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A1 verliert das Pokalfinale unglücklich
Dieser Eintrag stammt von Dennis Am 4.10.2009 @ 09:51 In A-Jugend aktuell, DJK Arminia, Jugendfußball, allgemeines | Keine Kommentare
DJK Arminia A1 - ISV A1 1:2 (1:0)
Tore: 1:0 Sebastian Krügel (14.), 1:1 (78.), 1:2 (80.)
Fußball kann so ungerecht sein! Nach einem nicht immer hochklassigen, aber ständig spannenden Pokalfinale musste sich die A1 unverdient mit 1:2 gegen den Bezirksligisten ISV geschlagen geben.
Das Spiel in Steinbeck begann vorsichtig, beide Mannschaften wollten auf keinen Fall Fehler machen. Die erste Gelegenheit hatten wir durch einen Kopfball von Maxi Walkenhorst, den der gegnerische Torwart aber klasse aus der unteren Ecke fischte. Danach durfte sich auch unser Keeper Lennart Vorbrink beweisen, als er in einer 1-vs.-1-Situation lange stehen blieb und den Ball parierte. Dann die 14. Minute: Felix Große-Wördemann wurde hoch im Strafraum angespielt und ein ISVer hatte das Bein zu hoch - indirekter Freistoß wegen gefährlichen Spiels aus sieben Metern. Philipp Gräuler legte für Sebastian Krügel auf und der drosch den Ball durch die Mauer ins Tor. Der Jubel auf der Bank und unter den vielen Arminen am Spielfeldrand war da natürlich groß. Das war der frühe Schock für die ISV, den wir uns erhofft hatten. Der Bezirksligist fand überhaupt nicht ins Spiel, produzierte viele Fehlpässe, Chancen waren absolute Mangelware. In der Folge waren wir dem 2:0 näher als die ISV dem Ausgleich. Jerome Kleist versuchte es mit einem Seitfallzieher von der Sechzehnerkante, der aber eher ungefährlich war. Kurz vor der Pause war es Daniel Mieseler mit einem Gewaltschuss aus 25 Metern, den er einen Meter über die Latte setzte. Damit ging es in die Pause.
Wir waren jetzt natürlich auf einen Sturmlauf der ISV gefasst, doch nichts dergleichen passierte. Der Bezirksligist machte genau da weiter, wo er in den ersten 45 Minuten aufgehört hatte. Mehr als ein Schuss genau auf Lennart nach rund einer Stunde kam dabei nicht heraus. In dieser Zeit hätten wir den Sack zu machen müssen. Jerome hatte aus freistehend aus zehn Metern die beste Chance, rutschte dabei aber aus und setzte den Ball so über das Tor. Auch der eingewechselte Nico Osterbrink hätte fast für die Vorentscheidung gesorgt, doch sein abgefälschter Schuss ging ebenfalls knapp drüber. Das 2:0 war eigentlich nur eine Frage der Zeit, doch dann hatte einer der besten Spieler der bisherigen Saison einen Black-Out. Philipp spielte den Ball ohne Not zurück, leider genau in den Lauf eines ISV-Stürmers. Marvin Reinke stand so auf einmal alleine gegen zwei Gegner und auch Lennart konnte den Ausgleich nicht verhindern. Noch völlig geschockt stellte die ISV den Spielverlauf komplett auf den Kopf. Wir ließen den Gegner auf der rechten Seite fast ohne Gegenwehr durchlaufen und der verwandelte eiskalt. Das konnte doch nicht wahr sein - der Bezirksligist, der fast 80 Minuten nicht einen konstruktiven Angriff auf die Kette gebracht hatte, war auf einmal völlig unverdient in Führung, weil wir uns selber das Leben schwer machen. Aber noch war ja ein bisschen zu spielen: wir stellten auf drei Stürmer, später sogar mit Libero Marco Sackarndt auf vier Angreifer um. Dann ein Freistoß von der halbrechten Seite durch Sebastian in der Nachspielzeit, die allerletzte Chance auf die Verlängerung. Er brachte den Ball Richtung Elfmeterpunkt, wo der aufgerückte Keeper Lennart stand. Er köpfte die Kirsche auf das ISV-Tor, leider brachte er nicht genug Druck dahinter, sodass es letztlich ungefährlich war. Das war’s!
Fazit: Ein ganz und gar unverdienter Sieg des Bezirksligisten ISV gegen die tapfer kämpfenden Arminen. Letztlich muss aber sagen, dass wir uns selber geschlagen haben und vorher schon den Deckel drauf machen mussten. So ungerecht und grausam kann Fußball sein! Trotzdem möchten wir uns an dieser Stelle bei den vielen Arminen für die tolle Unterstützung bedanken, die Mannschaft hätte sich und euch sicher gerne mit dem Pokal belohnt. Den haben ja immerhin die B- und die C-Mädchen nach Schierloh geholt, Glückwunsch an dieser Stelle!!
Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Marvin Reinke - Jan Speller, Daniel Mieseler - Philipp Gräuler, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Felix Große-Wördemann, Jerome Kleist (eingewechselt: Nico Osterbrink, Viktor Lider, Christian Ahlers - auf der Bank: Patrick Prinssen (TW), Frederick Deiters, Dennis Krügel)
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