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Oktober 2009
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Archive für Oktober 2009

DFB-Mobil am 28.11.2009 bei der DJK Arminia

Der Winter kündigt sich mit ersten Frosttagen an, die DJK Arminia beginnt mit dem Hallentraining und das DFB-Mobil zieht Winterreifen auf.

Am Samstag, den 28.11.2009, kommt das DFB-Mobil auch nach Ibbenbüren. In der Zeit von 09.30 Uhr bis 13.30 Uhr macht das DFB-Mobil halt in der Anne-Frank-Realschulhalle an der Schulstraße.  

Mit der Praxiseinheit „Üben und Spielen in der Halle“ besuchen die insgesamt 30 DFB-Mobile auch in der kalten Jahreszeit regelmäßig Fußballvereine im Osten, Westen, Norden und Süden des Landes. „Anknüpfend an das bisherige Demotraining, richtet sich diese Trainingsstunde an F- und E-Jugendliche“, erklärt Hermann Korfmacher, der zuständige Vizepräsident beim Deutschen Fußball-Bund.

„Hier bekommen Vereinstrainer praktische Tipps für ihr Training. Wir sind uns sicher, diese Einheit wird die Trainer ebenso ansprechen wie das bisherige Demotraining auf dem Platz.“Viele praktische AnregungenZur Vorbereitung der Hallentournee trafen sich ausgewählte Mitarbeiter der Landesverbände zu einer Multiplikatoren-Schulung im SportCentrum Kaiserau. Im Rahmen der eintägigen Veranstaltung lernten die 66 Teilnehmer die neue Trainingseinheit kennen. „Erfahrene Verbandssportlehrer, DFB-Mitarbeiter und DFB-Mobil-Teamer haben diese Einheit unter dem Schwerpunktthema ‚Koordination’ entwickelt. Die überwiegend nicht-lizenzierten Vereinstrainer erhalten praktische Anregungen, so dass selbst in kleinsten Hallen entwicklungsgerecht Fußball geübt und gespielt werden kann“, sagt DFB-Abteilungsleiter Wolfgang Möbius.Großes Interesse: 3600 Veranstaltungen bis Mai 2010 Die Vereinstrainer werden selbstverständlich in die Trainingseinheit eingebunden und leiten verschiedene Stationen. Intensiv trainiert werden etwa die räumliche Orientierungsfähigkeit, das Gleichgewichtsgefühl, die Reaktionsfähigkeit oder auch weniger bekannte Qualitäten wie die Kopplungsfähigkeit - also die Fähigkeit, einzelne Teilbewegungen zu einem flüssigen Bewegungsablauf zu verknüpfen - oder die Fähigkeit zum peripheren Sehen. Alles in allem eine wertvolle und nicht alltägliche Trainingseinheit für den 8 bis 10-jährigen Vereinsnachwuchs.

Seit dem Projektstart im Mai stößt das DFB-Mobil mit seinem Angebot eines Demotrainings und einer anschließenden Vorstandsschulung bei den Vereinen auf großes Interesse. Mehr als 1600 Veranstaltungen fanden seitdem statt, alleine im mit vier Fahrzeugen ausgestatteten Landesverband Bayern etwa 289 Termine. Zum Ablauf des ersten Projektjahres im Mai 2010 sollen es 3600 Veranstaltungen sein. „Der DFB tut etwas für die Basis des Fußballs. Und diese Botschaft, etwa durch den Bau der 1000 Mini-Spielfelder oder jetzt durch tausende Besuche des DFB-Mobils, kommt bei der Basis sehr gut an. Schon jetzt zeigt sich, dass das DFB-Mobil ein unschlagbar wirkungsvolles Mittel zur Qualifizierung ist“, sagt Hermann Korfmacher. Nähere Informationen zum DFB-Mobil erhalten interessierte Vereine über ihren Fußball-Landesverband.

Am Samstag kann es also nur heißen: auf in die Realschulhalle an der Schulstraße in Ibbenbüren!!!

A1 kommt wieder auf Touren

DJK Arminia A1 - SW Esch A1      5:0 (4:0)

Tore: 1:0, 2:0 Maxi Walkenhorst (17./22.), 3:0 Marco Sackarndt (27.), 4:0, 5:0 Felix Große-Wördemann (44./86.)

Nach dem schwachen Spiel in Lengerich und der gut zweiwöchigen Spielpause aufgrund der Herbstferien ging es für die A1 gestern wieder los. Mit 5:0 wurde auf dem ungeliebten Platz in Uffeln SW Esch bezwungen.

Das Spiel begann von unserer Seite sehr verhalten, es dauerte seine Zeit, bis wir ins Spiel fanden. Aber auch die Escher konnten sich in der Anfangsviertelstunde keine Tormöglichkeiten erspielen. Die erste Chance des gesamten Spiels führte dann auch gleich zum ersten Treffer. Der Ball lief gut durch unsere Reihen, dann spielte Philipp Gräuler einen perfekt getimeten Pass in die Nahtstelle der Abwehr - Maxi Walkenhorst hatte keine Probleme, die Kugel zu versenken. Jetzt war der Knoten geplatzt. In der 22. Minute zwang Daniel Mieseler mit einem 20-Meter-Hammer den gegnerischen Keeper zu einer Glanzparade. Die anschließende Ecke führte zum zweiten Tor durch Maxi. Sebastian Krügel brachte sie herein, im Gewühl war Maxi zur Stelle und er ließ dem Escher Schnapper erneut keine Chance. Nur vier Minuten später war es wieder eine Standardsituation, die uns das dritte Tor bescherte. Diesmal kam die Ecke von Frederick Deiters, der den Ball genau auf den Kopf von Kapitän Marco Sackarndt zirkelte. Der bewies endlich auch mal vorne seine Kopfballstärke und vollendete zum 3:0. Noch vor der Pause erhöhte der eingewechselte Felix Große-Wördemann auf vier Tore Vorsprung. Der ebenfalls eingewechselte Jerome Kleist steckte den Ball per Kopf durch, sodass Felix nur noch am SW-Torwart vorbeischieben musste. Fast hätte Jerome persönlich noch für den fünften Treffer vor der Pause gesorgt, doch sein Schuss aus 25 Metern ließ nur die Latte erzittern.

In der zweiten Halbzeit gab es dann nicht mehr ganz so viel erwähnenswertes. Wir schalteten mindestens zwei Gänge zurück, was aber gegen eine schwache Escher Truppe heute auch völlig ausreichte. Hinten ließen wir kaum etwas anbrennen, fast alle Schüsse gingen mehr oder weniger weit am Tor vorbei. Nur einmal musste Keeper Lennart Vorbrink eingreifen: ein Escher Stürmer tauchte frei vor ihm auf, Lennart schmiss sich mit allem was er hatte in den Ball und verhinderte das Gegentor mit einer Glanztat. Vorne fiel uns in der zweiten Halbzeit aber auch nicht mehr so viel ein. Der beste Angriff wurde elfmeterreif mit einem Foul an Jerome gestoppt, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb zur Überraschung aller (wohl auch der Escher) stumm. Unschön wurde es in der zweiten Hälfte nur, weil der ein oder andere Püsselbürener seinen Frust in Fouls an Arminen ausließ - das muss bei diesem Spielstand einfach nicht sein! Den einzigen Torerfolg in der zweiten Halbzeit verbuchte dann erneut Felix, der nach einem Pfosten-Freistoß von Philipp den Abstauber einnetzte.

Fazit: Eine gute erste Hälfte reichte gegen SW Esch. In der ersten Halbzeit spielten wir zeitweise schönen und flüssigen Fußball, sodass die Pausenführung auch in dieser Höhe absolut in Ordnung war. Die zweite Halbzeit war dann zum Verwalten gedacht. Positiv war, dass es hinten nur ein einziges Mal während der gesamten 90 Minuten gefährlich wurde. So kann es erstmal weitergehen, am besten schon am Samstag (15 Uhr) bei Cheruskia Laggenbeck. Aber Vorsicht: die nächsten Spiele werden nicht einfacher!

Aufstellung: Lennart Vorbrink - Dennis Krügel, Marco Sackarndt, Patrick Birke - Jan Speller, Daniel Mieseler - Sebastian Krügel, Maxi Walkenhorst, Frederick Deiters - Christian Ahler, Philipp Gräuler (eingewechselt: Felix Große-Wördemann, Jerome Kleist, Viktor Lider)

Hallenflohmarkt für Sportartikel in KSH

Am Samstag, 07. November 2009, findet von 10.00 bis 12.00 Uhr im Eingangsbereich der Kreissporthalle in Ibbenbüren ein Flohmarkt für Fußballartikel statt. Hier können alle Artikel, die mit dem Fußballspiel in Zusammenhang stehen (insbesondere: Trainingsanzüge, Fußball- und Turnschuhe, Trikots, Hosen usw.) verkauft und gekauft werden.
Zur Unterstützung unserer Fußballjugendabteilung können auch Fußballartikel der Jugendabteilung gespendet werden. Diese Sachen werden dann auf dem Flohmarkt zugunsten der Fußballjugend verkauft.

Die Sachen, die verkauft werden sollen, müssen mit Namen und Preis gekennzeichnet sein. Wer seine Fußballsachen zum Verkauf anbieten möchte, kann diese bis zum 06.11.2009 bei Andrea Winter, Merschweg 24, 49477 Ibbenbüren, Tel.971681 abgeben.

Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit die Sachen bis 10:00 Uhr am Samstag, 07.11.2009, in der Kreissporthalle abzugeben.

U17 erobert die Tabellenführung zurück

6:1-Sieg in Altenberge und zurück an die Tabellenspitze

Am Sonntag, 11.10.2009, traten unsere Mädels beim Tabellenvierten TuS Altenberge an.

Nach dem Pokalsieg auf Kreisebene waren die Verantwortlichen gespannt, wie sich die Mannschaft eine Woche später in der Meisterschaft verkaufen würde.

Die wiederum zahlreichen Zuschauer sahen (trotz “früher” Anstosszeit) eine druckvoll agierende U17 der DJK Arminia, die schon in den ersten Minuten der Partie die Zeichen auf Sieg stellte. Bereits in der ersten Minute traf Katharina Schmalz zur 1:0-Führung, das 2:0 erzielte Steffi Ahlers nach schönem Zuspiel von unserem Kapitän Isabel Schmidt. Das 3:0 in der 14. Minute schoss Isabel Schmidt selbst nach einem Dribbling durch den 16er. Die Mädchen erspielten sich in der ersten Halbzeit zahlreiche Chancen, von denen aber keine ins Tor ging. Eine gute Leistung zeigte dabei Lina Helms auf der rechten Außenbahn.

Die neuformierte Abwehr mit Lisa-Marie Schophuis und der wiedergenesenen Julia Mikoleit in der Innenverteidigung machten ihre Sache insgesamt gut. Gemeinsam mit den beiden Außenverteidigerinen Linda Wargers und Marie-Theres Bußmann standen sie hinten sicher und ließen kaum Chancen zu. Wenn dann doch einmal die schnellen Spitzen Richtung Armina-Tor spielten, konnte die Torhüterin Sarah Nahrgang die Chancen vereiteln.

Die DJK`ler machten fortan das Spiel und entwickelten viel Druck auf das Tor der Altenberger, ein weiterer Treffer sollte aber trotz Überlegenheit (noch) nicht fallen.

In der Halbzeitpause wurde zweimal gewechselt, worunter der Spielfluss aber nicht wesentlich gestört wurde.

Die jungen Armininnen konnten sich in der zweiten Hälfte weitere gute Möglichkeiten erarbeiten. In der Folgezeit konnten die Grün-Weißen aus Schierloh das Ergebnis noch verbessern. Die weiteren Treffer erzielten Steffi Ahlers (48. Minute) und zweimal Janine Dinda (55. Minute und per Freistoß in der 60. Minute).

Der TuS Altenberge erzielte nach einer Unaufmerksamkeit in der 74. Minute den Anschlusstreffer.

Am verdienten Sieg, dem zweiten Auswärts-Dreier sowie der Rück-Eroberung der Tabellenführung gab es aber nichts zu deuteln.

Fazit: unsere Mädchen lieferten erneut eine ansprechende Leistung ab und ließen auch beim Halbzeitstand von 3:0 nicht locker. Die Ausfälle wurden gut kompensiert. Außerdem macht sich die gute Trainingsarbeit der letzten Wochen bemerkbar: das (Kurz-)Passpiel im Zentrum und vor allem über die Flügel klappt deutlich besser als noch zu Saisonbeginn. Wir werden aber auch weiterhin an der Feinabstimmung und der Defensivarbeit arbeiten müssen. Alina Wiethölter von den C-Mädchen half der Mannschaft aus und machte ihre Sache gut. Schönen Dank deshalb auf diesem Wege an Alina für die Unterstützung und den C-Mädchen insgesamt für die bisher gute Zusammenarbeit!

Aufstellung: Sarah Nahrgang – Marie-Theres Bußmann (Laura Hoppe), Julia Mikoleit, Lisa-Marie Schophuis, Linda Wargers – Sabine Niehoff,  Isabel Schmidt, Katharina Schmalz, Lina Helms (Annika Hillemeyer) - Steffi Ahlers, Janine Dinda( Alina Wiethölter);

Tore: 1:0 Katharina Schmalz (1. Minute), 2:0 Steffi Ahlers (5. Minute), 3:0 Isabel Schmidt (14. Minute), 4:0 Steffi Ahlers (43. Minute), 5:0 Janine Dinda (55. Minute per Freistoß), 6:0 Janine Dinda (60. Minute), 6:1 Altenberge (74. Minute).

A1 - Hauptsache 3 Punkte!

SC Preußen Lengerich A1 - DJK Arminia A1    1:2 (1:2)

Tore: 1:0 (20.), 1:1 Maxi Walkenhorst (36.), 1:2 Philipp Gräuler (44.)

Zu diesem Spiel muss man eigentlich nicht viel sagen. Beim Abstiegskandidaten Preußen Lengerich schaffte die A1 nur einen müden 2:1-Erfolg. Dabei wurden teilweise tausendprozentige Torchancen versiebt.

Das Spiel begann so, wie wir es erwartet hatten. Die Lengericher sind einfach keine Mannschaft, die mitspielt - im Gegenteil: sie stellten sich von der ersten Minute an mit zehn Mann hinten rein, nur ein “Stürmer” übertrat hin und wieder wohl versehentlich die Mittellinie. ”Einbahnstraßenfußball” ist für die gesamte Partie eigentlich noch ein bisschen untertrieben, vor allem in der zweiten Hälfte. In den ersten 20 Minuten beschränkten wir uns weitgehend auf’s Ball halten. Die beste Gelegenheit der Anfangsviertelstunde hatte noch Marco Sackarndt, in dieser Partie hinter den Spitzen, mit einem Kopfball. Der wurde aber auf der Linie geklärt. Dann kam so einer dieser versehentlichen Übertritte des “SC-Stürmers” in unsere Hälfte. Er ließ einen scheinbar harmlosen Schuss aus 25 Metern ab, der aber auf dem nassen Rasen ziemlich schnell wurde. Allerdings war das ein Ding, den Keeper Lennart Vorbrink halten muss, unglücklicherweise tat er das aber nicht und die Kugel kullerte ins Tor. Wahrscheinlich hat auch Lennarts Kursfahrt nach Prag einen nicht unerheblichen Anteil an diesem Gegentor. Sei’s drum, jetzt wussten alle, dass man zum Gewinnen auch mal ein Tor schießen muss. Und es ging immer weiter Richtung Lengericher Gehäuse. Richtig gefährlich wurde es aber erst, als Maxi Walkenhorst und Marco wieder die Positionen tauschten. Mit seinem zweiten Ballkontakt erzielte Maxi dann auch den Ausgleich. Er umkurvte drei Gegenspieler und traf aus 18 Metern platziert ins linke untere Eck. Noch vor der Pause schafften wir die Führung. Maxi spielte einen Ball in den Sechzehner, der abgefälscht vor den Füßen von Philipp Gräuler landete. Kein Problem für Philipp, 2:1, Pause.

Wie schon erwähnt wurde es in den zweiten 45 Minuten noch einseitiger als es in der ersten Halbzeit schon war. Doch Chancenauswertung und Torabschluss dürften in der jetzigen Herbstferien-Spielpause ganz oben auf dem Trainingsprogramm stehen. Ob der eingewechselte Jerome Kleist, Christian Ahlers oder Sebastian Krügel (eigentlich kann man fast die gesamte Mannschaft aufzählen, denn gefühlt durfte heute jeder mal sein Glück versuchen) - alle vergaben hochkarätige Chancen. So blieb es beim 2:1-Auswärtssieg.

Fazit: Der Sieg in Lengerich war knapp, aber eigentlich zu keiner Zeit gefährdet. Wir spielten guten Fußball bis zum Strafraum - der letzte Pass oder der Torabschluss waren an diesem Tag aber nicht unsere Stärke. So muss man mit den drei Punkten zufrieden sein. Nach den Ferien geht’s dann weiter mit einem Mittwochspiel gegen SW Esch.

Aufstellung: Lennart Vorbrink - Viktor Lider, Maxi Walkenhorst, Marvin Reinke - Jan Speller, Daniel Mieseler - Nico Osterbrink, Marco Sackarndt, Sebastian Krügel - Christian Ahlers, Philipp Gräuler (eingewechselt: Jerome Kleist, Dennis Krügel, Sebastian Tebbe)

U17 verteidigt den Kreispokal mit 7:1

Am Samstag kam es zur Neuauflage des letztjährigen Endspiels im Pokal auf Kreisebene. Nach Siegen in Mettingen und Brochterbeck wollten sich die Arminen im Endspiel erneut den Titel eines Kreispokalsiegers sichern. Wie schwer dies werden kann, haben die Mädels bereits in der vergangenen Saison 2008/2009 spüren müssen, als Dreierwalde erst in der Verlängerung niedergerunden wurde. Die U17 der DJK sollte daher eigentlich gewarnt sein!

Nach Anpfiff der guten SR`in Kunze aus Brochterbeck gehörten die ersten Spielzüge den Arminen. Trotzdem gerieten die Mädels zunächst nach einem individuellen Fehler in der 15. Minute mit 0:1 in Rückstand.

Diese Chance der Blau-Gelben sollte aber die einzige in Hälfte 1 sein. Die DJK`ler machten fortan das Spiel und entwickelten viel Druck auf das Tor der Dreierwalder, ein Anschlusstreffer sollte aber trotz Überlegenheit zunächst nicht fallen.

Erst kurz vor der Halbzeit hatten die Angriffsbemühungen der Grün-Weißen Erfolg. Nach einer schönen Angriffskombination über Isabel Schmidt und Steffi Ahlers konnte die gute Torhüterin des SV Brukteria den Ball nur abklatschen, den Abpraller setzte aber die aufmerksame Janine Dinda zum Anschlusstreffer in die Maschen.

Keine 2 Minuten später schraubte sich Steffi Ahlers nach einer Ecke von Janine Dinda hoch und setzte den Kopfball perfekt und unhaltbar in das rechte obere Eck. Somit hatte der Arminenachwuchs das Spielergebnis innerhalb weniger Minuten gedreht und es hieß zur Pause 2:1 für Arminia.

Nach dem Motto “die zweite Halbzeit ist Arminia-Halbzeit” drehten die Mädels in Hälfte 2 weiter auf. Den Arminen half das frühe 3:1 durch Steffi Ahlers in der 45. Minute, um in diesem Spiel auf die Siegerstraße zu gelangen. Dennoch steckte die junge Mannschaft der Blau-Gelben aus Dreierwalde nie auf. Die Arminen hielten jedoch das Spieltempo weiter hoch. Die Treffer für die U17 fielen deshalb folgerichtig in regelmäßigen Abständen durch ein Eigentor (52. Minute), Steffi Ahlers (58. Minute), Janine Dinda (61. Minute) und Katharina Schmalz (68. Minute).

Nach Spielschluss kannte der Jubel im DJK-Lager keine Grenzen mehr. 

pokalsieger-2009-it.jpg

Fazit: unsere Mädchen lieferten im Endspiel gegen Brukteria Dreierwalde eine über die gesamte Spielzeit gute Partie ab. Nach dem 0:1-Rückstand zeigte die Mannschaft (erneut), wie man reagiert, wenn man in Rückstand gerät: ruhig und konzentriert weiterspielen, den Druck erhöhen und seine Chancen suchen und verwerten. Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung und gibt der Mannschaft weiteres Selbstvertrauen für die nächsten Spiele in der Meisterschaft.

Aufstellung: Sarah Nahrgang – Marie-Theres Bußmann, Lisa Böttcher, Lisa-Marie Schophuis (Julia Mikoleit), Linda Wargers – Sabine Niehoff (Laura Hoppe), Isabel Schmidt (Annika Hillemeyer), Katharina Schmalz, Lina Helms (Linda Gövert) - Steffi Ahlers, Janine Dinda;

Tore: 0:1 Dreierwalde (15.Minute), 1:1 Janine Dinda (37. Minute), 2:1 Steffi Ahlers (39. Minute), 3:1 Steffi Ahlers (45. Minute), 4:1 (52. Minute) Eigentor, 5:1 Steffi Ahlers (58. Minute), 6:1 Janine Dinda (61. Minute), 7:1 Katharina Schmalz (68. Minute). 

Ein Dank an die U17 von Frank Tietmeyer und Maike Haking vom SV Brukteria für die jederzeit faire Partie!

A1 verliert das Pokalfinale unglücklich

DJK Arminia A1 - ISV A1      1:2 (1:0)

Tore: 1:0 Sebastian Krügel (14.), 1:1 (78.), 1:2 (80.)

Fußball kann so ungerecht sein! Nach einem nicht immer hochklassigen, aber ständig spannenden Pokalfinale musste sich die A1 unverdient mit 1:2 gegen den Bezirksligisten ISV geschlagen geben.

Das Spiel in Steinbeck begann vorsichtig, beide Mannschaften wollten auf keinen Fall Fehler machen. Die erste Gelegenheit hatten wir durch einen Kopfball von Maxi Walkenhorst, den der gegnerische Torwart aber klasse aus der unteren Ecke fischte. Danach durfte sich auch unser Keeper Lennart Vorbrink beweisen, als er in einer 1-vs.-1-Situation lange stehen blieb und den Ball parierte. Dann die 14. Minute: Felix Große-Wördemann wurde hoch im Strafraum angespielt und ein ISVer hatte das Bein zu hoch - indirekter Freistoß wegen gefährlichen Spiels aus sieben Metern. Philipp Gräuler legte für Sebastian Krügel auf und der drosch den Ball durch die Mauer ins Tor. Der Jubel auf der Bank und unter den vielen Arminen am Spielfeldrand war da natürlich groß. Das war der frühe Schock für die ISV, den wir uns erhofft hatten. Der Bezirksligist fand überhaupt nicht ins Spiel, produzierte viele Fehlpässe, Chancen waren absolute Mangelware. In der Folge waren wir dem 2:0 näher als die ISV dem Ausgleich. Jerome Kleist versuchte es mit einem Seitfallzieher von der Sechzehnerkante, der aber eher ungefährlich war. Kurz vor der Pause war es Daniel Mieseler mit einem Gewaltschuss aus 25 Metern, den er einen Meter über die Latte setzte. Damit ging es in die Pause.

Wir waren jetzt natürlich auf einen Sturmlauf der ISV gefasst, doch nichts dergleichen passierte. Der Bezirksligist machte genau da weiter, wo er in den ersten 45 Minuten aufgehört hatte. Mehr als ein Schuss genau auf Lennart nach rund einer Stunde kam dabei nicht heraus. In dieser Zeit hätten wir den Sack zu machen müssen. Jerome hatte aus freistehend aus zehn Metern die beste Chance, rutschte dabei aber aus und setzte den Ball so über das Tor. Auch der eingewechselte Nico Osterbrink hätte fast für die Vorentscheidung gesorgt, doch sein abgefälschter Schuss ging ebenfalls knapp drüber. Das 2:0 war eigentlich nur eine Frage der Zeit, doch dann hatte einer der besten Spieler der bisherigen Saison einen Black-Out. Philipp spielte den Ball ohne Not zurück, leider genau in den Lauf eines ISV-Stürmers. Marvin Reinke stand so auf einmal alleine gegen zwei Gegner und auch Lennart konnte den Ausgleich nicht verhindern. Noch völlig geschockt stellte die ISV den Spielverlauf komplett auf den Kopf. Wir ließen den Gegner auf der rechten Seite fast ohne Gegenwehr durchlaufen und der verwandelte eiskalt. Das konnte doch nicht wahr sein - der Bezirksligist, der fast 80 Minuten nicht einen konstruktiven Angriff auf die Kette gebracht hatte, war auf einmal völlig unverdient in Führung, weil wir uns selber das Leben schwer machen. Aber noch war ja ein bisschen zu spielen: wir stellten auf drei Stürmer, später sogar mit Libero Marco Sackarndt auf vier Angreifer um. Dann ein Freistoß von der halbrechten Seite durch Sebastian in der Nachspielzeit, die allerletzte Chance auf die Verlängerung. Er brachte den Ball Richtung Elfmeterpunkt, wo der aufgerückte Keeper Lennart stand. Er köpfte die Kirsche auf das ISV-Tor, leider brachte er nicht genug Druck dahinter, sodass es letztlich ungefährlich war. Das war’s!

Fazit: Ein ganz und gar unverdienter Sieg des Bezirksligisten ISV gegen die tapfer kämpfenden Arminen. Letztlich muss aber sagen, dass wir uns selber geschlagen haben und vorher schon den Deckel drauf machen mussten. So ungerecht und grausam kann Fußball sein! Trotzdem möchten wir uns an dieser Stelle bei den vielen Arminen für die tolle Unterstützung bedanken, die Mannschaft hätte sich und euch sicher gerne mit dem Pokal belohnt. Den haben ja immerhin die B- und die C-Mädchen nach Schierloh geholt, Glückwunsch an dieser Stelle!!

Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Marvin Reinke - Jan Speller, Daniel Mieseler - Philipp Gräuler, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Felix Große-Wördemann, Jerome Kleist (eingewechselt: Nico Osterbrink, Viktor Lider, Christian Ahlers - auf der Bank: Patrick Prinssen (TW), Frederick Deiters, Dennis Krügel) 

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