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“Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss”

Dieser Eintrag stammt von Dennis Am 25.4.2010 @ 14:42 In A-Jugend aktuell, DJK Arminia, Jugendfußball, allgemeines | Keine Kommentare

SW Esch A1 - DJK Arminia A1     1:2 (1:1)

Tore: 1:0 (34.), 1:1/1:2 Maxi Walkenhorst (45./55.)

Die Überschrift sagt eigentlich alles: genau wie beim Spiel gegen Recke am Freitag machte die A1 auch heute in Püsselbüren nur das Allernötigste, kam aber trotzdem zu einem 2:1-Auswärtserfolg. Im Prinzip könnte ich auch einfach den Text von Freitag kopieren, eigentlich haben sich nur die Torschützen geändert. Aber trotzdem auch ein paar Sätze zum Spiel bei SWE.

Nach drei Minuten näherten wir uns erstmals und für lange Zeit auch das letzte Mal vielversprechend dem Escher Tor. Nico Osterbrink war auf links durch, den harten Schuss konnte der Torwart aber parieren. Eine Viertelstunde ging es ganz gut, dann ließen wir die Gastgeber immer besser ins Spiel kommen - ganz genauso wie gegen Recke eben. Zweimal rettete Keeper Lennart Vorbrink in höchster Not. Beide Male scheiterten die Escher Stürmer im Eins-gegen-Eins an Lennart. Folgerichtig dann die Führung für den Abstiegskandidaten nach einer guten halben Stunde. Über links kamen die Escher in den Strafraum, kein Verteidiger ging richtig mit Herz dazwischen. Der erste Abschluss landete noch am Pfosten, der Nachschuss war dann aber drin - völlig verdient zu diesem Zeitpunkt. Das schien aber eine Art Weckruf für die Arminen gewesen zu sein. In der 42. Minute hatte Maxi Walkenhorst eine erste gute Schusschance von der Strafraumkante. Leider war der aber etwas zu platziert, der Ball klatschte an die Unterkante des Gebälks. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte dann doch noch der so wichtige Ausgleich. Wieder war es Maxi, der diesmal aus knapp 20 Metern ablud - der Ball schlug unhaltbar ein.

Nach dem Seitenwechsel zeigten wir dann schon eine ganz andere Körpersprache. Nur zwei Minuten waren gespielt, da verzog Philipp Gräuler nur knapp. Die Uhr zeigte die 55. Minute, da schlug Maxi das zweite Mal zu. Wieder ein Schuss aus gut 20 Metern, der Ball ging leicht abgefälscht ins linke Eck. Wiederum ein Tor zum durchaus richtigen Zeitpunkt. Dann gab’s viel Leerlauf, wohl auch dem warmen Wetter geschuldet. Gerade die Escher verloren so langsam die Kräfte, hatten sie doch in der ersten Halbzeit ein sehr laufintensives Spiel betrieben. Die nächste gute Möglichkeit hatte Nico, der die Kugel knapp neben den rechten Pfosten setzte. Am Ende gab’s dann noch so einige Kontergelegenheiten für uns, durch die wir das Ergebnis noch weiter nach oben hätten schrauben müssen. Maxi versuchte es mit einem Kopfball, der leider von Christian Ahlers auf der Linie geklärt wurde. Vier Minuten vor dem Ende ging Daniel Mieseler alleine aufs Tor zu, schloss aber zu überhastet ab und legte dem Torwart den Ball genau in die Arme. In der Nachspielzeit schepperte es dann noch einmal gewaltig. Sebastian Krügel wurde auf die Reise geschickt, seine Direktabnahme landete aber am Außenpfosten.

Fazit: Sommerfußball in der ersten Halbzeit, gute kämpferische Einstellung in der zweiten Hälfte. So lässt sich unser Auswärtsspiel in Esch heute beschreiben. Genau wie Freitag weit weg von einer guten spielerischen Leistung, dennoch sind die drei Punkte im Sack. Wie die zustande gekommen sind, will in ein paar Tagen keiner mehr wissen. Und manchmal reicht so eine Leistung eben schon. Wie Dennis Krügel nach dem Spiel sagte: “Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss!” (Das kostet übrigens noch drei Euro ins Phrasenschwein, Dennis! ;-) )

Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Dennis Krügel - Daniel Mieseler, Marvin Reinke - Nico Osterbrink, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Philipp Gräuler, Christian Ahlers (eingewechselt: Viktor Lider)


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