A1 verliert das erste Aufstiegsspiel
Werner SC A1 - DJK Arminia A1 2:1 (2:0)
Tore: 1:0 (14.), 2:0 (44.), 2:1 Steffen Müller (46.)
Die A1 ist denkbar knapp am anvisierten Punktgewinn im ersten Aufstiegsspiel zur Bezirksliga vorbeigeschrammt. Mit 1:2 mussten sich die Arminen beim Meister des Fußballkreises Lüdinghausen, dem Werner SC, geschlagen geben. Dabei wäre ein Unentschieden durchaus im Bereich des Machbaren gewesen.
Hoch konzentriert gingen wir bei gut 28°C ins Spiel. Wir übernahmen direkt die Kontrolle über das Spiel, mussten nach einer Viertelstunde aber leider den ersten Rückschlag hinnehmen. Eine eigentlich harmlose Freistoßflanke des WSC ließ Keeper Lennart Vorbrink nach vorne abprallen, gegen den Abstauber war er machtlos. Der frühe Schock ließ die Jungs aber kalt, sie machten einfach weiter mit ihrem guten Spiel und bauten zunehmend Druck auf. In der 20. Minute schien er schon belohnt worden zu sein. Langer Seitenwechsel von Philipp Gräuler auf Daniel Mieseler, der den Ball weiter auf Nico Osterbrink leitet. Nico zieht mit seinem starken linken Fuß ab und trifft ins lange Eck. Jubel bei den Arminen, doch zum Erstaunen aller hatte der Schiedsrichter-Assistent auf Abseits entschieden - mehr als fragwürdig. Sei’s drum, weiter ging’s richtig WSC-Gehäuse. Eine hundertprozentige Chance sprang zwar nicht heraus, dennoch waren wir dem Ausgleich deutlich näher als die Gastgeber dem zweiten Tor. Von nun an wurde das Spiel von Werner Seite brutaler. Der negative Höhepunkt war ein Angriff von hinten mit gestrecktem Bein auf Marvin Reinke. Der sehr junge und sehr überforderte Schiedsrichter zeigte “Ball gespielt” an und auch seine Assistenten hatten nix gesehen - ein ähnlicher Witz wie das nicht gegebene Tor der Engländer… aber es kam noch schlimmer: kurz vor der Pause eine Werner Flanke in den Strafraum, Lennart kommt mit einer Hand an den Ball, legt ihm aber leider erneut einem WSC-Stürmer genau vor die Füße, 2:0. Das Tor kann man Lennart aber gar nicht unbedingt ankreiden, er musste an den Ball, sonst wäre der Werner Spieler auch da gewesen. Ganz bitter, so kurz vor dem Seitenwechsel.
In der Pause dann zwei Wechsel: der Abiball am Abend zuvor zeigte leider doch seine Wirkung, Patrick Prinssen hütete ab jetzt für den angeschlagenen Lennart das Tor. Außerdem kam Sebastian Krügel für Christopher Hein auf die rechte Seite. Direkt nach der Pause gab’s plötzlich wieder Hoffnung: Philipp kam am Sechzehner ungehindert zum Schuss, traf den Ball aber nicht voll. Den eigentlich nicht schwierigen Ball ließ der WSC-Keeper prallen, Steffen Müller staubte zum Anschlusstreffer ab. Jetzt waren wir wieder voll im Geschäft. Und nur wenig später sogar fast der verdiente Ausgleich: wieder war es Steffen, der den Ball mit einem schönen Schlenzer nur knapp neben das Tor setzte. Weiter ging es, wir stellten von einem auf drei Stürmer um. Leider fehlte aber immer wieder die letzte Durchschlagskraft. Nach und nach lösten wir die Defensive auf, am Ende wurde nur noch Mann gegen Mann verteidigt. Dadurch ergaben sich natürlich zwangsläufig Konterchancen für Werne, die aber alle weitgehend ungefährlich blieben. Aber auch wir schafften es nicht mehr, richtig zwingend vor dem gegnerischen Tor aufzutauchen. So blieb es beim knappen, aber nicht gerade verdienten 2:1 für Werne. Leider muss noch erwähnt werden, dass sich Felix Große-Wördemann bei einem überharten Foul einen Muskel im Bein gerissen hat, sodass wir das Spiel mit zehn Mann beenden mussten. Auch hier hatte der schwache Schiedsrichter übrigens auf “Ball gespielt” entschieden…
Fazit: Ärgerlich, aber die Jungs haben alles gegeben, zeigten wohl das beste Spiel seit dem Rückrundenauftakt gegen Büren. Aber es ist ja noch nicht alles verloren, auch wenn die Chancen auf den Aufstieg natürlich erheblich gesunken sind. Am Mittwoch (Anstoß: 19 Uhr, Stadion Schierloh) gegen Altenrheine brauchen wir unbedingt einen Sieg, um noch im Geschäft zu bleiben. Der Sieg sollte außerdem möglichst hoch ausfallen, am kommenden Sonntag müssten wir dann noch auf einen knappen Sieg von Altenrheine gegen Werne hoffen. Doch das ist (noch) Zukunftsmusik, zuerst müssen drei Punkte gegen den Meister des Fußballkreises Steinfurt her - mit der Leistung vom Sonntag sind die aber auf jeden Fall drin…
Aufstellung: Lennart Vorbrink (46. Patrick Prinssen) - Patrick Birke, Marco Sackarndt, Dennis Krügel - Daniel Mieseler (59. Felix Große-Wördemann), Marvin Reinke (67. Viktor Lider) - Christopher Hein (46. Sebastian Krügel), Maxi Walkenhorst, Philipp Gräuler, Nico Osterbrink - Steffen Müller (auf der Bank: Jerome Kleist, Freddy Deiters, Christian Ahlers, Florian Menger)
Dieser Eintrag wurde am 28.6.2010 um 11:03 verfasst und befindet sich in A-Jugend aktuell, DJK Arminia, Jugendfußball, allgemeines. Sie können alle Antworten zu diesem Eintrag über den Feed RSS 2.0 mitverfolgen. Hinterlassen Sie eine Antwort oder einen Trackback-Link zu Ihrer eigenen Homepage.