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A1: Hartes Spiel, schwacher Schiedsrichter - 2:2 in Riesenbeck

Dieser Eintrag stammt von Dennis Am 23.11.2009 @ 09:53 In A-Jugend aktuell, DJK Arminia, Jugendfußball, allgemeines | Keine Kommentare

SV Teuto Riesenbeck A1 - DJK Arminia A1     2:2 (2:0)

Tore: 1:0 (6.), 2:0 (43.), 2:1 Marco Sackarndt (54.), 2:2 Sebastian Krügel (71./FE)

Bes. Vork.: Rote Karte für Jerome Kleist (82.); Zeitstrafen für Marvin Reinke (60.) und Maxi Walkenhorst (63.)

Die A1 konnte den Sieg vom letzten Wochenende gegen Mettingen nicht veredeln. Im Topspiel am Samstag bei Teuto Riesenbeck gab es ein 2:2, mit dem wir nach diesem Spielverlauf aber durchaus zufrieden sein können.

Wie erwartet hatte der Riesenbecker Trainer seine Mannschaft richtig heiß gemacht, sodass sie von Anfang an besser in die Zweikämpfe kamen als wir. So gerieten wir schon nach sechs Minuten in Rückstand. Ein Freistoß der Riesenbecker konnte nicht geklärt werden, der Nachschuss ließ Lennart Vorbrink im Tor keine Abwehrchance. Wer dachte, das sei der Weckruf für schläfrige Arminen gewesen, der sah sich getäuscht. Erst nach 27 Minuten hatten wir unsere erste Torchance, als Sebastian Krügel den Ball per Kopf in den Lauf von Felix Große-Wördemann verlängerte. Leider versagten Felix vorm Kasten die Nerven, sodass er die Kugel knapp rechts vorbei schob. Kurz vor der Pause dann die nächste kalte Dusche: wieder ein langer Ball in den Sechzehner, unsere linke Seite im kompletten Tiefschlaf und schon stand es aus unserer Sicht 0:2.

Gemütlich wurde es in der Kabine damit natürlich nicht. Aber wenigstens wurde in den zweiten 45 Minuten das umgesetzt, was in der Kabine gefordert wurde: wir gingen jetzt genauso hart in die Zweikämpfe wie die Teutonen. Schon nach 54 Minuten wurden wir dafür belohnt. Nico Osterbrink brachte einen Freistoß in den Strafraum, der von einem Riesenbecker verlängert wurde und wohl zur Ecke ins Toraus gegangen wäre. Bis auf Maxi Walkenhorst schalteten fast alle ab, Maxi brachte den Ball artistisch zurück vors Tor, wo der aufgerückte Marco Sackarndt nur noch einzuschieben brauchte. Das war der gewünschte frühe Anschlusstreffer. Das Spiel wurde jetzt noch härter, auf beiden Seiten gab es mehrere gelbwürdige Fouls. Leider schien der völlig überforderte Schiedsrichter fast nur auf die Arminen-Fouls an den Riesenbeckern wirklich zu reagieren. Anstatt auf beiden Seiten Gelbe Karten zu verteilen, schickte er innerhalb von drei Minuten erst Marvin Reinke und anschließend Maxi nach Fouls im Mittelfeld mit einer 5-Minuten-Zeitstrafe vom Feld. Völlig überzogen, auch weil es für beide je das erste Foul im Spiel war. Auf der anderen Seite flogen die Riesenbecker weiter wie verrückt in die Zweikämpfe, trotzdem sah nur einer die Gelbe Karte. Trotzdem kamen wir zum Ausgleich: Felix wurde im Strafraum gelegt, klare Sache, Elfmeter. Sebastian nahm sich den Ball und verwandelte eiskalt zum 2:2. Jetzt waren wir wieder obenauf und hätten womöglich sogar noch den Siegtreffer markiert. Doch da hatten wir die Rechnung ohne unseren “Freund” in Schwarz gemacht. Jerome Kleist sah acht Minuten vor dem Ende für ein gelbwürdiges Foul glatt Rot. Er hatte zwar schon die Gelbe Karte, doch hier wäre eine Zeitstrafe angebracht gewesen. In der 85. Minute hielt Lennart dann das Unentschieden nach einer Direktabnahme der Teutonen fest.

Fazit: Mit dem Ergebnis müssen wir aufgrund der Umstände, wie es zustande gekommen ist, eindeutig zufrieden sein. Es war allerdings eindeutig zu sehen, dass der schon etwas betagtere Schiedsrichter mit diesem Topspiel in der Kreisliga A der A-Junioren völlig überfordert war - so kann man Spiele auch beeinflussen. Selbst einige Riesenbecker Spieler haben anschließend zugegeben, dass wir klar benachteiligt wurden. Dass man während des Spiels bei sowas nicht ruhig bleiben kann, ist wohl nur verständlich. Vielleicht sollte sich auch der Kreis Tecklenburg bzw. der Staffelleiter der Kreisliga A mal Gedanken machen, warum man einen solchen Schiedsrichter zu einem solchen Spiel schickt, wo eigentlich von Anfang an klar ist, dass es auch mal härter zur Sache gehen kann. Bei allem Respekt: in so einem Alter kommt man einfach nicht mehr hinter den 18-jährigen Jungs hinterher - und dass man dann alles aus dem Umkreis von zwei Metern um den Mittelkreis herum pfeift, kann nicht gut sein für das Spiel. Denn auch die Spieler merken, wenn ein Schiedsrichter ein Spiel nicht im Griff hat. So kommt logischerweise Unruhe herein, die einfach unnötig ist!

Wir bleiben aber trotz allem vorerst Tabellenführer mit zwei Punkten Vorsprung bei einem Spiel mehr vor Eintracht Mettingen. Für uns geht’s nächste Woche mit dem dritten und letzten Topspiel innerhalb von zwei Wochen weiter. Am Sonntag um 11 Uhr beginnt das Spiel bei den Sportfreunden Lotte auf Kunstrasen. Das Hinspiel hatten wir durch ein Tor von Jan Speller mit 1:0 gewonnen.

Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Marvin Reinke - Viktor Lider, Philipp Gräuler - Nico Osterbrink, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Jerome Kleist, Felix Große-Wördemann (eingewechselt: Lukas Schmidt; auf der Bank: Christian Ahlers, Sebastian Tebbe)


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