Archive für September 2010
A1 mit bitterem Viertelfinal-Aus
30.9.2010 von Dennis.
DJK Arminia A1 - SV Teuto Riesenbeck A1 1:2 (1:1)
Tore: 0:1 (4.), 1:1 Daniel Mieseler (25.), 1:2 (61.).
Bes. Vork.: Rote Karte für Dennis Krügel (70./Notbremse)
Wesentlich bitterer hätte der Abend in Uffeln für die Arminen gestern kaum laufen können. Mit 1:2 musste sich die A1 Teuto Riesenbeck geschlagen geben und ist so aus dem diesjährigen Pokalwettbewerb ausgeschieden.
Schon nach vier Minuten mussten wir dem Rückstand hinterher rennen. Christopher Hein vertändelte den Ball in der eigenen Hälfte, daraus resultierte ein Eckball für Teuto. Diesen konnten wir leider nicht weit genug klären, sodass der Riesenbecker Angreifer zur Führung traf. Ärgerlich vor allem auch für Dennis Lider, der heute den verletzten Patrick Prinssen im Tor vertrat - ihm rutschte der Ball unter dem Körper hindurch. Wir brauchten zwar zehn Minuten, um diesen frühen Schock zu verdauen, dann übernahmen wir aber das Kommando. Das Weckzeichen war ein Gewaltschuss von Daniel Mieseler aus gut 30 Metern, den der Teuto-Keeper gerade noch über die Latte lenken konnte. Zehn Minuten später machte Daniel es besser: nach einem Freistoß von Christopher kam er im Strafraum zum Schuss und der Ball schlug rechts unten ein - mehr oder weniger jedenfalls, da das Netz des Tores beschädigt war. Sei’s drum, der Ausgleich war geschafft. Wiederum zehn Minuten später gab’s einen Freistoß auf der Gegenseite aus zentraler Position. Den harten Schuss lenkte Dennis klasse über den Querbalken. Quasi im direkten Gegenzug spielte Felix Große-Wördemann einen flachen Ball in den Sechzehner, wo Viktor Lider nur knapp am Ball und am Torerfolg vorbei rutschte. Bis zur Pause passierte nichts mehr.
Die zweite Hälfte lief er schleppend an. Die Riesenbecker hatten zwar mehr Ballbesitz, aber erst nach einer Stunde Spielzeit wurde es wieder richtig gefährlich. Erneut war es Dennis, der nach einem tollen Distanzschuss sein ganzes Können aufbieten musste. Nur zwei Minuten später war aber auch er machtlos. Auf unserer linken Außenbahn wurde tief und fest geschlafen, der Riesenbecker Außenverteidiger konnte den Ball fast ungehindert quer durch den Strafraum spielen, wo sein Mitspieler ohne Probleme vollendete. Auch das wäre für uns kein Genickbruch gewesen, doch jetzt nahm der Schiedsrichter - der bis dahin gut gepfiffen hatte - zu starken Einfluss auf die Partie. In der 70. Minute fuhren die Riesenbecker einen Konter, nur noch Dennis Krügel war hinten. Beim Pass auf den Riesenbecker Stürmer hätte man auf Abseits entscheiden können, wenn nicht müssen. Der Schiedsrichter tat es nicht und so blieb Dennis leider nichts anderes übrig, als den Teutonen kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall zu bringen. Die Folgen: Rote Karte wegen Notbremse und ein Freistoß aus einer Position, die für Künstler geradezu geschaffen ist. Doch auch hier verzweifelten die Riesenbecker wieder an Keeper Dennis, der mit einem großartigen Reflex seinem Spitznamen “Katze” alle Ehre machte. Der Schiedsrichter hatte aber noch nicht genug. Nur ein paar Minuten nach der Roten Karte schickte er Daniel für fünf Minuten vom Feld. Der hatte einen Teuto-Spieler gefoult (wohlgemerkt Daniels erstes Foul) und bekam dafür eine übertriebene Strafe - eigentlich war das noch nicht mal eine Gelbe Karte. Zu dieser Zeit spielten wir für wenige Minuten acht gegen elf, da sich auch noch Nico Osterbrink am Fuß verletzte und kurz nicht klar war, ob er weitermachen konnte. Eigentlich nicht zu fassen, dass den Gästen in dieser Zeit kein Tor gelang. Kaum war Daniel wieder auf dem Platz, bekam Viktor fünf Minuten - es wäre ja sonst auch zu langweilig für den Schiedsrichter gewesen. Auch hier eigentlich nicht zu glauben, dass Viktor vom Feld musste: er hatte nach einer Freistoßentscheidung gegen die Arminen einmal kurz “Das gibt’s doch nicht!” gerufen, bei dem Schiedsrichter war das aber schon zu viel. So wurde es natürlich schwer mit der Schlussoffensive, wenn man die letzten zehn Minuten praktisch durchgehend mit zwei Leuten weniger auskommen muss. Wir hätten am Ende den Lucky Punch benötigt, doch der gelang uns nicht mehr.
Fazit: Der Traum vom Halbfinale ist geplatzt. Dabei hätte es genauso gut umgekehrt laufen können. Ohne Frage: wenn die Riesenbecker sich am Sonntag über den Schiedsrichter beschweren durften, so haben wir jetzt allen Grund dazu. Es ist nur schwer verständlich, wie man sich eine ansonsten gute Leistung in den letzten 2o Minuten so kaputt machen kann. Die Rote Karte wegen Notbremse war sicherlich berechtigt, wenn vorher nicht auf Abseits entschieden wird. Allerdings sollte nicht mit zweierlei Maß gemessen werden: schon vor der Roten Karte hätten sich auch die Riesenbecker über eine solche nicht beschweren dürfen, als ihr Stürmer im Fünfer gegen Dennis Lider nachhakt und ihn dabei auf den Bauch tritt. Die beiden Zeitstrafen danach waren nur noch lächerlich. Trotzdem Gratulation an Riesenbeck für den Halbfinal-Einzug gegen den SC Hörstel. Das andere Halbfinale bestreiten Eintracht Mettingen und die ISV.
Aufstellung: Dennis Lider - Patrick Birke, Christopher Hein, Jens Zedler - Dennis Krügel, Daniel Mieseler - Robin Menzel, Maxi Walkenhorst, Viktor Lider - Steffen Müller, Felix Große-Wördemann (eingewechselt: Freddy Deiters, Nico Osterbrink, Jerome Kleist, Florian Menger)
A1 erkämpft sich Punkt in Riesenbeck
26.9.2010 von Dennis.
SV Teuto Riesenbeck A1 - DJK Arminia A1 2:2 (2:1)
Tore: 0:1 Maxi Walkenhorst (21.), 1:1 (33.), 2:1 (39.), 2:2 Maxi Walkenhorst (82.)
Die A1 hat sich heute einen Punkt beim starken SV Teuto Riesenbeck erkämpft. Dabei spielte, so viel sollte fairerweise gesagt werden, auch der Schiedsrichter eine nicht unerhebliche Rolle - viele strittige Szenen wurden für die DJK ausgelegt, auch wenn sich gerade die Riesenbecker Zuschauer mal überlegen sollten, ob man so mit einem Schiedsrichter umgeht.
Wir fanden zunächst recht gut ins Spiel. Die Abwehr stand hinten weitgehend stabil und vorne wurde viel Druck aufgebaut, um die Riesenbecker zu Abspielfehlern zu zwingen. Die erste nennenswerte Gelegenheit hatte Robin Menzel, der nach einem Freistoß von Christopher Hein den Kopfball nicht mehr ins Eck bekam, sodass der Riesenbecker Keeper den Ball entschärfen konnte. Nach 21 Minuten gingen wir nicht unverdient in Führung. Durch schnelles Vorchecking wurde der Ball noch in der Teuto-Hälfte erobert. Maxi Walkenhorst und Steffen Müller spielten einen herrlichen Doppelpass durch die gegnerische Abwehr und Maxi verwandelte mit links eiskalt. Von den Riesenbeckern war bis dato wenig bis gar nix zu sehen gewesen. Von daher ist es völlig unerklärlich, warum auf einmal ein Bruch in unser Spiel kam. So fand Teuto hinein in diese Partie und erspielte sich Chancen. Die erste wurde in der 33. Minute genutzt: drei Arminen bekommen den Ball in der Nähe der Eckfahne nicht ins Aus, der Riesenbecker Stürmer legt zurück, wo sein Teamkamerad ungestört aufs Tor halten kann. Der harte Ball war für Patrick Prinssen aus dieser Entfernung nicht fest zu halten, der Nachschuss zappelte im Netz. Leider gab’s keinerlei Aufbäumen unsererseits, im Gegenteil. Riesenbeck drehte kurz vor der Pause die Partie. Ein Ball von außen kommt über unsere Abwehr in die Mitte, wo der Teuto-Stürmer den Ball ungehindert annehmen und verwandeln kann. Zum Glück ging es damit in die Pause.
Trotz einer etwas lauteren Ansprache fanden wir auch in den zweiten 45 Minuten nicht zurück in die Partie. Riesenbeck hatte gefühlt 75 Prozent Ballbesitz, unsere Klärungsversuche endeten meist schon an der Mittellinie. Allerdings muss man sagen, dass Teuto ziemlich wenig daraus machte. Bis zum Strafraum spielten sie ganz gut, viele Schüsse kamen dennoch nicht auf unser Tor. Das Gefährlichste war noch ein Kopfball nach rund einer Stunde, der über die Latte strich. Das Spiel wurde jetzt auch wesentlich ruppiger. Auf beiden Seiten gab es Fouls, die der Schiedsrichter mit Gelb hätte belegen müssen. So hätte er vielleicht etwas Härte rausnehmen können. Acht Minuten vor dem Ende hatten wir tatsächlich unsere erste Chance in der zweiten Hälfte. Der eingewechselte Nico Hahn eroberte sich den Ball noch in der eigenen Hälfte und trug den Ball über mehr als 20 Meter, bevor er auf den durchstartenden Maxi weiterleitete. Und wie Maxi nun mal so ist, wenn man seine Tore braucht, macht er sie. Humorlos nagelte er den Ball aus halblinker Position per Aufsetzer ins lange Eck - das hat er einfach drauf. Die letzten Minuten wurden dann noch einmal richtig hektisch. Mit zwei Freistößen hätte Maxi die Partie sogar noch einmal ganz umdrehen können, aber das wäre wohl des Guten zu viel gewesen.
Fazit: Kämpferisch war das heute eine Top-Leistung von der Nummer 1 bis zur Nummer 14. Wenn einer einen Fehler gemacht hat, war sofort jemand anders da, um ihn auszubügeln. Vor der Halbzeit hätten wir in unserer schwächsten Phase sicherlich noch ein Ding mehr kassieren können. Leider war unsere linke Seite heute - ich würde es gerne milder ausdrücken - ein Totalausfall. Trotzdem haben sich die Jungs auch von den wie immer aufgeheizten Riesenbecker Zuschauern nicht beirren lassen und den Punkt mit nach Schierloh gebracht. Schon am Mittwoch gibt’s ja ein Wiedersehen mit den Teutonen. Im Pokal-Viertelfinale ist um 18.30 Uhr Anstoß in Uffeln. Auch das wird wieder ein heißer Tanz, nach dem heutigen Spiel liegt ein kleiner psychologischer Vorteil aber bei uns.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Patrick Birke (46. Nico Hahn), Christopher Hein, Jens Zedler - Dennis Krügel, Robin Menzel - Frederick Deiters (46. Florian Menger), Maxi Walkenhorst, Viktor Lider - Felix Große-Wördemann (69. Manuel Schweers), Steffen Müller
A1: Chancen für drei Spiele
20.9.2010 von Dennis.
DJK Arminia A1 - Cheruskia Laggenbeck A1 6:0 (4:0)
Tore: 1:0/2:0 Maxi Walkenhorst (5./22., FE), 3:0 Steffen Müller (25.), 4:0/5:0 Maxi Walkenhorst (43./55.), 6:0 Patrick Birke (59., FE)
Die A1 hat gestern die ersten drei Punkte der neuen Saison eingefahren. Gegen Cheruskia Laggenbeck gab’s einen 6:0-Sieg, der eigentlich noch viel zu niedrig ausfiel. Dabei hatten wir schon mit etwas mehr Gegenwehr gerechnet, hatten die Laggenbecker unter der Woche doch mit einer knappen 2:3-Niederlage im Pokal in Lotte aufhorchen lassen.
Das Spiel begann mit 20 Minuten Verspätung, da der angesetzte Schiedsrichter nicht erschien - ein Unding, das so etwas immer wieder vorkommt! Jedenfalls einigten sich beide Vereine darauf, dass Co-Trainer Dennis Keller pfeifen sollte. Schon nach einer Minute hatten die Arminen die erste Gelegenheit, Steffen Müller scheiterte aber am SVC-Keeper. Nach fünf Minuten klingelte es aber bereits das erste Mal in seinem Kasten. Christopher Hein, heute als Libero agierend, brachte einen Freistoß von der Mittellinie in den Sechzehner, den Maxi Walkenhorst ziemlich unbedrängt verarbeiten und zur Führung vollenden konnte. Nach zehn Minuten fast das 2:0, als Nico Osterbrink den Ball flach durch den Strafraum spielte auf den heranrauschenden Viktor Lider. Wieder stand der Laggenbecker Torwart im Weg. Dennoch war Viktor am zweiten Tor entscheidend beteiligt, als er nach 22 Minuten von einem Cherusker im Strafraum gehalten und umgerissen wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Maxi souverän. Nur drei Minuten später schon so etwas wie die Vorentscheidung: Felix Große-Wördemann spielte einen flachen Ball in den Fünfmeterraum, wo Steffen nur noch einschieben musste. Nach einer knappen halben Stunde hatte dann auch Laggenbeck mal eine Torchance, Christopher rettete für den bereits geschlagenen Patrick Prinssen noch deutlich vor der Torlinie. Acht Minuten vor der Pause war es dann der eingewechselte Robin Menzel, der eigentlich erhöhen musste, doch sein Schuss aus zehn Metern wurde erneut vom Gäste-Keeper pariert. Aber da war ja noch Maxi: wieder ging’s über die anfällige rechte Seite der Laggenbecker, diesmal spielte Steffen Müller einen flachen Pass quer durch den Strafraum, wo Maxi keine Probleme hatte und das 4:0 markierte.
Und Maxi hatte auch nach der Pause noch nicht genug. Nur drei Minuten waren in der 2. Halbzeit gespielt, da versuchte er es mit einem Distanzschuss aus 22 Metern, den der SVC-Schnapper aber so gerade eben noch an den Pfosten lenken konnte. Sieben Minuten darauf war aber auch er machtlos gegen Maxis Knaller aus 25 Metern, der sich mit viel Effet in den rechten Torwinkel drehte - ein absolut sehenswertes Tor. Nach einer knappen Stunde musste der Schiedsrichter dann zum zweiten Mal auf den Punkt zeigen, als Robin im Strafraum umgesenst wurde. Dieses Mal durfte Kapitän Patrick Birke ran, der in seinem mittlerweile dritten Jahr in der A1 (im ersten Jahr war er ja aus der B-Jugend hochgezogen worden) sein erstes Tor auf dem Feld erzielte. Anschließend schalteten wir vier bis fünf Gänge zurück, jetzt durften auch die Laggenbecker das ein oder andere Mal in unsere Hälfte - gefährliches oder gar zählbares sprang aber nicht dabei heraus. Die letzte gute Gelegenheit unsererseits hatte Daniel Mieseler in der 68. Minute. Florian Menger brachte eine schöne Flanke in den Strafraum, Daniels Kopfball ging nur knapp am SVC-Gehäuse vorbei.
Fazit: Auch über ein 10:0 hätten sich die Laggenbecker keineswegs beschweren dürfen. Ob mit angesetztem Schiedsrichter oder nicht, gestern konnte man einen Klassenunterschied nicht von der Hand weisen. Den Gästen fiel nur wenig ein, um sich aus der Arminen-Umklammerung zu befreien. Zumindest bis zur 70. Minute ließ die DJK hingegen Ball und Gegner laufen und erspielte sich so Torchance um Torchance. Einzig die Chancenauswertung muss bemängelt werden. Dass man, wenn der Gegner so wenig Gegenwehr leistet, 20 Minuten vor Ende ein wenig das Gas rausnimmt, scheint ebenfalls verständlich. Jetzt gilt unsere gesamte Konzentration den beiden Knallerduellen gegen Teuto Riesenbeck. Am Sonntag müssen wir in der Meisterschaft in Riesenbeck antreten, am Mittwoch darauf kommt es zum Pokal-Viertelfinale in Uffeln - zwei Spiele mit viel Zündstoff!
Aufstellung: Patrick Prinssen - Patrick Birke, Christopher Hein, Jens Zedler - Dennis Krügel, Daniel Mieseler - Nico Osterbrink, Maxi Walkenhorst, Viktor Lider - Steffen Müller, Felix Große-Wördemann (eingewechselt: Robin Menzel, Florian Menger, Nico Hahn, Manuel Schweers; auf der Bank: Daniel Klostermann)
A1 nicht überragend, aber souverän
15.9.2010 von Dennis.
GW Lengerich A1 - DJK Arminia A1 1:5 (0:3)
Tore: 0:1 Felix Große-Wördemann (30.), 0:2 Freddy Deiters (36.), 0:3 Steffen Müller (44.), 0:4 Robin Menzel (55.), 0:5 Freddy Deiters (62.), 1:5 (83.)
Alles andere als wirklich überragend, letztlich aber doch souverän ist die A1 ins Viertelfinale des Kreispokals eingezogen. Beim B-Ligisten GW Lengerich, der in der 1. Runde ein Freilos hatte, hieß es am Ende 5:1 für die Arminen.
Zunächst kamen wir allerdings überhaupt nicht ins Spiel. Die ersten 25 Minuten waren ungefähr so aufregend wie dem Gras beim Wachsen zuzusehen. Erst in der 26. Minute hatten wir die erste richtige Chance, um in Führung zu gehen. Daniel Mieseler lief durch zwei Gegenspieler und stand plötzlich frei vor dem GW-Torwart. Statt zum mitgelaufenen Christopher Hein quer zu legen, versuchte Daniel es selbst und schoss den Torwart an - ähnlich wie Bayerns Thomas Müller vor zwei Wochen in Kaiserslautern. Nur vier Minuten später dann aber doch die Führung für uns. Steffen Müller eroberte sich den Ball am gegnerischen Strafraum und legte zurück auf seinen Sturmpartner Felix Große-Wördemann. Der ließ noch einen Gegner aussteigen und zirkelte den Ball überlegt ins rechte Eck. Jetzt lief es etwas besser, was vor allem daran lag, dass nicht mehr so viele hohe Bälle gespielt wurden. Sechs Minuten nach dem Führungstreffer erhöhte Freddy Deiters auf 2:0. Nach einem schönen Doppelpass mit Felix schickte Freddy den letzten Gegenspieler noch schnell ins Kino und traf ins Kreuzeck. Auch das 3:0 noch vor der Pause wurde schön heraus kombiniert. Christopher legte den Ball in den Sechzehner auf Steffen, der den Ball gekonnt mit der Hacke mitnahm und dem Keeper mit einem Tunnel noch die Höchststrafe verpasste.
Die erste Viertelstunde nach dem Wechsel ging es erstmal so weiter. Logische Folge waren die Treffer vier und fünf für uns. Der gerade eingewechselte “Arjen” Robin Menzel stand plötzlich frei im Sechzehner und hatte keine Mühe mit einer seiner ersten Ballberührungen auf 4:0 zu erhöhen. Sieben Minuten später war es dann Freddy, der nach einer erneuten Kombination mit Felix seinen zweiten Treffer am heutigen Abend markierte. Die letzte nennenswerte Gelegenheit für uns hatte dann noch einmal Daniel, der nach einer Ecke frei zum Kopfball kam - der Ball wurde aber knapp vor der Linie geklärt. Der Schlusspunkt gehörte den Lengerichern, die sieben Minuten vor dem Ende aus stark abseitsverdächtiger Position zum Ehrentreffer kamen. Allerdings muss man sagen, dass sie sich den durchaus verdient hatten, denn nach dem 5:0 schaukelten wir das Spiel nur so runter. Den ersten Schussversuch hatte Keeper Patrick Prinssen noch glänzend pariert, beim zweiten war er aber machtlos. Beim 5:1 blieb es letztlich.
Fazit: Bei einem gut aufgelegten B-Ligisten sind wir nur schwer in die Gänge gekommen. Zu oft wurde in der ersten halben Stunde mit hohen Bällen operiert. Erst als wir vermehrt Kurzpässe und weniger Ballkontakte einbauten, lief es einigermaßen. Erfreulich noch zu erwähnen: Nico Osterbrink gab gestern schneller als erwartet sein Comeback. Über viel Spielpraxis soll er nun an seiner starke Form aus der Rückrunde anknüpfen. Jetzt warten wir auf unseren Gegner im Viertelfinale in der kommenden Woche. Wahrscheinlich wird es zum Spitzenduell gegen unseren alten Rivalen Teuto Riesenbeck kommen. Allerdings müssen sich die heute Abend (19 Uhr) erst noch beim starken B-Ligisten Falke Saerbeck durchsetzen.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn, Patrick Birke, Jens Zedler - Daniel Mieseler, Dennis Krügel - Florian Menger, Christopher Hei, Freddy Deiters - Felix Große-Wördemann, Steffen Müller (eingewechselt: Viktor Lider, Nico Osterbrink, Robin Menzel; auf der Bank: Daniel Klostermann)
Missglückter Saisonauftakt für die A1
13.9.2010 von Dennis.
VfL Sportfreunde Lotte A1 - DJK Arminia A1 2:0 (0:0)
Tore: 1:0 (70.), 2:0 (77.)
Der A1 ist der Saisonauftakt misslungen. Beim Titelanwärter aus Lotte mussten wir uns auf Kunstrasen mit 0:2 geschlagen geben. Trotzdem überzeugten die Arminen kämpferisch und hielten lange mit.
Die Vorzeichen standen schon vor Anpfiff alles andere als gut. Mit Maxi Walkenhorst, Felix Große-Wördemann und Frederick Deiters standen uns drei Spieler kurzfristig nicht zur Verfügung. Außerdem fehlen ja immer noch die beiden Langzeitverletzten Nico Osterbrink und Jan Speller. Auf dem ungeliebten Kunstrasen fanden wir dann auch nur schwer in die Begegnung. Schon nach acht Minuten hätte Lotte in Führung gehen müssen, der Stürmer vergab aus zwei Metern vor dem leeren Tor aber äußerst kläglich. Im Gegenzug die erste DJK-Chance, der Abschluss der einzigen Spitze Steffen Müller war aber kein Thema für den Keeper. Nur drei Minuten später eroberte sich Florian Menger den Ball weit in der gegnerischen Hälfte, sein Querpass auf den mitgelaufenen Steffen kam aber leider in dessen Rücken. Dann passierte hüben wie drüben lange gar nix. Bis zur 36. Minute, als wir doch noch mal um das Unentschieden zur Halbzeit zittern mussten. Doch in Gemeinschaftsarbeit schafften es Keeper Patrick Prinssen und seine Verteidiger den Ball auf der Linie zu retten.
Auch nach der Pause gab’s fast eine Viertelstunde Leerlauf, bevor Daniel Mieseler einen tollen Pass in die Gasse auf “Arjen” Robin Menzel spielte. Leider war Lottes Torwart einen halben Schritt schneller am Ball und konnte klären. Jetzt nahm der Druck der Sportfreunde wieder zu, nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Libero Daniel Klostermann wirkte die Abwehr ein paar Minute unorganisiert. Nach 70 Minuten dann die Führung für die Gastgeber durch einen unhaltbaren Flachschuss aus 22 Metern genau ins untere Eck. Dabei waren wir einfach zu passiv, haben den späteren Torschützen nicht energisch genug gestört. Das war der Knackpunkt der Partie, man sah die Kräfte schwinden. Nur sieben Minuten nach der Führung markierte Lotte das 2:0, dieses Mal aber durchaus diskussionswürdig. Am Elfmeterpunkt probierte ein Lotteraner einen Fallrückzieher, allerdings genau am Mann, sodass der Schiedsrichter auf “Gefährliches Spiel” hätte entscheiden müssen. Tat er aber nicht. Die letzte gute Gelegenheit hatten dann aber noch mal wir: Robin und Steffen fuhren einen schönen Konter, doch Steffen verzog mit seinem schwächeren Linken leider deutlich.
Fazit: Die Niederlage zum Saisonauftakt war durchaus verdient, ein Tor für uns hätte aber auch fallen können. Die vielen Ausfälle wurden gut kompensiert. Leider konnten wir am Ende nichts mehr drauflegen aus Mangel an offensiven Alternativen. Hoffen wir, dass Maxi seine Krankheit bald überstanden hat. Felix und Frederick sind morgen (Dienstag) im Pokalspiel bei GW Lengerich sicher wieder dabei. Bei Nico hoffen wir, dass er so bald wie möglich wieder ins Training einsteigen kann. Jan wird wohl leider noch ein bisschen länger brauchen.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Patrick Birke, Daniel Klostermann, Nico Hahn - Dennis Krügel - Daniel Mieseler, Christopher Hein - Florian Menger, Viktor Lider, Robin Menzel - Steffen Müller (eingewechselt: Jens Zedler, Manuel Schweers)
A1 zieht in die 2. Pokalrunde ein
4.9.2010 von Dennis.
SW Esch A1 - DJK Arminia A1 1:4 (0:2)
Tore: 0:1 Maxi Walkenhorst (16.), 0:2 Christopher Hein (39.), 0:3 Steffen Müller (62.), 0:4 Maxi Walkenhorst (67.), 1:4 (89., HE)
Die A1 ist mit einem Erfolgserlebnis in die Saison 2010/11 gestartet. In der ersten Pokalrunde wurde SW Esch souverän mit 4:1 bezwungen. In der zweiten Runde wartet nun B-Ligist GW Lengerich.
Das Spiel begann nach kurzer Eingewöhnungsphase sehr gut für uns. Schon nach sechs Minuten hatte Steffen Müller die erste große Chance, nachdem er dem letzten Verteidiger den Ball abgeluchst hatte. Er scheiterte allerdings am SWE-Keeper. Acht Minuten später war es wieder Steffen, der mit einem tollen Pass von Christopher Hein auf die Reise geschickt wurde. Dieses Mal setzte er den Ball mit seinem schwächeren linken Fuß rechts am Tor vorbei. Zwei Minuten später war es dann aber soweit: Daniel Mieseler spielte einen langen Ball in die Spitze, wo Steffen zunächst von einem Escher mit einer harten Grätsche in die Hall of Pain geschickt wurde. Der Ball rollte aber weiter durch bis zu Maxi Walkenhorst, der den letzten Abwehrspieler versetzte und mit einem satten Linksschuss vollendete. Nach 25 Minuten hatte erneut Steffen die Chance auf sein Tor, wieder scheiterte er am Escher Torwart. Anschließend gab’s eine Viertelstunde kompletten Leerlauf ohne Chancen auf beiden Seiten. Sechs Minuten vor dem Seitenwechsel der Schlusspunkt der ersten Halbzeit: Florian Menger und Christopher setzten die Gegner in deren Strafraum unter Druck und wurden durch einen abgefälschten Schuss von Christopher in den Winkel belohnt.
Nach der Pause gerieten wir dann völlig überflüssig selbst unter Druck. Bis zur 55. Minute fanden wir überhaupt nicht zurück ins Spiel und konnten von Glück reden, dass wir uns in dieser Zeit kein Gegentor einfingen. Im Anschluss fanden wir aber die Passsicherheit wieder und kontrollierten das Spiel wie zuvor. In der 62. Minute belohnte sich endlich auch Steffen, der auf Vorarbeit von Nico Hahn souverän einnetzte. Kurz darauf musste ein Escher nach einem Foul an Felix Große-Wördemann mit einer fünfminütigen Zeitstrafe vom Feld. Den anschließenden Freistoß von Freddy Deiters verwandelte Maxi per Direktabnahme. Daraufhin passte wenig bis gar nix mehr. Abgesehen von der 89. Minute, als Nico im Strafraum kurz die Sportart wechselte und den Ball gekonnt wegbaggerte. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt und Ex-Armine Christian Ahlers schoss einen unhaltbaren Elfmeter. Es sei ihm gegönnt.
Fazit: Der Pflichtspielstart ist geglückt, dabei wurde zeitweise sogar ansehnlicher Fußball gespielt. Auch in dieser Höhe war der Sieg absolut verdient, jetzt konnte die Kirmes kommen. Nächste Woche beginnt dann auch endlich wieder die Meisterschaft. Am kommenden Sonntag geht’s um 11 Uhr bei den Sportfreunden Lotte zur Sache.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Patrick Birke, Daniel Klostermann, Nico Hahn - Dennis Krügel - Robin Menzel (46. Felix Große-Wördemann), Christopher Hein, Daniel Mieseler (72. Jens Zedler), Florian Menger (46. Freddy Deiters) - Maxi Walkenhorst - Steffen Müller (63. Viktor Lider)