A1 trotz mangelhafter Chancenauswertung mit Kantersieg
28.3.2010 von Dennis.
DJK Arminia A1 - Ibbenbürener SV A2 8:0 (3:0)
Tore: 1:0 Maxi Walkenhorst (11.), 2:0 Daniel Mieseler (16.), 3:0/4:0 Felix Große-Wördemann (45./52.), 5:0 Nico Osterbrink (66.), 6:0 Philipp Gräuler (76.), 7:0/8:0 Christian Ahlers (87./90.+1)
Die A1 hat die Tabellenführung erfolgreich verteidigt. Nachdem Eintracht Mettingen unter der Woche beim 0:1 in Büren zum zweiten Mal in Folge gepatzt hatte, konnten wir uns heute mit einem Kantersieg auch ganz offiziell die Tabellenführung zurückholen. Auch wenn die Mettinger noch immer ein Spiel weniger haben als wir, können sie auf maximal zwei Punkte an uns heranrücken.
Das heutige Spiel gegen die Zweitvertretung der ISV war ziemlich einseitig. Schon nach elf Minuten brachte uns der dreifache Torschütze aus dem Hinspiel, Maxi Walkenhorst, in Führung. 20 Meter vor dem Kasten bekam er den Ball in halblinker Position, drehte sich und haute den Ball unhaltbar ins lange Eck. Nur fünf Minuten später war es Daniel Mieseler, der die Führung ausbaute. Nach einer Flanke von Philipp Gräuler nahm er den Ball direkt aus der Luft. Zum Glück traf er ihn nicht richtig, sonst wäre der Ball wohl eher Richtung Dickenberg geflogen - dann des Schienbeintechnikers Daniel senkte sich die Bogenlampe aber über den Torwart hinweg ins Tor. Danach dauerte es etwas, bis wir wieder mit mehr Zug zum Tor spielten. Nach 36 Minuten traf Maxi mit einem fulminanten Linksschuss von der Strafraumkante nur den Querbalken. Kurz vor der Halbzeit flogen dann zwei Kopfbälle von Marco Sackarndt und Viktor Lider nur knapp neben das Tor. Vor dem Seitenwechsel fiel dann aber doch noch das dritte Tor für die Arminen, Felix Große-Wördemann schlenzte den Ball aus dem Sechzehner in den Winkel.
Felix eröffnete dann auch den Torreigen in den zweiten 45 Minuten. Ecke Nico Osterbrink, Kopfball-Vorlage von Marvin Reinke und das “Kopfballungeheuer” Felix schnürte den Doppelpack. Nach 66 Minuten durfte sich dann auch Nico in die Torschützenliste eintragen. Mit einem “Hammer” von der Strafraumkante konnte er den gegnerischen Keeper überwinden. Für den schien dieser Gewaltschuss auch zu schnell gewesen sein. Auch danach hatten wir eine Menge Chancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. Erst in der 76. Minute machte Philipp das, was er am besten kann: vier bis fünf Gegenspieler zum Narren halten. Er umspielte die komplette ISV-Abwehr und machte so das halbe Dutzend voll. Kurz vor Schluss beschenkte sich Geburtstagskind Christian Ahlers dann noch zweimal selbst. Sehenswert war besonders sein erster Treffer drei Minuten vor Spielende: mit seinem schwächeren linken Fuß zirkelte er den Ball aus halbrechter Position 20 Meter vorm Tor die Kugel in den Knick. Sein zweites Tor hatte er dann hauptsächlich Felix zu verdanken, der Christian mit einer tollen Flanke bediente. Christian musste in der Mitte aus zwei Metern nur noch den Kopf hinhalten. Das war der Schlusspunkt, der Schiedsrichter pfiff die Partie danach gar nicht erst wieder an.
Fazit: Auf dem durchaus tiefen Platz 4 in Schierloh fiel es den Jungs sichtlich schwer, das sonst gut anzusehende Kombinationsspiel aufzuziehen. Mangelhaft war heute aber besonders die Chancenauswertung, da hatten wir heute wirklich Möglichkeiten für zwei oder drei Spiele. Gerade Viktor, kämpferisch wie immer vorbildlich, hatte bei seinen Torchancen wirklich einen ziemlich gebrauchten Tag erwischt. Dennoch sind vor allem die drei Punkte wichtig, schließlich haben wir in der Meisterschaft jetzt wieder alle Karten selbst in der Hand. In zwei Wochen geht’s dann weiter mit dem Nachholspiel beim SC Hörstel.
Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Dennis Krügel - Marvin Reinke, Daniel Mieseler - Nico Osterbrink, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Philipp Gräuler, Philipp Große-Wördemann (eingewechselt: Viktor Lider, Christian Ahlers)