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Oktober 2011
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A1 gewinnt Drecksspiel in Recke

TuS Recke A1 - DJK Arminia A1      3:4 (1:3)

Tore: 1:0 (16.), 1:1 Steffen Müller (20.), 1:2 Steffen Müller (30.), 1:3 Nico Hahn (44.), 1:4 Oliver Oelgemöller (64.), 2:4 (81.), 3:4 (87.)

Die A1 hat am Sonntagmittag ein richtiges Drecksspiel für sich entscheiden können. Äußerst knapp mit 4:3 wurde der TuS aus Recke in die Knie gezwungen. Von gutem Fußball konnte aber nie die Rede sein.

Schon nach drei Minuten hätte Flo Schomaker die Beruhigungstabletten verteilen können. Er ging allein aufs Tor zu, schob den Ball aber rechts vorbei. In der 10. Minute war es dann Steffen Müller, der die nächste Großchance liegen ließ. Julian Heicks spielte ihn in der Mitte nicht ganz sauber an, dennoch hätte Steffen direkt abschließen müssen. Stattdessen machte er noch einen Haken und scheiterte am Recker Keeper. Die größte Möglichkeit der Anfangsviertelstunde hatte Lennard Peters, sein Freistoß ins Torwarteck klatschte an den Pfosten. Und was passiert, wenn man die Dinger vorne nicht macht? Richtig, dann klingelt’s hinten. Recke mit dem ersten Angriff, Abstimmungsprobleme in der Defensive und der TuS-Stürmer schiebt ein. Jetzt waren die Arminen aber scheinbar endgültig wach - und siehe da, die nächste Gelegenheit wurde sogar genutzt. Steffen eroberte sich gegen den Recker Verteidiger den Ball und traf ins kurze Eck. Weiter ging es nur in Richtung des Recker Kastens, erneut vergab Flo eine große Möglichkeit. Besser machte es wieder Steffen nach einer halben Stunde. Zunächst scheiterte Olli Oelgemöller am Torwart, im zweiten Versuch legte er dann quer auf Steffen, der nur noch vollenden musste. Danach stellten wir das Fußballspielen etwas ein, erst kurz vor dem Seitenwechsel die nächste Chance, die dann auch noch zum Tor führte. Nach einer Ecke kam Nico Hahn an den Ball und traf mit links flach in die kurze Ecke.

Nach der Pause kamen wir zunächst gar nicht rein. Jede Menge Ballverluste, kaum mal drei gelungene Pässe nacheinander. Kurzum: wir taten alles dafür, dass Recke zurück ins Spiel geholt wurde. Die beste Recker Chance vereitelten Torwart Patrick Prinssen und Steffen Kortemeyer in Gemeinschaftsarbeit. In dieser Phase, als eigentlich nur der TuS spielte, erhöhten wir auf 4:1. Aaron Antonczyk eroberte sich den Ball in Klassemanier, überlupfte den Ersten, überlupfte den zweiten mit der Hacke und legte die Kugel in den Lauf von Olli. Der lief alleine auf den Torwart zu und traf locker ins lange Eck. Man sollte meinen, das wäre der Genickbruck für die Gastgeber, aber Pustekuchen. Wir bekamen einfach keine Ruhe mehr rein, vor allem nach Balleroberungen. Im Gegenteil: erst traf Recke mit einem eigentlich harmlos aussehenden Schuss den Pfosten, dann das Tor zum Anschlusstreffer. Ganz schwaches Zweikampfverhalten, wenn man das überhaupt so nennen kann, im Sechzehner, der Ball wird quergelegt und ins Tor eingeschweißt. Kurz darauf rettet Patrick mit einer tollen Parade den Zwei-Tore-Vorsprung. Trotzdem kam Recke noch mal ran: nach einem Freistoß wurde Patrick mit gestrecktem Bein im Strafraum angegangen (da hätte man durchaus auch pfeifen können, der Schiedsrichter machte ansonsten aber einen guten Job), der Nachschuss saß. Die restlichen Minuten mussten wir den knappen Vorsprung über die Zeit zittern, nach vorne ging nix mehr.

Fazit: Mit Sicherheit das bisher schlechteste Meisterschaftsspiel in dieser Saison. Teilweise unfassbare Abspielfehler, schwache Zweikampfführung und das alte Manko Chancenverwertung. So wird es auf Dauer ganz schwer, oben dran zu bleiben. Vielleicht ist es ganz gut, dass jetzt erst mal Pause ist. Erst in zwei Wochen geht es gegen Hopsten weiter.

Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn, Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Lennart Ottenhaus (46. Jens Zedler) - Tobias Teepe (46. Robin Menzel; 52. Aaron Antonczyk), Lennard Peters - Oliver Oelgemöller (67. Jean-Pascal Hlomador), Florian Schomaker - Julian Heicks, Steffen Müller

MAN OF THE MATCH: Aaron Antonczyk (nach seiner Einwechslung sehr zweikampfstark und überragende Vorlage zum 4:1)

A1 im Stand-By-Modus zum Sieg

DJK Arminia A1 - Schwarz-Weiß Esch A1       4:0 (1:0)

Tore: 1:0 Eigentor (14.), 2:0 Lennard Peters (72.), 3:0 Tobias Birke (79.), 4:0 Oliver Oelgemöller (84.)

Die A1 hat auf Sparflamme einen 4:0-Erfolg gegen Schwarz-Weiß Esch herausgeschossen. Nach den 120 packenden Pokalminuten vom Mittwoch in Riesenbeck war heute doch einigen anzumerken, dass sowas nicht spurlos an einem vorübergeht.

Das Spiel begann entsprechend langsam - was sich übrigens für die nächsten 90 Minuten auch nicht mehr änderte. Erst nach sieben Minuten der erste zaghafte Versuch nach vorne, Steffen Müller scheiterte aus kurzer Distanz am Escher Keeper. Wir wirkten in der Abwehr unkonzentriert, dennoch brachte Esch nichts Zwingendes auf den Rasen. Nach einer knappen Viertelstunde gingen wir dann mit dem ersten konzentrierten Angriff in Führung. Florian Schomaker wurde auf rechts geschickt und brachte den Ball flach in den Sechzehner, wo ein Escher das Eigentor nicht mehr verhindern konnte. Er musste allerdings an den Ball, sonst hätte Steffen ihn todsicher gemacht. Wer dachte, jetzt kommt etwas Tempo rein, sah sich getäuscht. Weiter viel Mittelfeld-Geplänkel, ein Escher Schuss und einer von Robin Menzel, beide waren aus rund 20 Metern sichere Beute für den jeweiligen Keeper. Auch ein Freistoß von Lennard Peters nach rund einer halben Stunde war sichere Beute für den Torwart. In der 38. Minute war erneute Lennard zur Stelle, diesmal traf er den Ball nach einer Flanke von Julian Heicks am zweiten Pfosten nicht richtig. Es blieb beim 1:0 zur Halbzeit.

Zumindest etwas besser wurde es in den zweiten 45 Minuten, aber auch das dauerte seine Zeit. Elf Minuten nach dem Seitenwechsel ging ein Schuss von Julian aus dem Hinterhalt knapp rechts vorbei. Kurz darauf mal wieder ein richtig gut anzusehender Angriff. Aaron Antonczyk wurde der Ball in den Lauf gelegt, in der Mitte war erneut Julian dabei. Der bekam den Ball auch von Aaron, wurde beim Abschluss aber etwas bedrängt, sodass der Torwart parieren konnte. Dabei verletzte sich dieser am Unterarm, sodass die sich ergebende zweite Chance vom Schiedsrichter abgepfiffen wurde. Das Spiel blieb also weiterhin eng, auch wenn Esch weiterhin kaum etwas nach vorne brachte. Mit einem Hammer läutete Lennard dann doch noch die Schluss-Offensive der Arminen ein. Aus rund 20 Metern nagelte er den Ball per Freistoß in den Kasten. Auch wenn der Ball mittig einschlug, bei der Geschwindigkeit war dem Torwart kein Vorwurf zu machen. Jetzt fingen wir doch noch mal mit dem Fußballspielen an. In der 79. lief Robin, nicht zum letzten Mal an diesem Tag, alleine auf den Escher Keeper zu - dieser konnte zur Ecke klären. Die brachte dann doch das dritte Tor: Lennard fand den aufgerückten Innenverteidiger Tobi Birke in der Mitte, der traf mit einem schönen Kopfball. Dann war es noch mal unser Gesichtsältester Robin, der nach klugem Rückspiel im Strafraum über den Kasten schoss. Und in der 84. erneut Robin, diesmal wieder alleine vorm Keeper. Er scheiterte erneut ziemlich kläglich, den Nachschuss verwandelte immerhin der erneut eingewechselte Oliver Oelgemöller zum Endstand.

Fazit: Es war fast ein Sommerkick bei rund 12 Grad. Die 120 Pokalminuten steckten den meisten noch sichtbar in den Knochen. Zum Glück brachten die Escher heute nichts Brandgefährliches auf das Grün, sonst hätte es eng werden können. Der Sieg geht sicherlich in Ordnung, auch wenn die letzten drei Tore erst in den letzten 18 Minuten fallen. So kann es weitergehen - vielleicht haben wir dann schon nächsten Sonntag mit einem Sieg in Recke die geforderten 17 Punkte für den Klassenerhalt zusammen. Das wäre nicht schlecht nach gerade mal sechs Spieltagen…

Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn, Steffen Kortemeyer (60. Tobias Teepe), Tobias Birke, Jens Zedler (46. Lennart Ottenhaus) - Lennard Peters, Robin Menzel - Oliver Oelgemöller (46. Aaron Antonczyk), Florian Schomaker - Julian Heicks, Steffen Müller

MAN OF THE MATCH: Nico Hahn (Antreiber auf der linken Abwehrseite, viele gute Vorstöße und - ausschlaggebend - ein unnützer Tunnel kurz vor Schluss)

A1 verliert unglücklich im Viertelfinale

SV Teuto Riesenbeck A1 - DJK Arminia A1      5:3 n.V. (2:1, 3:3, 4:3)

Tore: 0:1 Christopher Hein (4./FE), 1:1 (14.), 2:1 (21.), 2:2 Christopher Hein (46.), 2:3 Nico Hahn (50.), 3:3 (63.), 4:3 (101.), 5:3 (119.)

Das Spitzenspiel des Pokal-Viertelfinals hat alles gehalten, was es versprochen hat. Acht Tore, mehrere Führungswechsel und viel Leidenschaft wurden geboten. Am Ende gewann der derzeitige Spitzenreiter der Kreisliga A glücklich in der Verlängerung gegen den Tabellenzweiten.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag der Arminen. Julian Heicks wurde im Strafraum gefällt, beim anschließenden Elfmeter konnte Christopher Hein den Riesenbecker Torwart ohne Probleme verladen. Erst nach zehn Minuten kamen auch die Gastgeber mal vor unser Tor, doch Keeper Patrick Prinssen reagierte aus kurzer Distanz hervorragend. Nach einer knappen Viertelstunde war aber auch er machtlos. Wir ließen uns mit einem langen Diagonalball überrumpeln, die Flanke wurde am zweiten Pfosten verwertet. Fast im Gegenzug gelingt uns beinahe die erneute Führung. Julian wurde lang geschickt, seine Flanke verpasste Steffen Müller nur knapp. Nur eine Minute später war es Oliver Oelgemöller, der knapp verzog. Umso überraschender war die Riesenbecker Führung, die kurz darauf fiel. Nach einer Ecke kam ein Riesenbecker in unserem Strafraum nahezu ungedrägt zum Kopfball, den er links unten verwandelte. Danach taten wir uns im Aufbau sehr schwer, hatten zu viele einfache Ballverluste. Erst ein ziemlich überheblich ausgeführter Freistoß der Riesenbecker (der Schütze lupfte sich den Ball selbst an, Patrick lenkte den Ball über die Latte) weckte uns wieder auf. In der 36. Minute bekam Florian Schomaker einen langen Pass in den Lauf und legte clever zurück auf Steffen. Dessen Schuss konnte ein Teutone per Kopf auf der Linie klären. In den letzten zehn Minuten waren wir wieder besser im Spiel, allerdings ohne die ganz großen Möglichkeiten.

Durchgang zwei begann wie der erste: mit einem Paukenschlag von Chris für die DJK. Die Riesenbecker wollten flach klären, legten Chris den Ball aber genau in die Füße. Chris zog direkt ab und traf. Jetzt hatten wir eindeutig Oberwasser. Das schlug sich schon vier Minuten später in der erneuten Arminen-Führung nieder. Lennard Peters brachte eine Ecke herein und in der Mitte konnte Nico Hahn ähnlich wie der Riesenbecker in der 1. Halbzeit unbedrängt einköpfen. Fünf Minuten darauf hätten wir sogar noch einen nachlegen müssen. Olli kam in der Mitte des Strafraums frei zum Schuss - leider nur mit seinem schwächeren Rechten, sodass der Torwart per Fußabwehr retten konnte. Danach ließen wir uns etwas von den Gastgebern einlullen. Die Folge war das 3:3. Auf einmal ging es etwas schneller, wir ließen den Riesenbeckern viel zu viel Platz in unserer Hälfte. Dann war auf unserer linken Abwehrseite einer durch und traf trocken ins kurze Eck. Jetzt schwand die Kraft nach unserem sehr laufintensiven Spiel sekündlich. Trotzdem hatten wir noch das 4:3 auf dem Fuß. In der 89. war Flo auf rechts durch und schloss mit links zu ungefährlich ab. Ein Pass in die Mitte auf Steffen oder Julian wäre wohl die bessere Option gewesen. Dann hieß es aber auch noch mal kurz zittern auf DJK-Seite. Ein Freistoß für Riesenbeck 18 Meter zentral vor dem Tor, dieser wurde aber ziemlich einfallslos in unserer Mauer gedroschen. Verlängerung.

Hier konnte man sehen, dass die Kräfte bei uns einfach nicht mehr richtig da war. Als Nico dann auch noch mit einer Fünf-Minuten-Zeitstrafe vom Feld musste, nutzten die Teutonen das aus und trafen zum 4:3. Das Tor war praktisch eine Kopie zum ersten Riesenbecker Treffer. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte der Verlängerung verpasste Aaron Antonczyk den erneuten Ausgleich, sein Schussversuch war sichere Beute für den Riesenbecker Torwart. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns nur noch eine Chance auf den Ausgleich erarbeiten. Tobi Birke köpfte eine Flanke von Nico auf’s Tor, der Schnapper konnte aber zur Ecke klären, die auch nichts mehr einbrachte. Die Entscheidung fiel in der vorletzten Minute nach einem Konter. Durch einen Pass von links stand ein Riesenbecker in der Mitte frei. Seinen ersten, ziemlich erbärmlichen “Schussversuch” konnte Patrick parieren. Von seinen Händen sprang der Ball aber zurück an den Kopf des Riesenbeckers, der sich jetzt gar nicht mehr gegen den Torerfolg wehren konnte. Ziemlich symptomatisch für das ganze Spiel.

Fazit: Es war ein ganz tolles Spiel unserer A1 gegen die selbst ernannte “Übermannschaft” des Fußballkreises Tecklenburg. Wir hätten den Sieg durchaus verdient gehabt, nur in der Verlängerung konnten wir aufgrund der großen Laufarbeit nicht mehr richtig mithalten. Dennoch wussten die Riesenbecker wohl selbst nicht, wie sie die meisten ihrer Tore an diesem Abend erzielt haben. Egal, abhaken. Wir haben gezeigt, dass wir zurecht oben in der Tabelle stehen. Und wer weiß, vielleicht werden wir ja in der Meisterschaft doch noch ein ernstzunehmender Gegenspieler für die Teutonen.

Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn, Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Jens Zedler (119. Tobias Teepe) - Christopher Hein (107. Robin Menzel), Lennard Peters - Oliver Oelgemöller (76. Lennart Ottenhaus), Florian Schomaker - Steffen Müller (102. Aaron Antonczyk), Julian Heicks

MAN OF THE MATCH: Julian Heicks (Elfmeter rausgeholt, exemplarisch für die große Laufarbeit des gesamten Teams)

A1 kämpft in Riesenbeck ums Pokal-Halbfinale

Die A1 steht vor einem schwierigen wie packenden Duell. Am Mittwoch geht’s im Pokal-Viertelfinale gegen Teuto Riesenbeck. Erfahrungsgemäß waren das in den letzten Jahren immer sehr aufregende und laute Spiele. Im Halbfinale 2009 konnten wir mit 3:2 in Riesenbeck gewinnen, letztes Jahr ging Teuto aus dem Viertelfinale mit 2:1 als Sieger hervor.

Nun sind wie hoffentlich wieder dran und können ins Halbfinale einziehen. Dazu hoffen wir auf viele tatkräftige Arminen-Unterstützung. Wer schon mal bei einem A-Jugend-Spiel von Teuto gegen Arminia dabei war, der weiß: da brennt der Baum! Los geht’s am Mittwoch, den 12.10.2011, um 19 Uhr am Riesenbecker Vogelsang.

A1: Zweiter Sieg in Lengerich in 12 Tagen

SC Preußen Lengerich A1 - DJK Arminia A1     0:3 (0:2)

Tore: 0:1 Tobias Teepe (33./FE), 0:2 Steffen Müller (35.), 0:3 Lennard Peters (54.)

Die A1 hat zum zweiten Mal innerhalb von nur zwölf Tagen bei Preußen Lengerich gewonnen. Dieses Mal war es aber deutlich einfacher als noch im Pokal, als wir ja nur im Elfmeterschießen eine Runde weiter gekommen sind.

Das Spiel begann mit einer beinahe schon unfassbaren Dreifach-Chance. Florian Schomaker traf zunächst nur den Pfosten, mit dem ersten Nachschuss schoss Tobias Birke nur den Torwart an, den zweiten Nachschuss drosch Oliver Oelgemöller an die Unterkante der Latte - erst danach konnte Lengerich klären. Auch danach ging es nur in eine Richtung, Einbahnstraßenfußball deluxe. Chancen über Chancen, aber die Kugel wollte einfach nicht über die Linie. Also musste nach 33 Minuten ein Standard her. Olli wurde vom Torwart im Sechzehner gelegt, den fälligen Strafstoß verwandelte Tobias Teepe eiskalt. Jetzt war der Bann gebrochen, nur zwei Minuten darauf schnürte Steffen Müller den Doppelschlag - und das mit einem richtig schön anzusehenden Spielzug. Wir spielten schnell hinten raus auf Olli, der den Ball von der linken Seite hereinbrachte. In der Mitte köpfte Steffen zur Zwei-Tore-Führung ein. Trotz zweier Vorlagen sollte Olli nach seinem Lattenschuss zu Beginn der Pechvogel bleiben. Kurz vor der Halbzeit flankte Flo von rechts, wieder war Steffen per Kopf zur Stelle. Diesmal scheiterte er am Keeper, den Nachschuss setzte Olli erneut an den Querbalken - unglaublich. Positiv: wir ließen Lengerich gar nicht ins Spiel kommen. Negativ (wieder mal): zu viel vergebene Chancen.

Nach dem Seitenwechsel passierte fast zehn Minuten lang gar nichts. Dann war es erneut Steffen, der nach guter Balleroberung des eingewechselten Aaron Antonczyk, etwas zu überhastet abschloss und am Torwart scheiterte. Den anschließenden Eckball verwandelte Lennard Peters direkt. Bemerkenswert: das war schon die zweite direkt verwandelte Ecke dieser Saison, das gleiche Kunststück war Flo im ersten Spiel gegen Dörenthe/Brochterbeck gelungen. Nach 65 Minuten hatten auch die Preußen ihre erste Torchance im Spiel - unter gütiger Mithilfe von Schnapper Patrick Prinssen. Der unterlief nach einem hohen Schlag den Ball, woraufhin ein Lengericher ungehindert aufs Tor schießen konnte. Tobi Birke sprintete zum Tor zurück und klärte in allerletzter Sekunden Milimeter vor der Linie. Danach plätscherte das Spiel so dahin, erwähnenswert war nur noch eine verunglückte Flanke von Jean-Pascal Hlomador, die auf der Latte landete.

Fazit: Der Sieg war in allen Belangen verdient, ist sogar noch deutlich zu niedrig ausgefallen. Im Hinblick auf das Pokal-Viertelfinale am Mittwoch in Riesenbeck schalteten wir in der zweiten Hälfte mindestens vier Gänge zurück und spielten am Ende viel zu sorglos. Trotzdem super, dass wir jetzt im vierten Meisterschaftsspiel drei Mal die Null halten konnten. So kann es weitergehen.

Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn, Steffen Kortemeyer (70. Robin Menzel), Tobias Birke, Lennart Ottenhaus (46. Jean-Pascal Hlomador) - Tobias Teepe, Lennard Peters - Oliver Oelgemöller, Florian Schomaker (46. Maik Lagemann) - Julian Heicks (52. Aaron Antonczyk), Steffen Müller

MAN OF THE MATCH: Oliver Oelgemöller (unermüdlich auf der linken Seite, Elfmeter rausgeholt, Tor-Vorlage, Pech mit zwei Lattentreffern)

A1 setzt sich in der Spitzengruppe fest

DJK Arminia A1 - Sportfreunde Lotte A1       5:1 (1:0)

Tore: 1:0 Nico Hahn (44.), 1:1 (59.), 2:1 Christopher Hein (66.), 3:1 Christopher Hein (70., FE), 4:1 Lennard Peters (85.), 5:1 Aaron Antonczyk (88.)

Mit einem überragenden Spiel hat sich die A1 am Sonntag in der Spitzengruppe der Kreisliga A festgesetzt. Im Spitzenspiel gegen die Sportfreunde Lotte stand am Ende ein 5:1-Erfolg, der auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung ging. Damit bauten wir den Vorsprung auf Lotte auf bereits sechs Punkte aus.

Das Spiel begann bei altweibersommerlichen Temperaturen sehr verhalten, beide Teams tasteten sich zunächst ab. Die erste vielversprechende Gelegenheit hatten wir nach zehn Minuten, als Steffen Müller von rechts den Ball in den Strafraum spielte. Dort legte Julian Heicks zurück auf Lennard Peters, dessen Schuss aus rund 20 Metern aber knapp am linken Pfosten vorbeistrich. Fünf Minuten später war es Nico Hahn, der aber keinen Druck hinter seinen Kopfball bringen konnte. Wenig später der erste Torschuss der Gäste - drüber. Nach einer guten halben Stunde dann die gefährlichste Chance der Sportfreunde: eine Ecke segelte gefühlte 30 Sekunden durch die Luft und fiel im Fünfer runter, wo ein Lotteraner per Kopf nur die Querlatte traf. Kurz darauf wieder wir, Steffen brachte erneut eine Flanke von rechts in den Sechzehner, am zweiten Pfosten rutschte Oliver Oelgemöller knapp vorbei. Fünf Minuten vor der Pause die Jahrhundert-Chance, dieses Mal war es Olli, der von links auf Steffen flankte. Der stand mutterseelenallein im Fünfer, doch bei der Annahme versprang ihm der Ball - einfach nur ärgerlich. Als sich alle schon mit dem 0:0 zur Pause abgefunden hatten, fasste sich Nico ein Herz und zog aus mehr als 20 Metern ab. Der Ball schlug rechts unten ein, ein Tor zum passenden Zeitpunkt.

Wie erwartet machte Lotte nach der Pause richtig Druck. Die erste Torchance hatten aber erneut wir. Christopher Hein schloss allerdings zu überhastet ab und verfehlte das Tor. Und was passiert, wenn man die vielen Chancen nicht nutzt? Richtig, dann klingelt’s hinten. Nach einem Freistoß von der linken Seite kam ein Lotteraner im Fünf-Meter-Raum frei zum Kopfball, Ausgleich, ganz bitter. Zum Glück ließen wir uns davon nicht beeindrucken. Nur vier Minuten nach dem ersten Gegentreffer der Saison traf Steffen nur die Latte, den Nachschuss säbelte Julian unfassbarerweise drüber. Die Mühen wurden aber kurz darauf doch belohnt: auf Vorarbeit von Julian und Steffen traf Chris ins rechte untere Eck. In der 70. Minute wurde dann Julian auf links geschickt, ging in den Strafraum und wurde elfmeterreif gelegt. Wiederum war es Chris, der die Zwei-Tore-Führung herausschoss. Ab da spielten wir das Spiel sehr entspannt herunter, Lotte hatte keine weitere ernsthafte Möglichkeit, das Spiel noch einmal spannend zu machen. Im Gegenteil: sechs Minuten vor Schluss konnte der Gäste-Keeper einen flachen Freistoß von Lennard so gerade noch zur Ecke klären. Der anschließende Eckball von Florian Schomaker führte aber trotzdem zum Tor, Lennard traf per Kopf. Den Schlusspunkt setzte kurz vor dem Ende der eingewechselte Aaron Antonczyk. Tobias Teepe schickte Aaron, der umkurvte den Torwart und schob locker ein.

Fazit: Ein überragendes Spiel mit einem überragenden Sieg. Den Sportfreunden wurde in diesem Spiel deutlich ihre Grenzen aufgezeigt. Nach dem unnötigen Gegentor belohnten wir uns endlich mal und die Tore fielen wie reife Früchte. Theoretisch erzielten wir sogar noch zwei bis drei Tore zu wenig. Damit würde man aber das Haar in der Suppe suchen, man sollte der Mannschaft einfach mal ein Kompliment für das gute Spiel machen!

Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn, Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Jens Zedler (46. Lennart Ottenhaus) - Lennard Peters, Christopher Hein (85. Tobias Teepe) - Oliver Oelgemöller (67. Aaron Antonczyk), Florian Schomaker - Julian Heicks, Steffen Müller

MAN OF THE MATCH: Tobias Birke (sehr aufmerksam, gute Zweikampfwerte, sicherer Abwehrchef)

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