Kein Klassenunterschied im Pokal-Halbfinale
14.10.2008 von Dennis.
DJK Arminia A1 - Ibbenbürener SV A1 2:3 (0:2)
Tore: 0:1 (6.), 0:2 (27.), 0:3 (47.), 1:3 Mark Walkenhorst (79.), 2:3 Mark Walkenhorst (90.)
Die A1 hat am Dienstagabend der zwei Klassen höher spielenden (warum eigentlich?) ISV über 90 Minuten Paroli geboten. Am Ende reichte es nicht ganz für die Überraschung, die ISV gewann knapp, aber nicht verdient mit 3:2.
Dabei ging es denkbar schlecht los. Schon in der 6. Minute gerieten wir durch einen Kopfball nach einem Freistoß aus dem Halbfeld in Rückstand. Allerdings muss man dazu sagen, dass dieses Tor irregulär war und vom Schiedsrichter nicht hätte anerkannt werden dürfen. Der gegnerische Stürmer sprang Marius Brinkkötter eindeutig ins Kreuz und kam nur so an den Ball. Danach kontrollierten wir das Spiel weitgehend, auch wenn die ISV gefährlicher vor unser Tor kam. Das zweite Tor schenkten wir uns dann aber selber ein. Ein verunglückter Abstoß des extra für dieses Spiel aus Düsseldorf angereisten Marco Sackarndt landete in den Füßen des Gegners. Der zog sofort ab, Lennart Vorbrink im Tor rutschte aus und der Ball schlug zentral ein. Aber auch danach war kein Klassenunterschied zu sehen. Die beste Chance unsererseits hatte Lukas Schmidt nach einer guten halben Stunde. Seinen Schuss vom rechten Strafraumeck wurde aber vom Torwart der ISV pariert. Mit 0:2 ging es in die Halbzeit.
Unglücklicherweise kassierten wir sofort nach dem Seitenwechsel das dritte Gegentor - der einzige gelungene Spielzug der ISV. Doch wir gaben uns nicht auf, hatten das Spiel auch nach dem 0:3 weiterhin im Griff. Dadurch ergaben sich natürlich auch einige Chancen. Beispielsweise durch Mark Walkenhorst, der leider ein-, zweimal zu spät den Abschluss suchte. Besser machte er es in der 79. Minute. Mark bekam den Ball in halbrechter Position etwa 22 Meter vor dem gegnerischen Tor, zog ab und die Kugel schlug unhaltbar im linken, unteren Eck ein. Ab da ging’s noch einmal richtig rund. Ein harter Freistoß von Thomas Nagelmann strich nur einen Meter am rechten Torwinkel vorbei. In der 90. Minute dann der Anschluss. Mark vollendete am kurzen Pfosten einen Freistoß von Tim Lindemann per Kopf. Doch leider kam dieses Tor ein wenig zu spät. Der Schiedsrichter zeigte zwar zwei Minuten Nachspielzeit an, doch schon nach 30 Sekunden pfiff er ab. Warum, das bleibt sein Geheimnis.
Die Erkenntnis aus diesem Spiel ist, dass wir uns auch gegen einen Landesligisten keineswegs verstecken müssen. Im Gegenteil, die ISV hatte heute zwar vielleicht die besseren Einzelspieler - die bessere Teamleistung zeigten aber wir. Positiv bleibt auch hervorzuheben, dass wir uns heute niemals aufgegeben haben, auch nicht bei einem Rückstand von drei Toren. Darauf lässt sich auf jeden Fall aufbauen. Am Samstag um 15.15 Uhr geht’s dann weiter mit dem Meisterschaftsspiel bei SW Esch.
Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Marvin Reinke - Philipp Gräuler (46. Tim Lindemann), Marius Brinkkötter - Sebastian Krügel (76. Claas Hörst), Mark Walkenhorst, Matthias Runde (61. Jan Speller) - Lukas Schmidt, Thomas Nagelmann
Erste “Heisse-Phase” für die U17 Mädchen
14.10.2008 von Marcel.
In die erste kleine heisse Phase geht es für die U17-Mädchen in dieser Woche. Bereits am morgigen Mittwoch wird das Halbfinale im Kreispokal gegen Bevergern bestritten. Anstoß ist um 18.30 in Bevergern. Der Gegner wurde beim Viertelfinalspiel gegen die u 17 II schon einmal beobachtet. Hier konnten einige Schwachpunkte ausgmacht werden. Mit diesem Hintergrundwissen sollte eigentlich dem Sieg der Arminen nichts im Wege stehen. Aber wie wir wissen, hat der Pokal seine eigenen Gesetze.
Am Samstag geht es dann zum Spitzenreiter in der Bezirksliga Eintracht Coesfeld. Hier ist die Abfahrt um 14.45 Uhr und Anstoß um 17 Uhr in Coesfeld. In diesem richtungsweisendem Spiel geht es schon um die nähere Zukunft der U17 Mädchen.
Coesfeld ist zwar ein Aufsteiger, aber gespickt mit etlichen Auswahlspielerinnen schon im Vorfeld einer der Titelanwärter. Coesfeld steht zudem noch mit einer reinen Weste an der Tabellenspitze.
Bei den bisherigen Gegnern wurde auch schon der letztjährige Meister FC Rhade mit 3:1 besiegt. Für die U17 geht es darum den Anschluß nach oben zu halten. Wird das Spiel gewonnen, kann Arminia oben weiter mitmischen. Sollte das Spiel verloren gehen, muss man sich erst einmal nach unten orientieren.