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September 2009
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A1: Hauptsache 3 Punkte!

Ibbenbürener SV A2 - DJK Arminia A1     0:3 (0:0)

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Maxi Walkenhorst (51./62./74.)

Die A1 zeigt ihr zweites Gesicht. All das, was uns am vergangenen Sonntag zum Sieg gegen den Meister Sportfreunde Lotte verholfen hat (Einsatz, Laufbereitschaft, Wille), das war beim Auftritt heute bei der Zweiten der ISV nicht zu sehen. Und so kamen wir zwar zu einem verdienten 3:0-Erfolg, aber wie der zustande kam, war wirklich nur eins: grausam.

Wir kamen von Beginn an nicht richtig ins Spiel. Die ISV war nach der 2:9-Auftaktklatsche bei Teuto Riesenbeck natürlich hochmotiviert und das zeigten sie auch. Im Prinzip kann man sagen, dass die ISV genauso spielte, wie wir das noch am Sonntag getan hatten. Die Konsequenz: schon nach 18 Minuten wechselten wir drei Mal. Trotzdem kamen sie nicht zu richtigen Torchancen, unsere Abwehr erreichte als einzige zumindest entfernt Normalform. Unsere ersten Gelegenheit hatte Maxi Walkenhorst, als er auf einmal alleine vorm Tor auftauchte, aber am gegnerischen Keeper scheiterte. Bis zur Halbzeit kamen wir nur noch zwei Mal gefährlich vors Tor, beide Male über die linke Seite - und beide Male trafen wir nur das Außennetz, erst Nico Osterbrink, dann Frederick Deiters. Ach ja, ein korrektes Tor von Christian Ahlers wurde wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben (wohl auch, weil drei ISVer auf der Tribüne praktisch bei jedem DJK-Angriff “Abseits!” schrien, das musste den Schiri ja irritieren). Das war es dann auch schon.

Andrés Halbzeitansprache schien zumindest etwas Wirkung zu zeigen. Sechs Minuten nach dem Seitenwechsel brachte Sebastian Krügel den Ball über rechts in den Strafraum. Dort traf Maxi zum 1:0 gegen seinen alten Verein. Jetzt ging es etwas mehr in Richtung ISV-Kasten. In der 62. Minute war es erneut Maxi, der nach einem Pass von Jan Speller “mal eben seinen Turbo gezündet hatte und eiskalt einschob” (O-Ton des Torschützen). Damit war das Ding durch. Zwölf Minuten darauf machte Maxi dann seinen Hattrick mit einem schönen Distanzschuss ins linke untere Eck perfekt. Wir hatten auch danach noch die Chance, das Ergebnis etwas nach oben zu schrauben, doch sowohl Sebastian “Mario Gomez” Krügel als auch Frederick trafen alleine vor dem Keeper nur den Innenpfosten. Aber ganz ehrlich: ein noch höherer Sieg wäre ohnehin nicht verdient gewesen.

Fazit: Fußball zum Abgewöhnen in der ersten Halbzeit, in den zweiten 45 Minuten war wenigstens in Ansätzen zu sehen, dass die Jungs diese Sportart doch eigentlich ganz gut beherrschen. Viele vermeintlich leichte Pässe kamen heute nicht an, die Einsatzbereitschaft war gegenüber Sonntag völlig abhanden gekommen und auch im Torabschluss zeigten wir leider erneut Schwächen. Was soll’s? Mund abwischen, nächste Woche wartet der SC Hörstel auf uns!

Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Dennis Krügel - Jan Speller, Philipp Gräuler - Sebastian Krügel, Maxi Walkenhorst, Nico Osterbrink - Daniel Mieseler, Felix Große-Wördemann (eingewechselt: Viktor Lider, Christian Ahlers, Jerome Kleist, Frederick Deiters)

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