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A1 nach Pokalfight im Finale

Dieser Eintrag stammt von Dennis Am 24.9.2009 @ 10:06 In A-Jugend aktuell, DJK Arminia, Jugendfußball, allgemeines | Keine Kommentare

SV Teuto Riesenbeck A1 - DJK Arminia A1     2:3 (1:1)

Tore: 0:1 Felix Große-Wördemann (14.), 1:1 (20./FE), 1:2 Maxi Walkenhorst (48.), 1:3 Nico Osterbrink (67.), 2:3 (81.)

Was für ein Pokalfight mit Höhen und Tiefen am Mittwochabend in Riesenbeck. Nach großartigem Kampf und einigen umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen (da muss die Frage aber auch erlaubt sein, wie man einen so jungen Schiedsrichter für so ein Pokal-Halbfinale ansetzen kann?) zog die A1 der DJK in das Finale ein. Am Tag der deutschen Einheit kommt es in Steinbeck damit zu einem Ortsderby gegen die ISV, die bereits am Dienstag mit 1:0 n.V. bei den Sportfreunden aus Lotte gewonnen hatte.

Das Spiel ging gut los für uns. Schon nach fünf Minuten verzog Jan Speller auf Vorarbeit von Jerome Kleist nur haarscharf. Teuto zeigte aber von Anfang an, dass sie bereit waren, hier mit allen Mitteln gegenzuhalten. Dennoch setzten wir das erste Ausrufezeichen des Spiels: der Riesenbecker Abwehr misslang eine Abseitsstellung, sodass Felix Große-Wördemann alleine vorm Keeper auftauchte und souverän einschob. Direkt im Anschluss die erste merkwürdige Schiedsrichter-Entscheidung, als dieser den Riesenbecker Keeper mit Rot zum Duschen schickte. Und die Zweite folgt sogleich: nach 20 Minuten muss DJK-Schnapper Lennart Vorbrink gegen einen Teuto-Stürmer eingreifen, wobei Lennart glasklar den Ball spielte. Der Schiedsrichter hatte es - wohl auch wegen dem Druck der etwa 150 Zuschauer - anders gesehen und zeigte auf den Punkt. Ärgerlich, dass Lennart so sein erstes Saison-Gegentor hinnehmen musste. Danach zeigte er aber, warum er bisher noch keinen Gegentreffer kassiert hatte, indem er bis zur Pause gleich mehrfach gegen einschussbereite Riesenbecker glänzend reagierte. Zur Halbzeit war das Unentschieden trotz Überzahl für uns also ziemlich glücklich.

Nach dem Seitenwechsel zeigten wir aber direkt, wo es ab sofort langgehen sollte. Viktor Lider und Sebastian Krügel leisteten eine großartige Vorarbeit für Maxi Walkenhorst, der sich am Fünfer gegen drei Gegner durchsetzte und den Ball humorlos unter die Latte und von da ins Tor drosch. Nach einer knappen Stunde wurde es wieder vor unserem Tor gefährlich, als Lennart einen Freistoß aus halbrechter Position so gerade eben noch an die Latte lenken konnte. In der 67. Minute dann aber die vermeintliche Vorentscheidung: Maxi eroberte den Ball und legte diesen ab auf den eingewechselten Nico Osterbrink, der sicher verwandelte. Das musste es doch jetzt sein - typischer Fall von “Denkste!”. Wobei auch Lennarts zweites Gegentor in dieser Saison ärgerlich bis unfair war! Was war passiert? Ein Riesenbecker lag in unserem Sechzehner verletzt am Boden. Die Arminen waren in Ballbesitz, als der Schiedsrichter das Spiel unterbrach, damit der Gegner behandelt werden konnte. Folgerichtig gab es Schiedsricherball in unserem Sechzehner. Man hätte von den Teutonen jetzt zumindest so viel Anstand erwartet, den Ball fair zurückzuspielen - Pustekuchen! Stattdessen nahmen sie den Ball und erzielten den Anschlusstreffer. Das Thema “Fair Play” wurde bei denen im Training wohl noch nie behandelt. Nun hätte das Spiel auch noch gänzlich kippen können. In der 90. Minute vereitelte erneut Lennart den Ausgleich. Nach 94 Minuten hatten wir Fortuna aber wieder auf unserer Seite, als ein Riesenbecker knapp daneben zielte - vielleicht war das auch sowas wie ausgleichende Gerechtigkeit für die von Teuto begangene Ungerechtigkeit.

Fazit: Das, was wir uns vorgenommen hatten, nämlich so zu spielen wie gegen Mettingen und Lotte, war nur in Ansätzen zu sehen. Man kann aber sagen, dass wir die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht haben - auch wenn Teuto in Unterzahl auf einmal viel stärker war als mit elf Mann. Zur Halbzeit hätten sie auch 3:1 führen können, ohne dass wir uns beschweren dürften. Nach dem Seitenwechsel waren wir deutlich besser im Spiel und nach dem 3:1 unsererseits war die Messe eigentlich gelesen. Wir mussten aber lernen, dass die Messe erst vorbei ist, wenn das Amen gesprochen wurde. Heute konnten wir uns bei Lennart bedanken, dass wir im Finale stehen. Jetzt geht es also gegen die ISV! Das wird am nächsten Wochenende (3. Oktober) hoffentlich viele Arminen nach Steinbeck locken. Die Unterstützung können wir auf alle Fälle gebrauchen. Vorher ist am Wahlsonntag ab 10.30 Uhr aber noch der VfL Büren zum Meisterschaftsspiel in Schierloh zu Gast. 

Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Marvin Reinke - Jan Speller, Daniel Mieseler - Philipp Gräuler, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Felix Große-Wördemann, Jerome Kleist (eingewechselt: Dennis Krügel, Viktor Lider, Nico Osterbrink, Frederick Deiters; auf der Bank: Christian Ahlers)


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