A1 holt sich Tabellenführung (vorerst) zurück
21.3.2010 von Dennis.
VfL Büren A1 - DJK Arminia A1 0:2 (0:1)
Tore: 0:1/0:2 Felix Große-Wördemann (43./62.)
Die A1 hat vorläufig die Tabellenführung in der Kreisliga A zurück erobert. Beim Tabellenvierten VfL Büren wurde ein selten gefährdeter 2:0-Erfolg eingefahren. Dank der gleichzeitigen 0:2-Niederlage von Eintracht Mettingen gegen Teuto Riesenbeck haben wir jetzt wieder alles selbst in der Hand. Mettingen hat zwar noch ein Spiel weniger, aber am vorletzten Spieltag könnte es dann ja noch zum Showdown kommen. Aber soweit ist es noch nicht, erstmal stand jetzt das Spiel in Büren an.
Der VfL hatte aus den letzten acht Partien acht Siege geholt und hätte uns mit einem Sieg heute überholen können. Die letzte Bürener Niederlage datierte vom 27. September 2009, interessanterweise beim 2:4 in Schierloh. Dementsprechend motiviert ging der VfL zu Werke. Es war auf dem tiefen Boden die erwartet umkämpfte Partie. Die erste richtig gute Möglichkeit hatten wir nach knapp 20 Minuten. Der wieder genesene Maxi Walkenhorst (Leisten-OP) spielte im richtigen Moment einen Pass in die Tiefe auf den heute im Sturm agierenden Philipp Gräuler. Leider scheiterte Philipp im Eins-Gegen-Eins am Bürener Keeper. Viele Tormöglichkeiten boten sich in den ersten 45 Minuten auf beiden Seiten nicht, Büren hatte seine beste mit einem 35-Meter-Schuss, den Lennart Vorbrink aber über den Querbalken lenken. Als alle sich schon mehr oder weniger mit dem torlosen Unentschieden zur Halbzeit angefreundet hatten, kam es doch noch zur Führung für die Arminen. Der Bürener Torwart schien mit den Gedanken auch schon in der Kabine gewesen zu sein, jedenfalls spielte er einen Pass aus dem eigenen Sechzehner unbedrängt in die Füße von Felix Große-Wördemann. Der ließ sich die Chance nicht nehmen und traf mit einem Weitschuss über den Torwart hinweg zur 1:0-Pausenführung.
In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte dann das erwartete Anrennen des VfL. Eine glasklare Torchance sprang dabei aber nicht heraus. Zeitweise hatten wir nur Probleme, den Ball richtig aus der Gefahrenzone hinaus zu befördern. Dennoch gelang es uns, einige gezielte Nadelstiche durch Konter zu setzen. So zum Beispiel nach 56 Minuten. Philipp setzte sich gegen drei Bürener am Strafraum durch. Dann legte er sich den Ball etwas zu weit vor, sodass der Torwart dazwischen gehen konnte. Seine Abwehr landete allerdings in den Füßen von Maxi, der ohne zu zögern aufs Tor schoss. Leider konnte ein Bürener Verteidiger noch vor der Linie für seinen bereits geschlagenen Keeper klären. Sechs Minuten später dann aber das wichtige 2:0 nach einem hervorragenden Spielzug. Einwurf von Sebastian Krügel auf Philipp, der den Ball in die Mitte auf Maxi weiterleitete. Maxi ging in den Strafraum und legte quer, wo Felix nur noch einschieben musste. Danach hatte der VfL nur noch eine gefährliche Szene. Einen Aufsetzter aus 20 Metern konnte Lennart auf dem nassen Boden aber klasse parieren. Jetzt ging den Gastgebern merklich die Puste aus. Der nächste Konter kam über Sebastian, der von der rechten Seite nach innen gezogen war und allein aufs Tor zulief. Kurz vorm Sechzehner wurde er aber dann doch noch regelwidrig gestoppt. Der Schiedsrichter schickte den VfL-Verteidiger zurecht wegen Notbremse zum vorzeitigen Duschen. Den anschließenden Freistoß hämmerte Sebastian dann noch an die Latte. Der Bürener Widerstand war nun endgültig gebrochen, durch einige Konter hätte das Spiel aber noch höher ausfallen müssen. Doch sowohl die eingewechselten Frederick Deiters und Viktor Lider sowie Sebastian vergaben beste Einschusschancen. Sei’s drum, die drei Punkte sind im Sack.
Fazit: Eine kämpferisch ansprechende Partie mit zunächst wenigen Strafraumszenen. Erst nach der roten Karte für Büren hätten noch mehr Tore fallen können/müssen. Kleiner Wermutstropfen: Jan Speller verletzte sich leider erneut am Knie, da muss man mal abwarten, wie es weitergeht. Hoffentlich ist es nichts Schlimmes. Ein Sonderlob geht an Dennis Krügel: er schaltete Bürens gefährlichsten Angreifer Kastriot Tanushi komplett aus. Immer wenn der VfL-Stürmer in die Nähe des Balles kam, war Dennis auch schon da und machte ihm so das Leben extrem schwer. Nächsten Sonntag geht’s weiter mit dem ersten Nachholspiel gegen die Zweite der ISV.
Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Dennis Krügel - Jan Speller, Daniel Mieseler - Nico Osterbrink, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Philipp Gräuler, Felix Große-Wördemann (eingewechselt: Marvin Reinke, Frederick Deiters, Viktor Lider; auf der Bank: Christian Ahlers)