Infos

Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs DJK Aktueller-Blog für April, 2010.

April 2010
M D M D F S S
« Mrz   Mai »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Archive für April 2010

“Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss”

SW Esch A1 - DJK Arminia A1     1:2 (1:1)

Tore: 1:0 (34.), 1:1/1:2 Maxi Walkenhorst (45./55.)

Die Überschrift sagt eigentlich alles: genau wie beim Spiel gegen Recke am Freitag machte die A1 auch heute in Püsselbüren nur das Allernötigste, kam aber trotzdem zu einem 2:1-Auswärtserfolg. Im Prinzip könnte ich auch einfach den Text von Freitag kopieren, eigentlich haben sich nur die Torschützen geändert. Aber trotzdem auch ein paar Sätze zum Spiel bei SWE.

Nach drei Minuten näherten wir uns erstmals und für lange Zeit auch das letzte Mal vielversprechend dem Escher Tor. Nico Osterbrink war auf links durch, den harten Schuss konnte der Torwart aber parieren. Eine Viertelstunde ging es ganz gut, dann ließen wir die Gastgeber immer besser ins Spiel kommen - ganz genauso wie gegen Recke eben. Zweimal rettete Keeper Lennart Vorbrink in höchster Not. Beide Male scheiterten die Escher Stürmer im Eins-gegen-Eins an Lennart. Folgerichtig dann die Führung für den Abstiegskandidaten nach einer guten halben Stunde. Über links kamen die Escher in den Strafraum, kein Verteidiger ging richtig mit Herz dazwischen. Der erste Abschluss landete noch am Pfosten, der Nachschuss war dann aber drin - völlig verdient zu diesem Zeitpunkt. Das schien aber eine Art Weckruf für die Arminen gewesen zu sein. In der 42. Minute hatte Maxi Walkenhorst eine erste gute Schusschance von der Strafraumkante. Leider war der aber etwas zu platziert, der Ball klatschte an die Unterkante des Gebälks. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte dann doch noch der so wichtige Ausgleich. Wieder war es Maxi, der diesmal aus knapp 20 Metern ablud - der Ball schlug unhaltbar ein.

Nach dem Seitenwechsel zeigten wir dann schon eine ganz andere Körpersprache. Nur zwei Minuten waren gespielt, da verzog Philipp Gräuler nur knapp. Die Uhr zeigte die 55. Minute, da schlug Maxi das zweite Mal zu. Wieder ein Schuss aus gut 20 Metern, der Ball ging leicht abgefälscht ins linke Eck. Wiederum ein Tor zum durchaus richtigen Zeitpunkt. Dann gab’s viel Leerlauf, wohl auch dem warmen Wetter geschuldet. Gerade die Escher verloren so langsam die Kräfte, hatten sie doch in der ersten Halbzeit ein sehr laufintensives Spiel betrieben. Die nächste gute Möglichkeit hatte Nico, der die Kugel knapp neben den rechten Pfosten setzte. Am Ende gab’s dann noch so einige Kontergelegenheiten für uns, durch die wir das Ergebnis noch weiter nach oben hätten schrauben müssen. Maxi versuchte es mit einem Kopfball, der leider von Christian Ahlers auf der Linie geklärt wurde. Vier Minuten vor dem Ende ging Daniel Mieseler alleine aufs Tor zu, schloss aber zu überhastet ab und legte dem Torwart den Ball genau in die Arme. In der Nachspielzeit schepperte es dann noch einmal gewaltig. Sebastian Krügel wurde auf die Reise geschickt, seine Direktabnahme landete aber am Außenpfosten.

Fazit: Sommerfußball in der ersten Halbzeit, gute kämpferische Einstellung in der zweiten Hälfte. So lässt sich unser Auswärtsspiel in Esch heute beschreiben. Genau wie Freitag weit weg von einer guten spielerischen Leistung, dennoch sind die drei Punkte im Sack. Wie die zustande gekommen sind, will in ein paar Tagen keiner mehr wissen. Und manchmal reicht so eine Leistung eben schon. Wie Dennis Krügel nach dem Spiel sagte: “Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss!” (Das kostet übrigens noch drei Euro ins Phrasenschwein, Dennis! ;-) )

Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Dennis Krügel - Daniel Mieseler, Marvin Reinke - Nico Osterbrink, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Philipp Gräuler, Christian Ahlers (eingewechselt: Viktor Lider)

A1 wie die Bayern

DJK Arminia A1 - TuS Recke A1     2:1 (2:1)

Tore: 1:0 Marco Sackarndt (9.), 2:0 Frederick Deiters (14.), 2:1 (30.)

Für die, die Überschrift jetzt stutzig macht: nein, die A1 spielte nicht so wie die Bayern am vergangenen Samstag gegen Hannover 96 oder am Mittwoch gegen Olympique Lyon. Der Vergleich bezieht sich dann doch eher auf die Dusel-Bayern, die schon oft mit ähnlichen Leistungen wie wir heute Spiele doch noch so gerade eben gewonnen haben.

Dabei ging es doch eigentlich ganz gut los. Wir brauchten zwar etwas, um uns zu ordnen, dann aber nach knapp fünf Minuten die erste nennenswerte Gelegenheit. Kapitän Marco Sackarndt war bei einer Ecke wie immer mit aufgerückt und setzte den Kopfball nur einen Meter neben den linken Winkel. Nach neun Spielminuten klappte es besser. Wieder ein Eckball, mit dem ersten Versuch köpft Marco noch den TuS-Keeper an, den zweiten Kopfball drückte er dann über die Linie. Minute 14 war angebrochen, da gab’s schon den schönsten Spielzug der gesamten Partie. Freddy Deiters und Dennis Krügel spielten auf der rechten Außenbahn einen sehenswerten Doppelpass. Daraufhin suchte Freddy in der Mitte Viktor, fand aber “nur” das Tor - der Ball schlug ohne weitere Berührung im langen Eck ein. Das war’s dann aber auch schon mit der Herrlichkeit, im Gefühl des sicheren Vorsprungs wurde bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der ein oder andere Gang rausgenommen. Das wurde nach einer halben Stunde bestraft: der Recker Stürmer spielte sich nach Unkonzentriertheiten durch die gesamte Abwehr und schob ohne Probleme zum Anschlusstreffer ein - VÖLLIG ÜBERFLÜSSIG!!! Damit ging es in die Pause.

Die zweite Halbzeit müsste hier eigentlich gar keine Erwähnung finden, wären da nicht die letzten sechs Minuten gewesen. In der 84. der einzige gut gespielte Konter der Arminen. Der heute schwache Maxi Walkenhorst (vielleicht sollte man vor einem Spiel nicht unbedingt zwei Pizzen essen ;-) ) spielte einen Doppelpass am gegnerischen Sechzehner mit Philipp Gräuler und legte dann quer auf Viktor Lider. Der drehte sich und zog den Ball nur hauchdünn am langen Eck vorbei. Recke warf natürlich am Ende nochmal alles nach vorne, holte unter anderem drei Ecken in Folge heraus. Vier Minuten vor dem Ende dann ihre beste Chance. Aus 20 Metern zog der Recker Spieler volley ab und viele hatten den Ball wohl schon drin gesehen. Doch Lennart Vorbrink holte den Ball noch irgendwie aus dem Winkel - schöne Show von unserem Tim Wiese für Arme ;-). Die Parade rettete uns den Sieg.

Fazit: In einem äußerst schlechten Kreisliga-A-Spiel siegte am Ende die etwas glücklichere Mannschaft. Aber man muss eben auch mal diese schmutzigen Siege einfahren. Wenn man diese schwachen Spiele gewinnt, dann wird man oft auch Meister - ganz wie die Bayern eben. Schon am Sonntag geht’s mit dem Auswärtsspiel bei SW Esch weiter, die zuletzt auch wieder mit guten Ergebnissen aufhorchen ließen. Dann fehlen zwar Freddy Deiters und Felix Große-Wördemann, dafür ist aber Sebastian Krügel (heute auf Familienfeier) wieder dabei. Ob auch Nico Osterbrink wieder einsatzfähig ist, muss sich noch zeigen. Nico wurde heute mit einem brutalen Tritt ans Schienbein aus dem Spiel genommen. Hoffen wir mal, dass es bis Sonntag wieder geht. Anstoß ist um 10.30 Uhr im Escher Sportpark in Püsselbüren.

Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Marvin Reinke - Dennis Krügel, Daniel Mieseler - Nico Osterbrink, Maxi Walkenhorst, Freddy Deiters - Felix Große-Wördemann, Viktor Lider (eingewechselt: Christian Ahlers, Philipp Gräuler, Jerome Kleist)

A1 wacht erst nach der Pause auf

SC Hörstel A1 - DJK Arminia A1     2:6 (2:2)

Tore: 0:1 Viktor Lider (10.), 1:1 (22.), 1:2 Marco Sackarndt (28.), 2:2 (41.), 2:3 Maxi Walkenhorst (61.), 2:4/2:5 Sebastian Krügel (62./79.), 2:6 Marco Sackarndt (85.)

Der Motor der A1 hat zwar stark gestottert, nach gut einer Stunde ist er dann aber doch noch angesprungen. So in etwa lässt sich das Spiel gestern beim SC Hörstel beschreiben. Nach einer durchwachsenen bis schlechten ersten Halbzeit hieß es am Ende doch noch 6:2 beim Tabellenletzten.

Alle hatten natürlich noch das ziemlich peinliche 0:0 aus dem Hinspiel in Erinnerung, als wir zahlreiche Torchancen gegen tief stehende Hörsteler nicht in Tore ummünzen konnten. So sollte es am Sonntag nicht noch einmal kommen. Zunächst schienen die Jungs aber doch überrascht, denn der Gastgeber versammelte sich nicht mit neun Feldspielern rund um den eigenen Sechzehner - wider Erwarten versuchten sie sogar mitzuspielen. Mit der ersten richtigen Torchance des ganzen Spiels brachte uns Viktor Lider, heute als Stürmer im Einsatz, in Front. Patrick Birke spielte einen schönen Pass in die Gasse, der aber etwas zu lang schien. Viktor setzte jedoch gut nach, Verteidiger und Torwart waren sich nicht einig und so konnte Viktor problemlos einschieben. Im Prinzip hätte es mit dem Toreschießen gleich weitergehen können, doch jetzt lief es erstmal wieder so im Hinspiel. Aus Platzmangel hier nur die beste Chance: Kapitän Marco Sackarndt köpfte nach einer Ecke von Felix Große-Wördemann den SC-Keeper aus kürzester Distanz an - da konnte der Torwart einfach nicht mehr ausweichen, selbst wenn er gewollt hätte. Alte Fußballer-Weisheit: wenn du vorne die Dinger nicht machst, fängst du die irgendwann hinten eins. Ecke für Hörstel, wir bekommen die Kirsche nicht richtig raus, abgefälschter Nachschuss aus 20 Metern und der Ball schlägt unten links ein. Erfreulicherweise erholten wir uns aber ziemlich schnell von diesem Gegentor. Auch bei uns musste eine Standardsituation nachhelfen, in diesem Fall ein Freistoß von Philipp Gräuler. Wieder war Marco mit dem Kopf zur Stelle und netzte zur erneuten Führung ein. Sieben Minuten später hätte Sebastian Krügel auf 3:1 erhöhen können. Schöner Spielzug über Marvin Reinke, der den Ball per Hacke für Nico Osterbrink auf der linken Seiten liegen ließ. Nico brachte den Ball schön nach innen auf den zweiten Pfosten, wo Sebastian herangerauscht kam und mit einem Flugkopfball nur das Außennetz traf. Statt 3:1 hieß es dann kurz vor der Pause aber 2:2. Die Hörsteler bekamen einen Freistoß, ca. 18 Meter vor unserem Tor. Der Schütze schoss den Ball unter der Mauer flach genau auf Keeper Lennart Vorbrink, der die hoppelnde Kugel nach vorne prallen ließ. Ein Hörsteler reagierte am schnellsten und markierte so den Ausgleich - zu einem psychologisch ungünstigen Zeitpunkt (wobei an dieser Stelle die Frage erlaubt sein muss, ob ein Gegentor jemals zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt fällt).

Auch nach der Halbzeitansprache brauchten die Jungs ein wenig, um wieder richtig reinzukommen. In der 55. Minute spielte Marco einen Pass in die Schnittstelle der Abwehr. Sebastian war durch, kam aber nur kurz vor dem Keeper an den Ball und konnte diesen dann nur noch knapp am Kasten vorbeispitzeln. Fünf Minuten später war es wieder Sebastian, der mit seinem schwachen linken den Ball nur knapp am Winkel vorbeizirkelte. Nur 60 Sekunden später gingen wir dann aber doch zum dritten Mal am heutigen Tage in Führung. Felix spielte einen kurzen Pass am Sechzehner quer auf Maxi Walkenhorst, der staubtrocken zum 3:2 vollendete. Den Doppelschlag machte wiederum nur kurz später Sebastian perfekt: nach einer Flanke von Nico stand er völlig frei am Fünfer und platzierte den Ball hart ins lange Eck. Danach hätte es im Drei-Minuten-Takt weitergehen müssen mit den Toren, doch erst in der 79. Minute machten wir das Spiel endgültig klar. Wieder war es Sebastian, der nach einer Ecke des eingewechselten Daniel Mieseler per Kopf am langen Pfosten sein zweites Tor erzielte. Berechtigte Frage an dieser Stelle: Wann hat “Gomez” eigentlich zum letzten Mal doppelt in einem Spiel getroffen? Die Historiker forschen noch in der Arminia-Chronik… Den Schlusspunkt setzte Marco erneut per Kopf nach Eckball von Maxi. Dabei hielt sich der Kapitän ausnahmsweise mal an die Anweisung von Co-Trainer Dennis, der ihm auf den Weg nach vorne die Aufgabe “Doppelpack schnüren” mitgegeben hatte.

Fazit: Es war ein zähes Spiel gegen den SC Hörstel. Gerade unsere Abwehr hatte zunächst ziemliche Probleme mit den doch recht flinken und lästigen Stürmern. Nach dem Seitenwechsel dann aber ein deutlich besser strukturiertes Spiel mit einem auch in dieser Höhe durchaus verdienten Sieg. Über die Chancenauswertung lässt sich sicherlich noch reden, aber das machen wir ja auch schon seit Wochen. Da das letzte Nachholspiel aufgrund von Recker Spielermangel nicht am kommenden Donnerstag ausgetragen wird und wir am Sonntag wegen des Lengericher Rückzugs spielfrei haben, geht’s erst am 23. und 25.04. mit den Spielen gegen TuS Recke und bei SW Esch weiter.

Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Dennis Krügel - Marvin Reinke, Philipp Gräuler - Nico Osterbrink, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Felix Große-Wördemann, Viktor Lider (eingewechselt: Daniel Mieseler, Frederick Deiters, Christian Ahlers)

|