Archive für Mai 2010
A1 vergibt ersten Matchball
30.5.2010 von Dennis.
VfL Eintracht Mettingen A1 - DJK Arminia A1 3:2 (1:0)
Tore: 1:0 (20.), 2:0 (75., FE), 2:1 Daniel Mieseler (76.), 3:1 (81.), 3:2 Marco Sackarndt (82.)
Der erste Matchball wurde vergeben, den zweiten und entscheidenden gibt’s am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Teuto Riesenbeck. Beim Tabellenzweiten aus Mettingen unterlag die A1 letztlich knapp, aber insgesamt verdient mit 2:3. Jetzt muss nächste Woche ein Sieg her, um sicher die Meisterschaft feiern zu können.
Das Spiel im Tüöttendorf begann vorsichtig, beide Mannschaften waren zunächst darauf bedacht, keine Fehler zu machen. Die erste Möglichkeit hatten die Arminen nach vier Minuten: im Strafraum setzte Felix Große-Wördemann einen Drehschuss an, den der Torwart gerade noch über die Latte lenkte. Nach 20 Minuten die Mettinger Führung. Ein Freistoß von halblinks wird quer gelegt, der Mettinger kommt frei zum Schuss und der landet über Lennart Vorbrink im Tor. Das gab unserem Spiel endgültig einen Knick, bis auf einen harmlosen Schuss von Maxi Walkenhorst in der 38. Minute bekamen wir nichts zustande. Ganz anders Mettingen: kurz nach der Führung haben sie eine Vierfachchance, die sie aber letztlich selber klären. Anschließend noch ein zu kurz geratener Rückpass von Marvin Reinke, Lennart kam aus dem Tor, der Schuss aufs leere Tor ging links am Tor vorbei. Kurz vor dem Seitenwechsel die Megachance zum glücklichen Ausgleich, als Philipp Gräuler frei vor dem gegnerischen Keeper auftauchte. Doch wieder kriegte der seine Fingerspitzen dran, wieder gab’s nur Ecke, die wieder nix einbrachte.
Auch in den zweiten 45 Minuten brauchte wir viel Zeit, um ins Spiel zu finden. Nach einer guten Stunde hatten wir eine Eckenserie, zwei gefährliche Kopfbälle von Maxi wurden entweder vom Verteidiger oder vom Torwart entschärft. Eine Viertelstunde vor Ende die vermeintliche Vorentscheidung: der Mettinger Stürmer ging in den Sechzehner und wurde für alle sichtbar fair vom Ball getrennt. Nur der Schiedsrichter hatte wohl grad woanders hingeguckt und zeigte auf den Punkt - die Entscheidung war wirklich mal ein Witz! Leider war’s nicht zu ändern, 2:0 für die Gastgeber. Doch die DJK gab sich nicht auf, im Gegenteil: im direkten Gegenzug stocherte Daniel Mieseler den Ball irgendwie rein, die Hoffnung war wieder da. Doch zunächst einmal nur fünf Minuten, denn ein Mettinger spazierte durch unsere Abwehr und stellte den alten Abstand wieder her. Wer dachte, das war’s jetzt aber wirklich, sah sich erneut getäuscht. Wieder nur eine Minute später verwandelte Marco Sackarndt nach einer Ecke mit einem Traumtor per Seitfallzieher. Ab da ging’s nur noch auf ein Tor. Doch weder Patrick Birke, Sebastian Krügel oder Maxi mit der allerletzten Chance wollte der Ausgleich gelingen.
Fazit: Sicherlich ein verdienter Sieg der Mettinger über die ganzen 90 Minuten gesehen. Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir dennoch für den Ausgleich sorgen können. Sei’s drum, Köpfe wieder nach oben. Nächste Woche Sonntag gegen Riesenbeck gibt’s die zweite Chance auf den großen Traum. Und dann auch noch vor einer wahren Traumkulisse, schließlich wird für unser Spiel extra das E- und F-Jugendturnier unterbrochen, damit wir im Stadion spielen können. 700 bis 1000 Zuschauer sind dann auf jeden Fall drin. Also eine Woche noch mal anpacken, die Köpfe frei kriegen und nächsten Sonntag um 11 Uhr drei Punkte holen!
Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Marvin Reinke - Daniel Mieseler, Philipp Gräuler - Nico Osterbrink, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Felix Große-Wördemann, Jerome Kleist (eingewechselt: Jan Speller, Dennis Krügel, Christopher Hein, Steffen Müller; auf der Bank: Viktor Lider, Christian Ahlers, Freddy Deiters)
A1 - der Traum ist greifbar nahe
28.5.2010 von Dennis.
Am Sonntag steht das womöglich heißeste Spiel dieser Saison an - und das liegt aller Voraussicht nach nicht am Wetter. Im Mettinger Tüötten-Sportpark gibt es denn High Noon, diesmal allerdings schon um 11 Uhr. Es ist der Showdown, Erster gegen Zweiter, vielleicht das entscheidende Spiel um die Meisterschaft. Die A1 tritt bei Eintracht Mettingen an! Zur Zeit sind es vier Punkte Vorsprung, ein Unentschieden reicht zum Titelgewinn. Laut IVZ werden mehr als 200 Zuschauer erwartet, hoffentlich begleiten uns auch viele Arminen nach Mettingen… der große Traum ist zum Greifen nah!
“Spiele, die die Welt nicht braucht”
17.5.2010 von Dennis.
GW Steinbeck A1 - DJK Arminia A1 2:4 (1:3)
Tore: 0:1/0:2 Steffen Müller (16./27.), 1:2 (29.), 1:3 Felix Große-Wördemann (30.), 1:4 Sebastian Krügel (64.), 2:4 (70.)
Die Überschrift (übrigens laut eigener Aussage “urheberrechtlich geschützt” von Trainer Andre Wichert) sagt eigentlich alles über das Spiel der A1 am Sonntag am Kanal. Das Spiel plätscherte über fast die gesamte Spielzeit nur so dahin, der Sieg über Grün-Weiß war aber zu keiner Zeit gefährdet.
Im Gegensatz zu den letzten Spielen kamen wir dieses Mal etwas besser rein. Schon nach fünf Minuten hatte der bei einer Ecke mit aufgerückte Libero Marco Sackarndt die erste Torgelegenheit, sein Flugkopfball war aber sichere Beute des GW-Keepers. Danach ließen wir es mal wieder etwas schleifen, die Steinbecker hatten aber zunächst nur einen Fernschuss zu bieten, der kein Problem für Torwart Lennart Vorbrink war. Aus heiterem Himmel dann die Führung für die DJK: Felix Große-Wördemann eroberte sich den Ball in der Nähe des gegnerischen Sechzehners und überließ den Ball für Sturmpartner Steffen Müller. Der zog in den Strafraum, umkurvte noch den letzten Mann und schob mit viel Übersicht gegen die Laufrichtung des Torwarts ein. Das Tor erinnerte ein wenig an Marko Marins Führung im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Augsburg (auf YouTube noch einmal zu genießen). Leider gab das Tor nicht den erhofften Auftrieb, stattdessen kamen die Steinbecker jetzt öfter mal in unsere Hälfte, ohne allerdings etwas Gefährliches zustande zu bringen. So konnten wir die Führung mit ganz viel Glück ausbauen. Eine verunglückte Flanke von Felix landete auf der Latte (Zitat Felix: “Die war doch gut!” Zitat Ende.), den zurückspringenden Ball verwertete erneut Steffen, diesmal per Kopf. Die Zwei-Tore-Führung hielt sage und schreibe zwei Minuten. Während unsere gesamte Abwehr sich zum gemeinsamen Mittagsschlaf verabredet hatte, netzte der Steinbecker unbehelligt ein. Zum Glück zeigten wir die richtige Reaktion. Beim direkten Gegenangriff bekam Felix den Ball im Sechzehner, verzögerte geschickt und zirkelte den Ball ins Eck. Damit ging es in die Pause.
Zur zweiten Halbzeit gab’s gleich vier Wechsel, denn trotz der verdienten Führung war nicht alles Gold, was glänzte. Während die ersten 45 Minuten zumindest etwas Abwechslung geboten hatten, sehnte man sich am Spielfeldrand während der zweiten Hälfte nur noch dem Schlusspfiff entgegen - ganz gemäß der Überschrift eben. Erwähnenswert waren hier eigentlich nur die beiden Tore, die zum Endergebnis führten. Sebastian Krügel, in der Halbzeit bereits leicht angeschlagen, bekam den Auftrag, ein Tor zu schießen - erst dann würde er ausgewechselt werden. Damit ließ er sich dann doch noch bis zur 64. Minute Zeit. Dann war er auf einmal frei durch und hob den Ball geschickt über den GW-Keeper (übrigens auch eher einer aus der Kategorie “Sitzriese”) hinweg. Richtig beruhigend blieb es aber nicht lange. Durch Nachlässigkeiten im Mittelfeld und in der Abwehr tauchte ein Steinbecker Stürmer frei vor Lennart auf. Der konnte den ersten Schuss noch klasse parieren, gegen den Nachschuss war er aber machtlos. Bis zum Ende passierte nichts mehr - nein, wirklich gar nix.
Fazit: Sicherlich ein etwas besserer Auftritt als in den vergangenen Spielen, aber bei Weitem noch die alte Leistungsstärke. Dennoch hatte man zu keiner Zeit das Gefühl, dass am Kanal Punkte abgegeben werden könnten. Durch den knappen Mettinger Sieg gegen Laggenbeck kommt nun am 30. Mai das Highlight, auf das alle hingefiebert haben. Im Tüöttensportpark in Mettingen kommt es zum Showdown zwischen dem Tabellenersten (Arminia) und dem letzten Verfolger (Eintracht Mettingen). Bei vier Punkten Vorsprung reicht uns theoretisch sogar ein Unentschieden zum Titelgewinn. Dennoch werden wir alles dafür tun, um zum dritten Mal im dritten Spiel gegen die Eintracht zu gewinnen. Selbst bei einer Niederlage wäre noch alles drin, am letzten Spieltag kommt es zu den Duellen Arminia vs. Teuto Riesenbeck und SF Lotte vs. Mettingen. Mit einem Punktgewinn in Mettingen können und sollten wir uns diese Rechenspiele und das Zittern aber ersparen!
Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Marvin Reinke - Jan Speller, Philipp Gräuler - Nico Osterbrink, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Felix Große-Wördemann, Steffen Müller (eingewechselt: Freddy Deiters, Christian Ahlers, Viktor Lider, Christopher Hein; auf der Bank: Daniel Mieseler, Dennis Krügel, Jerome Kleist)
A1 zeigt zwei Gesichter
9.5.2010 von Dennis.
DJK Arminia A1 - Cheruskia Laggenbeck A1 3:1 (0:1)
Tore: 0:1 (13.), 1:1 Maxi Walkenhorst (64.), 2:1 Sebastian Krügel (71.), 3:1 Steffen Müller (84.)
Zwei extrem verschiedene Halbzeiten mussten/durften die Zuschauer am Sonntagmorgen von der A1 im Spiel gegen Cheruskia Laggenbeck sehen. Während in der ersten Hälfte noch weniger als gegen Recke und Esch ging (eigentlich dachten wir, das geht nicht mehr!), wurde in der zweiten Halbzeit geackert, gelaufen und gekämpft, sodass am Ende doch noch ein verdienter Sieg eingefahren wurde.
Neu dabei waren heute Stürmer Steffen Müller und Mittelfeldspieler Christopher Hein, die aus der B-Jugend hochgezogen wurden und ab sofort die A1 verstärken. Steffen durfte heute direkt von Anfang an dabei sein und er zeigte über fast 90 Minuten, warum er wirklich eine Verstärkung ist. Christopher bekam zwar weniger Einsatzzeit, wird aber sicherlich in den letzten drei Meisterschaftsspielen noch ganz wichtig werden. Die erste Halbzeit sah es exakt genauso aus wie im letzten Spiel bei SW Esch. Kein Einsatz, schwache Passgenauigkeit, wenig Laufarbeit. Folgerichtig ging Laggenbeck in Führung, ein direkter Freistoß ging unter der “Mauer” durch ins Tor. Erst nach knapp 20 Minuten schienen wir aufzuwachen. Dafür sorgte Maxi Walkenhorst mit einem Freistoß an den Pfosten. Jetzt gab’s zumindest kurzzeitig mehr Druck auf das gegnerische Tor. Nico Osterbrink hätte kurz später den Ausgleich erzielen müssen, verzog aber freistehend. Dann wieder das gleiche Bild wie am Anfang. Laggenbeck konterte gefährlich, wir hatten nur durch Nico, Maxi und Philipp Gräuler einige Halbchancen.
Nach der Halbzeitansprache zeigten die Jungs zumindest mal eine andere Körpersprache. Die erste richtige Chance hatten aber wieder die Gäste: Philipp konnte für den bereits geschlagenen Keeper Lennart Vorbrink so gerade noch auf der Linie klären. Dann wendete sich das Blatt, die DJK baute von Minute zu Minute mehr Druck auf. Schon Daniel Mieseler mit einem Distanzschuss hätte den Ausgleich machen können. In der 64. war es dann aber so weit: unser “Torschütze vom Dienst” Maxi markierte den Ausgleich per Nachschuss ins linke Eck. Weiter ging’s nur aufs Laggenbecker Tor, in dieser Phase konnte getrost von “Einbahnstraßenfußball” gesprochen werden. Dann die verdiente Führung durch Sebastian Krügel. Nico brachte eine Ecke herein, die Sebastian mit einem herrlichen Kopfball veredelte. Erwähnt sei hier kurz, dass Auswechselspieler Viktor Lider hinter dem Tor den Ball schnell raus zur Ecke gab, sodass Nico zügig ausführen konnte. Klasse, Viktor!
Im Anschluss nahmen wir uns nochmal eine kurze Auszeit, der SVC hatte aber nur durch einen Flachschuss eine kleine Chance, den Lennart im Nachfassen sicherte. Sechs Minuten vor Abpfiff die Entscheidung. Maxi legte den Ball in die Mitte auf Steffen, der sich mit einem überlegten Abschluss für sein tolles Spiel belohnte.
Fazit: Die erste Hälfte ging gar nicht, die zweite war mal wieder von der besseren Sorte. Einige schöne Kombinationen wurden gespielt und vor allem wurden die Zweikämpfe aggressiv, aber zumeist fair angegangen. Neben Steffen muss man heute vor allem die linke Seite mit Patrick Birke und Nico lobend erwähnen, die Laufarbeit der beiden war überragend. Kritik muss an dieser Stelle allerdings auch mal angebracht sein: Wieso setzt man einen Schiedsrichter (mal ganz abgesehen von seiner Leistung, das weiß er selber) für unser Spiel an, der für unseren direkten Konkurrenten Eintracht Mettingen pfeift? Da sollte man sich im Kreis wohl mal Gedanken machen, sowas geht nämlich einfach nicht!
Aufstellung: Lennart Vorbrink - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Marvin Reinke - Jan Speller, Philipp Gräuler - Nico Osterbrink, Maxi Walkenhorst, Sebastian Krügel - Steffen Müller, Viktor Lider (eingewechselt: Daniel Mieseler, Frederick Deiters, Jerome Kleist, Christopher Hein; auf der Bank: Christian Ahlers)