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A1 in Mettingen nicht wiederzuerkennen

Dieser Eintrag stammt von Dennis Am 4.12.2008 @ 15:16 In allgemeines | Keine Kommentare

VfL Eintracht Mettingen - DJK Arminia A1      5:0 (2:0)

Tore: 1:0 (12.), 2:0 (FE, 29.), 3:0 (58.), 4:0 (78.), 5:0 (87.)

Die A1 war im Gegensatz zu den letzten beiden, überzeugenden Auftritten gegen Lengerich (10:0) und in Riesenbeck (8:1) im Nachholspiel bei Eintracht Mettingen nicht wiederzuerkennen. Mit 0:5 schickten die Mettinger die Arminen wieder nach Hause - und das, obwohl sich die Mannschaft fest vorgenommen hatte, die Eintracht mit einem Sieg von Platz zwei zu verdrängen.

Dass das nicht hinhaute, lag vor allem an der mangelnden Einsatzbereitschaft unserer Mannschaft. Die Mettinger waren von Anfang an wacher. Und insbesondere gingen sie viel aggressiver in die Zweikämpfe, blieben dabei aber dennoch fair. Unser Spielmacher Mark Walkenhorst wurde vom Anpfiff weg gedoppelt und hatte deshalb Probleme, das Spiel an sich zu reißen. Aber gerade dann müssen die anderen Spieler mal in die Bresche springen, um ihm die Arbeit ein wenig abzunehmen. Das scheint die Mannschaft aber noch nicht ganz verinnerlicht zu haben.

Das 0:1 fiel bereits in der 12. Minute nach einem kapitalen Stellungsfehler in unserer Abwehr. Über die Entstehung des 0:2 darf allerdings diskutiert werden. Eine Flanke der Mettinger segelte in Richtung Strafraumkante, wo sich unser Libero Marco Kemmerling und der gegnerische Stürmer behakten. Beide fielen hin und zur Verwunderung aller entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter, denn wenn es auch ein Foul von Marco gewesen ist, so war es doch immer noch klar außerhalb des Strafraums. Sei’s drum, der Mettinger Schütze ließ unserem Keeper Lennart Vorbrink keine Chance und verwandelte zum 2:0. Damit ging es dann auch in die Pause.

Nach der Halbzeit schien es für ein paar Minuten zunächst so, als hätte die Halbzeitansprache gewirkt. In den ersten zehn Minuten waren wir besser im Spiel, eine Torchance konnten wir uns aber immer noch nicht erarbeiten. Und das, obwohl einige Mettinger aufgrund ihres hohen Tempos in der ersten Halbzeit schon mit Wadenkrämpfen zu kämpfen hatten. Umso erstaunlicher, dass ausgerechnet der kleinste Mettinger Spieler in der 58. Minute per Kopfball traf. Ab da war der Drops endgültig gelutscht. Die letzten beiden Tore, zwölf und drei Minuten vor Spielende, fielen aus Kontern.

Einzig Thomas Nagelmann hat heute alles versucht, um sich gegen die Niederlage zu stemmen. Das Gros der anderen Spieler war heute ein Totalausfall. Das Spiel erinnerte schon sehr an den Auftritt vor einigen Wochen gegen den Aufsteiger VfL Büren. Anscheinend liegen uns die Teams mit “VfL” im Namen in dieser Saison nicht wirklich…


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