U17 verteidigt den Kreispokal mit 7:1
4.10.2009 von MB.
Am Samstag kam es zur Neuauflage des letztjährigen Endspiels im Pokal auf Kreisebene. Nach Siegen in Mettingen und Brochterbeck wollten sich die Arminen im Endspiel erneut den Titel eines Kreispokalsiegers sichern. Wie schwer dies werden kann, haben die Mädels bereits in der vergangenen Saison 2008/2009 spüren müssen, als Dreierwalde erst in der Verlängerung niedergerunden wurde. Die U17 der DJK sollte daher eigentlich gewarnt sein!
Nach Anpfiff der guten SR`in Kunze aus Brochterbeck gehörten die ersten Spielzüge den Arminen. Trotzdem gerieten die Mädels zunächst nach einem individuellen Fehler in der 15. Minute mit 0:1 in Rückstand.
Diese Chance der Blau-Gelben sollte aber die einzige in Hälfte 1 sein. Die DJK`ler machten fortan das Spiel und entwickelten viel Druck auf das Tor der Dreierwalder, ein Anschlusstreffer sollte aber trotz Überlegenheit zunächst nicht fallen.
Erst kurz vor der Halbzeit hatten die Angriffsbemühungen der Grün-Weißen Erfolg. Nach einer schönen Angriffskombination über Isabel Schmidt und Steffi Ahlers konnte die gute Torhüterin des SV Brukteria den Ball nur abklatschen, den Abpraller setzte aber die aufmerksame Janine Dinda zum Anschlusstreffer in die Maschen.
Keine 2 Minuten später schraubte sich Steffi Ahlers nach einer Ecke von Janine Dinda hoch und setzte den Kopfball perfekt und unhaltbar in das rechte obere Eck. Somit hatte der Arminenachwuchs das Spielergebnis innerhalb weniger Minuten gedreht und es hieß zur Pause 2:1 für Arminia.
Nach dem Motto “die zweite Halbzeit ist Arminia-Halbzeit” drehten die Mädels in Hälfte 2 weiter auf. Den Arminen half das frühe 3:1 durch Steffi Ahlers in der 45. Minute, um in diesem Spiel auf die Siegerstraße zu gelangen. Dennoch steckte die junge Mannschaft der Blau-Gelben aus Dreierwalde nie auf. Die Arminen hielten jedoch das Spieltempo weiter hoch. Die Treffer für die U17 fielen deshalb folgerichtig in regelmäßigen Abständen durch ein Eigentor (52. Minute), Steffi Ahlers (58. Minute), Janine Dinda (61. Minute) und Katharina Schmalz (68. Minute).
Nach Spielschluss kannte der Jubel im DJK-Lager keine Grenzen mehr.

Fazit: unsere Mädchen lieferten im Endspiel gegen Brukteria Dreierwalde eine über die gesamte Spielzeit gute Partie ab. Nach dem 0:1-Rückstand zeigte die Mannschaft (erneut), wie man reagiert, wenn man in Rückstand gerät: ruhig und konzentriert weiterspielen, den Druck erhöhen und seine Chancen suchen und verwerten. Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung und gibt der Mannschaft weiteres Selbstvertrauen für die nächsten Spiele in der Meisterschaft.
Aufstellung: Sarah Nahrgang – Marie-Theres Bußmann, Lisa Böttcher, Lisa-Marie Schophuis (Julia Mikoleit), Linda Wargers – Sabine Niehoff (Laura Hoppe), Isabel Schmidt (Annika Hillemeyer), Katharina Schmalz, Lina Helms (Linda Gövert) - Steffi Ahlers, Janine Dinda;
Tore: 0:1 Dreierwalde (15.Minute), 1:1 Janine Dinda (37. Minute), 2:1 Steffi Ahlers (39. Minute), 3:1 Steffi Ahlers (45. Minute), 4:1 (52. Minute) Eigentor, 5:1 Steffi Ahlers (58. Minute), 6:1 Janine Dinda (61. Minute), 7:1 Katharina Schmalz (68. Minute).
Ein Dank an die U17 von Frank Tietmeyer und Maike Haking vom SV Brukteria für die jederzeit faire Partie!
A1 verliert das Pokalfinale unglücklich
4.10.2009 von Dennis.
DJK Arminia A1 - ISV A1 1:2 (1:0)
Tore: 1:0 Sebastian Krügel (14.), 1:1 (78.), 1:2 (80.)
Fußball kann so ungerecht sein! Nach einem nicht immer hochklassigen, aber ständig spannenden Pokalfinale musste sich die A1 unverdient mit 1:2 gegen den Bezirksligisten ISV geschlagen geben.
Das Spiel in Steinbeck begann vorsichtig, beide Mannschaften wollten auf keinen Fall Fehler machen. Die erste Gelegenheit hatten wir durch einen Kopfball von Maxi Walkenhorst, den der gegnerische Torwart aber klasse aus der unteren Ecke fischte. Danach durfte sich auch unser Keeper Lennart Vorbrink beweisen, als er in einer 1-vs.-1-Situation lange stehen blieb und den Ball parierte. Dann die 14. Minute: Felix Große-Wördemann wurde hoch im Strafraum angespielt und ein ISVer hatte das Bein zu hoch - indirekter Freistoß wegen gefährlichen Spiels aus sieben Metern. Philipp Gräuler legte für Sebastian Krügel auf und der drosch den Ball durch die Mauer ins Tor. Der Jubel auf der Bank und unter den vielen Arminen am Spielfeldrand war da natürlich groß. Das war der frühe Schock für die ISV, den wir uns erhofft hatten. Der Bezirksligist fand überhaupt nicht ins Spiel, produzierte viele Fehlpässe, Chancen waren absolute Mangelware. In der Folge waren wir dem 2:0 näher als die ISV dem Ausgleich. Jerome Kleist versuchte es mit einem Seitfallzieher von der Sechzehnerkante, der aber eher ungefährlich war. Kurz vor der Pause war es Daniel Mieseler mit einem Gewaltschuss aus 25 Metern, den er einen Meter über die Latte setzte. Damit ging es in die Pause.
Wir waren jetzt natürlich auf einen Sturmlauf der ISV gefasst, doch nichts dergleichen passierte. Der Bezirksligist machte genau da weiter, wo er in den ersten 45 Minuten aufgehört hatte. Mehr als ein Schuss genau auf Lennart nach rund einer Stunde kam dabei nicht heraus. In dieser Zeit hätten wir den Sack zu machen müssen. Jerome hatte aus freistehend aus zehn Metern die beste Chance, rutschte dabei aber aus und setzte den Ball so über das Tor. Auch der eingewechselte Nico Osterbrink hätte fast für die Vorentscheidung gesorgt, doch sein abgefälschter Schuss ging ebenfalls knapp drüber. Das 2:0 war eigentlich nur eine Frage der Zeit, doch dann hatte einer der besten Spieler der bisherigen Saison einen Black-Out. Philipp spielte den Ball ohne Not zurück, leider genau in den Lauf eines ISV-Stürmers. Marvin Reinke stand so auf einmal alleine gegen zwei Gegner und auch Lennart konnte den Ausgleich nicht verhindern. Noch völlig geschockt stellte die ISV den Spielverlauf komplett auf den Kopf. Wir ließen den Gegner auf der rechten Seite fast ohne Gegenwehr durchlaufen und der verwandelte eiskalt. Das konnte doch nicht wahr sein - der Bezirksligist, der fast 80 Minuten nicht einen konstruktiven Angriff auf die Kette gebracht hatte, war auf einmal völlig unverdient in Führung, weil wir uns selber das Leben schwer machen. Aber noch war ja ein bisschen zu spielen: wir stellten auf drei Stürmer, später sogar mit Libero Marco Sackarndt auf vier Angreifer um. Dann ein Freistoß von der halbrechten Seite durch Sebastian in der Nachspielzeit, die allerletzte Chance auf die Verlängerung. Er brachte den Ball Richtung Elfmeterpunkt, wo der aufgerückte Keeper Lennart stand. Er köpfte die Kirsche auf das ISV-Tor, leider brachte er nicht genug Druck dahinter, sodass es letztlich ungefährlich war. Das war’s!
Fazit: Ein ganz und gar unverdienter Sieg des Bezirksligisten ISV gegen die tapfer kämpfenden Arminen. Letztlich muss aber sagen, dass wir uns selber geschlagen haben und vorher schon den Deckel drauf machen mussten. So ungerecht und grausam kann Fußball sein! Trotzdem möchten wir uns an dieser Stelle bei den vielen Arminen für die tolle Unterstützung bedanken, die Mannschaft hätte sich und euch sicher gerne mit dem Pokal belohnt. Den haben ja immerhin die B- und die C-Mädchen nach Schierloh geholt, Glückwunsch an dieser Stelle!!
Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Marvin Reinke - Jan Speller, Daniel Mieseler - Philipp Gräuler, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Felix Große-Wördemann, Jerome Kleist (eingewechselt: Nico Osterbrink, Viktor Lider, Christian Ahlers - auf der Bank: Patrick Prinssen (TW), Frederick Deiters, Dennis Krügel)