Archive für September 2009
A1 bleibt weiter ungeschlagen
27.9.2009 von Dennis.
DJK Arminia A1 - VfL Büren A1 4:2 (2:1)
Tore: 1:0 Nico Osterbrink (13.), 1:1 (20.), 2:1 Maxi Walkenhorst (41.), 3:1 Felix Große-Wördemann (47.), 3:2 (75.), 4:2 Maxi Walkenhorst (90.)
Die A1 bleibt in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Gegen den letztjährigen Aufsteiger VfL Büren behielten die Arminen mit 4:2 die Oberhand. Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit, bis die Bürener endlich niedergerungen waren. Das hatten sie ja auch schon bei den knappen Niederlagen gegen die Spitzenteams Lotte und Mettingen gezeigt.
Das Spiel begann aber äußerst gut für uns. Bereits nach sechs Minuten musste der Bürener Keeper zum ersten Mal eingreifen, als er einen Schuss von Christian Ahlers zur Ecke lenkte. Die anschließende Hereingabe landete auf dem Kopf von Kapitän Marco Sackarndt, der aber nur die Latte traf. Drei Minuten später zwang Jerome Kleist den VfL-Torwart mit einem Schlenzer in den Winkel zu einer Glanzparade. Büren war bis hierher noch überhaupt nicht auf dem Platz. Folgerichtig gingen wir in der 13. Minute in Führung. Wie schon im Spiel in Recke gelang ein im Training geprobter Freistoßtrick, den Geburtstagskind Philipp Gräuler für Nico Osterbrink vorbereitete. Nico traf mit einem trockenen Schuss unhaltbar ins linke untere Eck. Kurz darauf war es wieder der aufgerückte Marco, der mit einem Kopfball die Führung eigentlich ausbauen muss, der Ball flog aber über das Tor. Die Quittung für unsere Fahrlässigkeiten im Angriff bekamen wir nach 20 Minuten. Nach einer Ecke für Büren bekamen wir den Ball nicht richtig raus, vier Schüsse wurden geblockt. Der fünfte aber traf ins Eck, wobei sich Keeper Lennart Vorbrink verschätzte - er dachte wohl, der Schuss würde knapp am Tor vorbeizischen. Jetzt fingen auch die Bürener an, sich am Spiel ernsthaft zu beteiligen. Trotzdem hatten wir wieder die nächste richtig gute Chance: Philipp spielte den Ball glänzend in die Gasse auf Christian, der den Torwart, aber leider auch das Tor aus 14 Metern überlupfte. Einmal musste auch Lennart dann noch eingreifen, er wehrte einen harten Schuss großartig ab. Kurz vor der Pause dann die erneute Führung: Maxi Walkenhorst zog aus 18 Metern mit seinem schwächeren linken Fuß ab und die Kugel ging unter dem Körper des gegnerischen Torwarts hindurch ins Tor. Die Pausenführung war wichtig!
Direkt nach dem Seitenwechsel kam der schönste Angriff des Spiels. Maxi brachte den Ball in die Spitze auf den nicht im Abseits stehenden Jerome. Der lief auf den VfL-Keeper zu und legte die Kirsche im richtigen Moment rüber auf den mitgelaufenen Felix Große-Wördemann, der nur noch ins leere Tor einschieben musste. Das war wirklich hervorragend gespielt von allen Beteiligten! Danach passierte aber genau das, was auf keinen Fall eintreten sollte: wir ließen uns von den Bürenern einlullen. Keine richtigen Entlastungsangriffe mehr, gefühlte 80% Ballbesitz für die Mannschaft aus dem Osnabrücker Vorort. Und so machten wir es noch einmal unnötig spannend. Wieder bekamen wir den Ball nicht richtig aus dem eigenen Sechzehner hinaus und bei einem weiteren Befreiungsschlag-Versuch trafen wir einen Bürener, von dessen Bein aus ging die Kugel unhaltbar für Lennart ins Netz. Das war wieder mal völlig überflüssig. Der VfL belagerte zwar weiter unsere Hälfte, zum Glück blieben die wirklich 100%igen Torchancen aus. In der Nachspielzeit machten wir dann den Sack zu: Maxi eroberte den Ball an der Mittellinie und quälte sich bis zum Bürener Torwart durch, wo er dann zum 4:2 traf.
Fazit: Es war nach dem Pokalfight vom Mittwoch das erwartet schwere Spiel gegen schnelle Bürener. Eine gute Leistung bis zum ersten Gegentor, dann aber stark abgebaut. Anschließend machten wir kurz vor und kurz nach der Pause die Tore zum absolut richtigen Zeitpunkt. Das wir es selbst dann nochmal so spannend machen, muss nicht sein. Am Ende heißt es dann aber: Hauptsache drei Punkte, über das Wie spricht spätestens nächste Woche keiner mehr! Apropos nächste Woche: jetzt gilt es, sich auf das Pokalfinale am 3. Oktober gegen die ISV vorzubereiten. Schließlich wird es Zeit, dass der Pott mal wieder nach Schierloh kommt. Anstoß ist um 15.10 Uhr und wir hoffen, dass möglichst viele Arminen den Weg nach Steinbeck finden, um die A1 zu unterstützen!!
Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Marvin Reinke - Jan Speller, Philipp Gräuler - Nico Osterbrink, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Christian Ahlers, Jerome Kleist (eingewechselt: Felix Große-Wördemann, Viktor Lider, Dennis Krügel, Frederick Deiters)
U17: Fiiiinale - ohoo…
24.9.2009 von MB.
Am Mittwoch Abend standen sich am Kleeberg in Brochterbeck die beiden aktuellen Tabellenführer der Kreisliga und der Bezirksliga der U17 Mannschaften gegenüber. In 80 Minuten sahen die zahlreichen Zuschauer eine unterhaltsame Partie und ein spannendes Halbfinale.
Dabei erwischten die Mädchen des BSV den besseren Start und erzielten durch einen überraschenden Treffer von Marie Gosewinkel von der Strafraumkante das 1:0. In der Folgezeit erarbeiteten sich die DJK-Mädels ein Übergewicht im Mittelfeld sowie ein Plus an Torchancen. Die Schüsse auf das gegnerische Gehäuse wurden aber zunächst noch von der guten Torhüterin entschärft. Somit gingen die beiden Mannschaften mit einer knappen Führung von 1:0 für Brochterbeck in die Pause.
Nach Wiederanpfiff des guten und umsichtigen Schiedsrichters Daniel Bergfeld entwickelte sich ein Spiel auf das Tor der Brochterbecker. In der 48 Minute war es dann soweit: Janine Dinda übernahm nach einer entschlossenen Aktion die Initiative, umkurvte die gegnerische Abwehr und erzielte mit einem satten Schuss ins rechte untere Eck den längst verdienten Ausgleichstreffer.
Das Tor machte den Mädels weiter Mut, die Mannschaft konnte sich nun weitere Torchancen erarbeiten. Der Ball lief sicherer durch die Reihen und.das Kombinationsspiel wurde flüssiger.
Es dauerte allerdings bis zur 65 Minute, ehe Lisa-Marie Schophuis sich auf der rechten Seite schön durchsetzen konnte. Nach ihrem Dribbling zog sie eine wunderbare Flanke auf den zweiten Pfosten. Unser 6er Katharina Schmalz stand goldrichtig und konnte zum Jubel der Mannschaft und der zahlreichen Fans zum 2:1-Führungstreffer einnicken.
Im Verlauf der zweiten Hälfte behielten die Arminen weiterhin die Oberhand, auch wenn der entscheidende Treffer nicht fallen wollte. Somit blieb es in einer kämpferischen Partie bis zur Schlussminute spannend.
Nach Abpfiff waren sich alle einig, dass das Halbfinale gegen den BSV Brochterbeck ein hartes Stück Arbeit war, aber dass die grün-weißen Arminen letztlich auch verdient das Finale erreicht haben.
Neben der U17 erreichte am Mittwoch auch die U15 der Arminia sowie die A1-Jugend das Finale um den Kreispokal in Steinbeck.
Die U15 konnte sich dabei ebenfalls mit 2:1 gegen den TuS Recke durchsetzen, in der Partie der beiden A-Jugendteams aus Riesenbeck und Arminia behielten die Schierloher in einem kämpferischen Halbfinalspiel knapp mit 3:2 die Oberhand.
Somit werden die Pokalfinalspiele der drei DJK-Teams in Steinbeck am Samstag, den 03.10.2009, hoffentlich von zahlreichen Arminen begleitet.
Die U17-Mädels werden bis dahin weiter an sich arbeiten müssen, es gibt noch viel zu tun…
Aufstellung: Sarah Nahrgang – Marie-Theres Bußmann, Lisa Böttcher, Linda Wargers – Sabine Niehoff (Annika Hillemeyer), Isabel Schmidt, Katharina Schmalz, Lina Helms (Lisa-Marie Schophuis) - Steffi Ahlers, Linda Gövert – (Laura Hoppe);
Tore: 1:0 Marie Gosewinkel (15.Minute), 1:1 Janine Dinda (48 Minute), 1:2 Katharina Schmalz (65 Minute)
A1 nach Pokalfight im Finale
24.9.2009 von Dennis.
SV Teuto Riesenbeck A1 - DJK Arminia A1 2:3 (1:1)
Tore: 0:1 Felix Große-Wördemann (14.), 1:1 (20./FE), 1:2 Maxi Walkenhorst (48.), 1:3 Nico Osterbrink (67.), 2:3 (81.)
Was für ein Pokalfight mit Höhen und Tiefen am Mittwochabend in Riesenbeck. Nach großartigem Kampf und einigen umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen (da muss die Frage aber auch erlaubt sein, wie man einen so jungen Schiedsrichter für so ein Pokal-Halbfinale ansetzen kann?) zog die A1 der DJK in das Finale ein. Am Tag der deutschen Einheit kommt es in Steinbeck damit zu einem Ortsderby gegen die ISV, die bereits am Dienstag mit 1:0 n.V. bei den Sportfreunden aus Lotte gewonnen hatte.
Das Spiel ging gut los für uns. Schon nach fünf Minuten verzog Jan Speller auf Vorarbeit von Jerome Kleist nur haarscharf. Teuto zeigte aber von Anfang an, dass sie bereit waren, hier mit allen Mitteln gegenzuhalten. Dennoch setzten wir das erste Ausrufezeichen des Spiels: der Riesenbecker Abwehr misslang eine Abseitsstellung, sodass Felix Große-Wördemann alleine vorm Keeper auftauchte und souverän einschob. Direkt im Anschluss die erste merkwürdige Schiedsrichter-Entscheidung, als dieser den Riesenbecker Keeper mit Rot zum Duschen schickte. Und die Zweite folgt sogleich: nach 20 Minuten muss DJK-Schnapper Lennart Vorbrink gegen einen Teuto-Stürmer eingreifen, wobei Lennart glasklar den Ball spielte. Der Schiedsrichter hatte es - wohl auch wegen dem Druck der etwa 150 Zuschauer - anders gesehen und zeigte auf den Punkt. Ärgerlich, dass Lennart so sein erstes Saison-Gegentor hinnehmen musste. Danach zeigte er aber, warum er bisher noch keinen Gegentreffer kassiert hatte, indem er bis zur Pause gleich mehrfach gegen einschussbereite Riesenbecker glänzend reagierte. Zur Halbzeit war das Unentschieden trotz Überzahl für uns also ziemlich glücklich.
Nach dem Seitenwechsel zeigten wir aber direkt, wo es ab sofort langgehen sollte. Viktor Lider und Sebastian Krügel leisteten eine großartige Vorarbeit für Maxi Walkenhorst, der sich am Fünfer gegen drei Gegner durchsetzte und den Ball humorlos unter die Latte und von da ins Tor drosch. Nach einer knappen Stunde wurde es wieder vor unserem Tor gefährlich, als Lennart einen Freistoß aus halbrechter Position so gerade eben noch an die Latte lenken konnte. In der 67. Minute dann aber die vermeintliche Vorentscheidung: Maxi eroberte den Ball und legte diesen ab auf den eingewechselten Nico Osterbrink, der sicher verwandelte. Das musste es doch jetzt sein - typischer Fall von “Denkste!”. Wobei auch Lennarts zweites Gegentor in dieser Saison ärgerlich bis unfair war! Was war passiert? Ein Riesenbecker lag in unserem Sechzehner verletzt am Boden. Die Arminen waren in Ballbesitz, als der Schiedsrichter das Spiel unterbrach, damit der Gegner behandelt werden konnte. Folgerichtig gab es Schiedsricherball in unserem Sechzehner. Man hätte von den Teutonen jetzt zumindest so viel Anstand erwartet, den Ball fair zurückzuspielen - Pustekuchen! Stattdessen nahmen sie den Ball und erzielten den Anschlusstreffer. Das Thema “Fair Play” wurde bei denen im Training wohl noch nie behandelt. Nun hätte das Spiel auch noch gänzlich kippen können. In der 90. Minute vereitelte erneut Lennart den Ausgleich. Nach 94 Minuten hatten wir Fortuna aber wieder auf unserer Seite, als ein Riesenbecker knapp daneben zielte - vielleicht war das auch sowas wie ausgleichende Gerechtigkeit für die von Teuto begangene Ungerechtigkeit.
Fazit: Das, was wir uns vorgenommen hatten, nämlich so zu spielen wie gegen Mettingen und Lotte, war nur in Ansätzen zu sehen. Man kann aber sagen, dass wir die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht haben - auch wenn Teuto in Unterzahl auf einmal viel stärker war als mit elf Mann. Zur Halbzeit hätten sie auch 3:1 führen können, ohne dass wir uns beschweren dürften. Nach dem Seitenwechsel waren wir deutlich besser im Spiel und nach dem 3:1 unsererseits war die Messe eigentlich gelesen. Wir mussten aber lernen, dass die Messe erst vorbei ist, wenn das Amen gesprochen wurde. Heute konnten wir uns bei Lennart bedanken, dass wir im Finale stehen. Jetzt geht es also gegen die ISV! Das wird am nächsten Wochenende (3. Oktober) hoffentlich viele Arminen nach Steinbeck locken. Die Unterstützung können wir auf alle Fälle gebrauchen. Vorher ist am Wahlsonntag ab 10.30 Uhr aber noch der VfL Büren zum Meisterschaftsspiel in Schierloh zu Gast.
Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Marvin Reinke - Jan Speller, Daniel Mieseler - Philipp Gräuler, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Felix Große-Wördemann, Jerome Kleist (eingewechselt: Dennis Krügel, Viktor Lider, Nico Osterbrink, Frederick Deiters; auf der Bank: Christian Ahlers)
HALBFINALE!!!
23.9.2009 von Dennis.
Die A1 tritt heute Abend ab 19 Uhr beim SV Teuto Riesenbeck zum Pokal-Halbfinale an. Das Finale am 3. Oktober in Steinbeck ist also nur noch einen Schritt entfernt. Wir bitten alle DJK-Fans und Freunde um Unterstützung für unsere A-Jugend, damit sie das Endspiel gegen den Landesligisten ISV (gestern 1:0 n.V. bei den Sportfreunden Lotte) erreichen!!
A1 fegt Recke vom Platz
21.9.2009 von Dennis.
TuS Recke A1 - DJK Arminia A1 0:11 (0:5)
Tore: 0:1 Jerome Kleist (1.), 0:2 Jan Speller (11.), 0:3 Maxi Walkenhorst (23.), 0:4 Daniel Mieseler (36.), 0:5 Jerome Kleist (43.), 0:6 Christian Ahlers (52.), 0:7 Philipp Gräuler (55./FE), 0:8 Maxi Walkenhorst (59.), 0:9, 0:10 Jerome Kleist (70./84.), 0:11 Viktor Lider (89.)
Mit einem so nicht erwarteten, aber auch in dieser Höhe absolut verdienten 11:0-Auswärtssieg hat die A1 am Sonntag den TuS Recke vom Platz gefegt. Das deutliche Endergebnis mag auch seinen Grund in den Recker Kirmesfeierlichkeiten gehabt haben, aber die DJK zeigte auch endlich mal, dass sie die erspielten Torchancen zu nutzen weiß.
Das Spiel fing mit 50 Minuten Verspätung an, da der angesetzte Schiedsrichter nicht erschien (sowas ist wirklich arm). So einigten sich die Mannschaften darauf, dass Klaus das Spiel pfeifen sollte. Er hatte gerade zum ersten Mal die schnell organisierte Pfeife betätigt, da klingelte es auch schon im TuS-Kasten. Noch keine 40 Sekunden waren gespielt, da setzte sich Sebastian Krügel über rechts durch und brachte die Flanke scharf durch den Fünfer, wo Jerome Kleist am zweiten Pfosten “Danke” sagte. Schon nach sieben Minuten hätte es durch einen Kopfball von Maxi Walkenhorst an den Pfosten 2:0 stehen können. Das übernahm dann Jan Speller in der 11. Minute - auch er musste nach einem klugen Rückpass nur noch einschieben. Nach 23 Minuten brachte Kapitän Marco Sackarndt einen Freistoß von der Mittellinie an den Recker Sechzehner. Der TuS spielte vergeblich auf Abseits, sodass Maxi den Ball am Torwart vorbeilegen und locker einschieben konnte. Dann durfte sich auch Neuzugang Daniel Mieseler mit einem scheinbar nicht ganz unhaltbaren Schuss aus 28 Metern zum ersten Mal in die DJK-Torschützenliste eintragen. Vor der Pause erhöhte erneut Jerome noch auf 5:0, dem er einen Salto folgen ließ. Pause, läuft besser als gedacht.
In der zweiten Hälfte machten wir da weiter, wo wir vor der Halbzeit aufgehört hatten. Jetzt durfte auch der eingewechselte Christian Ahlers sein erstes Saisontor bejubeln: Philipp Gräuler setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und legte zurück auf Christian, der ohne Probleme das halbe Dutzend voll machte. Mit einem - auch von Recker Seite bestätigten - zurecht gegebenen und verwandelten Foulelfmeter belohnte sich Philipp drei Minuten später selbst für eine erneut starke Leistung. Dann kam etwas, was die Trainer besonders freute: Maxi traf nach einem im Training am Freitag zuvor in verschiedenen Variationen eingeübten Freistoßtrick aus 25 Metern. Die Recker drängten von nun an zumindest noch auf den Ehrentreffer, doch Keeper Lennart Vorbrink behielt seine “Weiße Weste” auch im fünften Pflichtspiel - Respekt! Für den neunten und zehnten Arminia-Treffer war dann wieder Jerome zuständig. Besonders erwähnenswert war das Tor zum 10:0, als er auf Vorlage des eingewechselten Nico Osterbrink per Hacke traf. Den Schlusspunkt setzte Viktor Lider mit einem Schuss aus 25 Metern, der den bemitleidenswerten TuS-Schnapper auch noch tunnelte.
Fazit: Hervorragende Leistung der Mannschaft heute, trotz der schwierigen Umstände zu Beginn war jeder sofort hellwach. Endlich wurden auch die sich bietenden Torchancen gnadenlos ausgenutzt und mal nicht zwischendurch eine längere Ruhepause eingelegt. So eine Leistung wie am Sonntag wird auch am kommenden Mittwoch (23.09., 19 Uhr) im Pokal-Halbfinale bei Teuto Riesenbeck notwendig sein. Mit voller Konzentration bis zum Schluss und bedingungslosem Einsatz ist der Final-Einzug auf jeden Fall drin.
Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Dennis Krügel - Daniel Mieseler, Jan Speller - Philipp Gräuler, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Viktor Lider, Jerome Kleist (eingewechselt: Nico Osterbrink, Felix Große-Wördemann, Frederick Deiters, Christian Ahlers)
A1 zieht ins Pokal-Halbfinale ein
17.9.2009 von Dennis.
VfL Eintracht Mettingen A1 - DJK Arminia Ibbenbüren A1 0:3 (0:1)
Tore: 0:1 Viktor Lider (41.), 0:2, 0:3 Felix Große-Wördemann (84./87.)
Die A1 ist verdient ins Pokal-Halbfinale eingezogen. Nachdem es in der ersten Runde ein Freilos gab und in der zweiten Runde die SG Leeden/Ledde-VelpeSüd nicht angetreten war, starteten wir praktisch erst im Viertelfinale in den Pokalwettbewerb. Und hier hieß der Gegner nun ausgerechnet Tabellenführer Eintracht Mettingen. Doch es scheint inzwischen fast so, als ob die A1 es ähnlich der deutschen Nationalmannschaft machen würde: gegen Mannschaften wie Aserbaidschan (oder Hörstel) nur lasche Spiele, gegen Teams wie Russland und Portugal (oder Lotte und Mettingen) volle Pulle. So gab es in einem guten Spiel vor rund 40 Zuschauern am Mittwoch einen am Ende deutlichen 3:0-Erfolg im Tüöttendorf.
Die erste Chance hatten aber die Mettinger schon nach sechs Minuten, als ein Stürmer auf einmal frei vor Keeper Lennart Vorbrink auftauchte. Er wollte es aber ein Stück weit zu arrogant machen und den Ball über Lennart heben, der aber einfach stehen blieb und den Ball locker abfing. Zwei Minuten später verbuchten auch wir durch einen Schuss von Daniel Mieseler aus 20 Metern, der knapp links am Tor vorbei ging, auch die erste gute Gelegenheit. Die nächste gute Chance hatte Jerome Kleist, er verzog aber aus spitzem Winkel nur knapp. Dann gab es eine Viertelstunde Leerlauf, bevor wir zur nächsten Möglichkeit von Maxi Walkenhorst kamen. Er zog aus 25 Metern mit Vollspann ab, der Ball hätte ziemlich genau im linken oberen Eck eingeschlagen, doch der Mettinger Torwart holte den irgendwie noch raus. Kurz darauf hätten wir uns aber nicht beschweren dürfen, wenn wir in Rückstand geraten wären. Jan Speller verlor in einer unnötigen 1-vs.-1-Situation den Ball, worauf zwei Mettinger alleine auf Lennart zuliefen. Zum Glück für uns spielten sie die Kugel vor dem Tor nochmal quer, sodass der souveräne Schiedsrichter auf Abseits entschied. Drei Minuten später klingelte es dann aber im Kasten der Eintracht. Philipp Gräuler setzte sich zum wiederholten Male über die linke Seite gegen vier Mettinger durch und legte den Ball vorm Keeper zurück in die Mitte, wo Viktor Lider nur noch den Fuß hinhalten musste und zur Führung einschob. Ein viel besseres Timing hätte es hier wohl kaum geben können - Halbzeit.
Der VfL bekam in der Pause vermutlich richtig Lack und kam wie erwartet druckvoll aus der Kabine. Doch nachdem wir die ersten zehn Minuten in der zweiten Hälfte ohne wirklich brenzlige Szene überstanden hatte, nahmen auch wir wieder am Spiel teil. In der 56. Minute kamen wir zu einer Doppelchance durch Jerome. Erst zog er aus der Luft aus spitzem Winkel ab, der Mettinger Schnapper lenkte den Ball so eben noch um den Pfosten. Nach der anschließenden Ecke zog Jerome von der Sechzehnerkante flach ab, doch auch hier kam der VfL-Keeper so gerade noch mit den Fingerspitzen dran. Ein letztes Aufbäumen zeigten die Mettingen eine Viertelstunde vor dem Ende. Sie kamen zu zwei guten Gelegenheiten, weil wir schon im Mittelfeld die Zweikämpfe nicht richtig aufgenommen hatten. Für uns ergaben sich jetzt natürlich gute Kontermöglichkeiten. Die erste hatte Philipp, der mit einem No-Look-Pass von Jerome auf die Reise geschickt wurde, jedoch knapp verzog. Fünf Minuten später war es Sebastian Krügel, der ebenfalls alleine vor dem gegnerischen Torwart knapp das Tor verfehlte. In der 84. Minute dann aber die Vorentscheidung. Maxi eroberte sich im Mittelfeld den Ball, schaltete sein mittlerweile schon berühmt-berüchtigten ”Turbo” ein, legte die Kirsche am Fünfer zurück auf den eingewechselten Felix Große-Wördemann und der traf ins lange Eck. Den Deckel machte Felix drei Minuten später drauf: diesmal trieb der ebenfalls eingewechselte Frederick Deiters den Ball bis zum Sechzehner, wo er die Kugel quer auf Felix legte. Der machte kurzen Prozess mit seinem Gegenspieler (den er ziemlich alt aussehen ließ) und traf ins kurze Eck.
Fazit: Was für eine Leistungssteigerung zum mauen 0:0 gegen Hörstel am Sonntag, die Mannschaft war nicht wiederzuerkennen. Einsatzbereitschaft wurde zu Hauf an den Tag gelegt, dazu kamen sehr ansehnliche Kombinationen mit guten Chancen, von denen allerdings wieder mal die ein oder andere zu viel vergeben wurde. Trotzdem war es ein hervorragender Auftritt der ganzen Mannschaft beim Tabellenführer. Sehr positiv: es war das vierte Pflichtspiel und zum vierten Mal blieb die A1 ohne Gegentor, so kann es gerne weitergehen. Nächste Woche Mittwoch steht dann das Halbfinale an. Gegner ist Teuto Riesenbeck, die sich mit 2:0 gegen GW Steinbeck durchsetzten. Das andere Semifinale bestreiten die ISV (11:1 bei SW Lienen) und die Sportfreunde Lotte (3:0 gegen TuS Recke). Das Finale steigt am Tag der deutschen Einheit in Steinbeck.
Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Marvin Reinke - Jan Speller, Daniel Mieseler - Philipp Gräuler, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Jerome Kleist, Viktor Lider (eingewechselt: Felix Große-Wördemann, Dennis Krügel, Frederick Deiters, Nico Osterbrink)
Maues 0:0 bei der A1
15.9.2009 von Dennis.
DJK Arminia Ibbenbüren A1 - SC Hörstel A1 0:0
Tore: Fehlanzeige.
Viel gibt es zu diesem laschen Spiel nicht zu sagen. Die Hörsteler stellten sich nach 22 Gegentoren in den ersten beiden Spielen mit acht Mann hinten rein und verteidigten, als wenn es um ihr Leben ginge. Uns fiel dagegen nichts ein und so rannten wir uns immer wieder in der vielbeinigen SC-Abwehr fest. Keine Ideen, keine Laufbereitschaft und vor allem kein Einsatz waren die Hauptpunkte, warum das Spiel torlos endete.
In der ersten Halbzeit kamen wir nicht zu einer nennenswerten Torchance. Zwar hätten sowohl Felix Große-Wördemann als auch Maxi Walkenhorst kurz vor Schluss doch noch die drei Punkte für uns eintüten können, doch das wäre ehrlich gesagt auch nicht ganz verdient gewesen. Positiv bleibt hevorzuheben, dass unsere Abwehr um Torwart Lennart Vorbrink auch im dritten Spiel “zu Null” spielte und somit die weiße Weste behielt. Das Mittelfeld und der Sturm sollten am Mittwoch im Pokal (Anstoß: 19 Uhr im Tüötten-Sportpark) beim Tabellenführer Eintracht Mettingen dringend aufdrehen, damit das Halbfinale erreicht wird. Denn dann ist das Pokalfinale am Tag der deutschen Einheit in Steinbeck zum Greifen nah.
Dritte erobert Platz 2
8.9.2009 von Dennis.
So macht die Kirmes richtig Bock. Drei Punkte und der Sprung auf den zweiten Platz, eine prima Geschichte!
Was so alles im Vorfeld zum Spiel bei den abstiegsbedrohten Türken in Lengerich erzählt wurde, abhaken. Eine faire Partie, keine besonderen Vorkommnisse und eine Gastgeberelf, die derzeit sehr schwach bestückt ist. Den “Kirmesumständen” entsprechend klingelte es dann aber auch nur vier Mal im Kasten der Hohner Elf, es hätte gut und gerne auch zweistellig enden können. Was solls, drei Punkte im Sack.
Von Beginn an wach gab es sofort einige gute Chancen, Dennis Kemmerling volley drüber und Christian Krück mit einer Rückgabe verzogen noch. Es brannte einige Male richtig vor dem Kasten der Gastgeber. Das 1:0 musste dann mit Gewalt her: Stefan Klemm wurde gut freigespielt, aus acht Metern nagelte er dem Schnapper das Ding in die Maschen. Eine beruhigende Führung. Das Spiel ließ dann etwas nach, doch rechtzeitig zum willkommenden Pausentee zeigte der emsige “Klemmi” nochmal Initiative. Nach gutem Pass von Benny Basler nahm er die Kugel über rechts mit, zog Richtung Hütte und netzte schon wieder ein. Sein 2:0 kurz vor der Pause. Vom Gastgeber war nicht viel zu sehen.
In Hälfte zwei ging es wieder gut los, richtig gute Dinger wurden rausgeholt, im Abschluß ließ dabei heute leider so einiges zu wünschen übrig. Von Nr. 3 bis 17 wurden beste Chancen verballert. Wollen wir hoffen dass wir uns die für die nächsten Spiele vorbehalten haben. Der eingewechselte Christoph Wiegers zeigte dann doch nochmal Torjägermentalität und traf aus elf Metern zum 3:0. Kurz darauf traf der “Kilometermann” Krügge noch zum 4:0. Die Türken waren gut bedient. Mehr als ein halbes Dutzend bester Überzahlchancen wurden im Hohner Rund zu bilig vergeben. Abhaken, der Kirmessieg war perfekt. Hervorzuheben noch die wirklich gute Leistung des Unparteiischen, souverän und nahezu fehlerlos. Knapp eine Stunde nach dem Spiel war dann die nächste Einheit angesetzt, man traf sich am Brett des altehrwürdigen Arminenstands und inner “Ritze” bei Hans Wurst´Bratwurstbraterei.
E3 im zweiten Saisonspiel 2:2 gegen Saerbeck!
6.9.2009 von Michael Leissing.
Auch im zweiten Saisonspiel wurde sehr guter Fussball gespielt und die Mannschaft erkämpfte sich ein 2:2 in Saerbeck! Es war ein abwechslungsreiches Spiel mit Torraumszenen auf beiden Seiten! Die Saebecker gingen durch einen Distanzschuß nach ca. 10 Minuten in Führung, jedoch konnten die Arminen bis zur Halbzeit ausgleichen und zudem noch die Führung zum 1:2 herausspielen. Nach der Halbzeit entwickelte sich dann ein Spiel welches nichts für schlechte Nerven war. Es gab mehrere Latten- und Pfostenschüsse auf beiden Seiten. Eine Ecke mit einem anschließendem Kopfballtor brachte dann den Saerbecker Ausgleich und letztendlich war das 2:2 ein gerechtes Endergebnis. Weiter so Jungs, es macht Spass mit Euch!
A1: Hauptsache 3 Punkte!
3.9.2009 von Dennis.
Ibbenbürener SV A2 - DJK Arminia A1 0:3 (0:0)
Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Maxi Walkenhorst (51./62./74.)
Die A1 zeigt ihr zweites Gesicht. All das, was uns am vergangenen Sonntag zum Sieg gegen den Meister Sportfreunde Lotte verholfen hat (Einsatz, Laufbereitschaft, Wille), das war beim Auftritt heute bei der Zweiten der ISV nicht zu sehen. Und so kamen wir zwar zu einem verdienten 3:0-Erfolg, aber wie der zustande kam, war wirklich nur eins: grausam.
Wir kamen von Beginn an nicht richtig ins Spiel. Die ISV war nach der 2:9-Auftaktklatsche bei Teuto Riesenbeck natürlich hochmotiviert und das zeigten sie auch. Im Prinzip kann man sagen, dass die ISV genauso spielte, wie wir das noch am Sonntag getan hatten. Die Konsequenz: schon nach 18 Minuten wechselten wir drei Mal. Trotzdem kamen sie nicht zu richtigen Torchancen, unsere Abwehr erreichte als einzige zumindest entfernt Normalform. Unsere ersten Gelegenheit hatte Maxi Walkenhorst, als er auf einmal alleine vorm Tor auftauchte, aber am gegnerischen Keeper scheiterte. Bis zur Halbzeit kamen wir nur noch zwei Mal gefährlich vors Tor, beide Male über die linke Seite - und beide Male trafen wir nur das Außennetz, erst Nico Osterbrink, dann Frederick Deiters. Ach ja, ein korrektes Tor von Christian Ahlers wurde wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben (wohl auch, weil drei ISVer auf der Tribüne praktisch bei jedem DJK-Angriff “Abseits!” schrien, das musste den Schiri ja irritieren). Das war es dann auch schon.
Andrés Halbzeitansprache schien zumindest etwas Wirkung zu zeigen. Sechs Minuten nach dem Seitenwechsel brachte Sebastian Krügel den Ball über rechts in den Strafraum. Dort traf Maxi zum 1:0 gegen seinen alten Verein. Jetzt ging es etwas mehr in Richtung ISV-Kasten. In der 62. Minute war es erneut Maxi, der nach einem Pass von Jan Speller “mal eben seinen Turbo gezündet hatte und eiskalt einschob” (O-Ton des Torschützen). Damit war das Ding durch. Zwölf Minuten darauf machte Maxi dann seinen Hattrick mit einem schönen Distanzschuss ins linke untere Eck perfekt. Wir hatten auch danach noch die Chance, das Ergebnis etwas nach oben zu schrauben, doch sowohl Sebastian “Mario Gomez” Krügel als auch Frederick trafen alleine vor dem Keeper nur den Innenpfosten. Aber ganz ehrlich: ein noch höherer Sieg wäre ohnehin nicht verdient gewesen.
Fazit: Fußball zum Abgewöhnen in der ersten Halbzeit, in den zweiten 45 Minuten war wenigstens in Ansätzen zu sehen, dass die Jungs diese Sportart doch eigentlich ganz gut beherrschen. Viele vermeintlich leichte Pässe kamen heute nicht an, die Einsatzbereitschaft war gegenüber Sonntag völlig abhanden gekommen und auch im Torabschluss zeigten wir leider erneut Schwächen. Was soll’s? Mund abwischen, nächste Woche wartet der SC Hörstel auf uns!
Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Dennis Krügel - Jan Speller, Philipp Gräuler - Sebastian Krügel, Maxi Walkenhorst, Nico Osterbrink - Daniel Mieseler, Felix Große-Wördemann (eingewechselt: Viktor Lider, Christian Ahlers, Jerome Kleist, Frederick Deiters)