - Matthias Dierkes (80. Hendrik Krone), Marco Schrameyer (62. Stefan Klemm), Matze Ungruhe (73. Christian Ungruhe) - André Basler, Eugen Scheling, Markus Pilgrimm - Benny Basler