U17: Fiiiinale - ohoo…
24.9.2009 von MB.
Am Mittwoch Abend standen sich am Kleeberg in Brochterbeck die beiden aktuellen Tabellenführer der Kreisliga und der Bezirksliga der U17 Mannschaften gegenüber. In 80 Minuten sahen die zahlreichen Zuschauer eine unterhaltsame Partie und ein spannendes Halbfinale.
Dabei erwischten die Mädchen des BSV den besseren Start und erzielten durch einen überraschenden Treffer von Marie Gosewinkel von der Strafraumkante das 1:0. In der Folgezeit erarbeiteten sich die DJK-Mädels ein Übergewicht im Mittelfeld sowie ein Plus an Torchancen. Die Schüsse auf das gegnerische Gehäuse wurden aber zunächst noch von der guten Torhüterin entschärft. Somit gingen die beiden Mannschaften mit einer knappen Führung von 1:0 für Brochterbeck in die Pause.
Nach Wiederanpfiff des guten und umsichtigen Schiedsrichters Daniel Bergfeld entwickelte sich ein Spiel auf das Tor der Brochterbecker. In der 48 Minute war es dann soweit: Janine Dinda übernahm nach einer entschlossenen Aktion die Initiative, umkurvte die gegnerische Abwehr und erzielte mit einem satten Schuss ins rechte untere Eck den längst verdienten Ausgleichstreffer.
Das Tor machte den Mädels weiter Mut, die Mannschaft konnte sich nun weitere Torchancen erarbeiten. Der Ball lief sicherer durch die Reihen und.das Kombinationsspiel wurde flüssiger.
Es dauerte allerdings bis zur 65 Minute, ehe Lisa-Marie Schophuis sich auf der rechten Seite schön durchsetzen konnte. Nach ihrem Dribbling zog sie eine wunderbare Flanke auf den zweiten Pfosten. Unser 6er Katharina Schmalz stand goldrichtig und konnte zum Jubel der Mannschaft und der zahlreichen Fans zum 2:1-Führungstreffer einnicken.
Im Verlauf der zweiten Hälfte behielten die Arminen weiterhin die Oberhand, auch wenn der entscheidende Treffer nicht fallen wollte. Somit blieb es in einer kämpferischen Partie bis zur Schlussminute spannend.
Nach Abpfiff waren sich alle einig, dass das Halbfinale gegen den BSV Brochterbeck ein hartes Stück Arbeit war, aber dass die grün-weißen Arminen letztlich auch verdient das Finale erreicht haben.
Neben der U17 erreichte am Mittwoch auch die U15 der Arminia sowie die A1-Jugend das Finale um den Kreispokal in Steinbeck.
Die U15 konnte sich dabei ebenfalls mit 2:1 gegen den TuS Recke durchsetzen, in der Partie der beiden A-Jugendteams aus Riesenbeck und Arminia behielten die Schierloher in einem kämpferischen Halbfinalspiel knapp mit 3:2 die Oberhand.
Somit werden die Pokalfinalspiele der drei DJK-Teams in Steinbeck am Samstag, den 03.10.2009, hoffentlich von zahlreichen Arminen begleitet.
Die U17-Mädels werden bis dahin weiter an sich arbeiten müssen, es gibt noch viel zu tun…
Aufstellung: Sarah Nahrgang – Marie-Theres Bußmann, Lisa Böttcher, Linda Wargers – Sabine Niehoff (Annika Hillemeyer), Isabel Schmidt, Katharina Schmalz, Lina Helms (Lisa-Marie Schophuis) - Steffi Ahlers, Linda Gövert – (Laura Hoppe);
Tore: 1:0 Marie Gosewinkel (15.Minute), 1:1 Janine Dinda (48 Minute), 1:2 Katharina Schmalz (65 Minute)
A1 nach Pokalfight im Finale
24.9.2009 von Dennis.
SV Teuto Riesenbeck A1 - DJK Arminia A1 2:3 (1:1)
Tore: 0:1 Felix Große-Wördemann (14.), 1:1 (20./FE), 1:2 Maxi Walkenhorst (48.), 1:3 Nico Osterbrink (67.), 2:3 (81.)
Was für ein Pokalfight mit Höhen und Tiefen am Mittwochabend in Riesenbeck. Nach großartigem Kampf und einigen umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen (da muss die Frage aber auch erlaubt sein, wie man einen so jungen Schiedsrichter für so ein Pokal-Halbfinale ansetzen kann?) zog die A1 der DJK in das Finale ein. Am Tag der deutschen Einheit kommt es in Steinbeck damit zu einem Ortsderby gegen die ISV, die bereits am Dienstag mit 1:0 n.V. bei den Sportfreunden aus Lotte gewonnen hatte.
Das Spiel ging gut los für uns. Schon nach fünf Minuten verzog Jan Speller auf Vorarbeit von Jerome Kleist nur haarscharf. Teuto zeigte aber von Anfang an, dass sie bereit waren, hier mit allen Mitteln gegenzuhalten. Dennoch setzten wir das erste Ausrufezeichen des Spiels: der Riesenbecker Abwehr misslang eine Abseitsstellung, sodass Felix Große-Wördemann alleine vorm Keeper auftauchte und souverän einschob. Direkt im Anschluss die erste merkwürdige Schiedsrichter-Entscheidung, als dieser den Riesenbecker Keeper mit Rot zum Duschen schickte. Und die Zweite folgt sogleich: nach 20 Minuten muss DJK-Schnapper Lennart Vorbrink gegen einen Teuto-Stürmer eingreifen, wobei Lennart glasklar den Ball spielte. Der Schiedsrichter hatte es - wohl auch wegen dem Druck der etwa 150 Zuschauer - anders gesehen und zeigte auf den Punkt. Ärgerlich, dass Lennart so sein erstes Saison-Gegentor hinnehmen musste. Danach zeigte er aber, warum er bisher noch keinen Gegentreffer kassiert hatte, indem er bis zur Pause gleich mehrfach gegen einschussbereite Riesenbecker glänzend reagierte. Zur Halbzeit war das Unentschieden trotz Überzahl für uns also ziemlich glücklich.
Nach dem Seitenwechsel zeigten wir aber direkt, wo es ab sofort langgehen sollte. Viktor Lider und Sebastian Krügel leisteten eine großartige Vorarbeit für Maxi Walkenhorst, der sich am Fünfer gegen drei Gegner durchsetzte und den Ball humorlos unter die Latte und von da ins Tor drosch. Nach einer knappen Stunde wurde es wieder vor unserem Tor gefährlich, als Lennart einen Freistoß aus halbrechter Position so gerade eben noch an die Latte lenken konnte. In der 67. Minute dann aber die vermeintliche Vorentscheidung: Maxi eroberte den Ball und legte diesen ab auf den eingewechselten Nico Osterbrink, der sicher verwandelte. Das musste es doch jetzt sein - typischer Fall von “Denkste!”. Wobei auch Lennarts zweites Gegentor in dieser Saison ärgerlich bis unfair war! Was war passiert? Ein Riesenbecker lag in unserem Sechzehner verletzt am Boden. Die Arminen waren in Ballbesitz, als der Schiedsrichter das Spiel unterbrach, damit der Gegner behandelt werden konnte. Folgerichtig gab es Schiedsricherball in unserem Sechzehner. Man hätte von den Teutonen jetzt zumindest so viel Anstand erwartet, den Ball fair zurückzuspielen - Pustekuchen! Stattdessen nahmen sie den Ball und erzielten den Anschlusstreffer. Das Thema “Fair Play” wurde bei denen im Training wohl noch nie behandelt. Nun hätte das Spiel auch noch gänzlich kippen können. In der 90. Minute vereitelte erneut Lennart den Ausgleich. Nach 94 Minuten hatten wir Fortuna aber wieder auf unserer Seite, als ein Riesenbecker knapp daneben zielte - vielleicht war das auch sowas wie ausgleichende Gerechtigkeit für die von Teuto begangene Ungerechtigkeit.
Fazit: Das, was wir uns vorgenommen hatten, nämlich so zu spielen wie gegen Mettingen und Lotte, war nur in Ansätzen zu sehen. Man kann aber sagen, dass wir die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht haben - auch wenn Teuto in Unterzahl auf einmal viel stärker war als mit elf Mann. Zur Halbzeit hätten sie auch 3:1 führen können, ohne dass wir uns beschweren dürften. Nach dem Seitenwechsel waren wir deutlich besser im Spiel und nach dem 3:1 unsererseits war die Messe eigentlich gelesen. Wir mussten aber lernen, dass die Messe erst vorbei ist, wenn das Amen gesprochen wurde. Heute konnten wir uns bei Lennart bedanken, dass wir im Finale stehen. Jetzt geht es also gegen die ISV! Das wird am nächsten Wochenende (3. Oktober) hoffentlich viele Arminen nach Steinbeck locken. Die Unterstützung können wir auf alle Fälle gebrauchen. Vorher ist am Wahlsonntag ab 10.30 Uhr aber noch der VfL Büren zum Meisterschaftsspiel in Schierloh zu Gast.
Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Marvin Reinke - Jan Speller, Daniel Mieseler - Philipp Gräuler, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Felix Große-Wördemann, Jerome Kleist (eingewechselt: Dennis Krügel, Viktor Lider, Nico Osterbrink, Frederick Deiters; auf der Bank: Christian Ahlers)