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Archive für 10.10.2011

A1: Zweiter Sieg in Lengerich in 12 Tagen

SC Preußen Lengerich A1 - DJK Arminia A1     0:3 (0:2)

Tore: 0:1 Tobias Teepe (33./FE), 0:2 Steffen Müller (35.), 0:3 Lennard Peters (54.)

Die A1 hat zum zweiten Mal innerhalb von nur zwölf Tagen bei Preußen Lengerich gewonnen. Dieses Mal war es aber deutlich einfacher als noch im Pokal, als wir ja nur im Elfmeterschießen eine Runde weiter gekommen sind.

Das Spiel begann mit einer beinahe schon unfassbaren Dreifach-Chance. Florian Schomaker traf zunächst nur den Pfosten, mit dem ersten Nachschuss schoss Tobias Birke nur den Torwart an, den zweiten Nachschuss drosch Oliver Oelgemöller an die Unterkante der Latte - erst danach konnte Lengerich klären. Auch danach ging es nur in eine Richtung, Einbahnstraßenfußball deluxe. Chancen über Chancen, aber die Kugel wollte einfach nicht über die Linie. Also musste nach 33 Minuten ein Standard her. Olli wurde vom Torwart im Sechzehner gelegt, den fälligen Strafstoß verwandelte Tobias Teepe eiskalt. Jetzt war der Bann gebrochen, nur zwei Minuten darauf schnürte Steffen Müller den Doppelschlag - und das mit einem richtig schön anzusehenden Spielzug. Wir spielten schnell hinten raus auf Olli, der den Ball von der linken Seite hereinbrachte. In der Mitte köpfte Steffen zur Zwei-Tore-Führung ein. Trotz zweier Vorlagen sollte Olli nach seinem Lattenschuss zu Beginn der Pechvogel bleiben. Kurz vor der Halbzeit flankte Flo von rechts, wieder war Steffen per Kopf zur Stelle. Diesmal scheiterte er am Keeper, den Nachschuss setzte Olli erneut an den Querbalken - unglaublich. Positiv: wir ließen Lengerich gar nicht ins Spiel kommen. Negativ (wieder mal): zu viel vergebene Chancen.

Nach dem Seitenwechsel passierte fast zehn Minuten lang gar nichts. Dann war es erneut Steffen, der nach guter Balleroberung des eingewechselten Aaron Antonczyk, etwas zu überhastet abschloss und am Torwart scheiterte. Den anschließenden Eckball verwandelte Lennard Peters direkt. Bemerkenswert: das war schon die zweite direkt verwandelte Ecke dieser Saison, das gleiche Kunststück war Flo im ersten Spiel gegen Dörenthe/Brochterbeck gelungen. Nach 65 Minuten hatten auch die Preußen ihre erste Torchance im Spiel - unter gütiger Mithilfe von Schnapper Patrick Prinssen. Der unterlief nach einem hohen Schlag den Ball, woraufhin ein Lengericher ungehindert aufs Tor schießen konnte. Tobi Birke sprintete zum Tor zurück und klärte in allerletzter Sekunden Milimeter vor der Linie. Danach plätscherte das Spiel so dahin, erwähnenswert war nur noch eine verunglückte Flanke von Jean-Pascal Hlomador, die auf der Latte landete.

Fazit: Der Sieg war in allen Belangen verdient, ist sogar noch deutlich zu niedrig ausgefallen. Im Hinblick auf das Pokal-Viertelfinale am Mittwoch in Riesenbeck schalteten wir in der zweiten Hälfte mindestens vier Gänge zurück und spielten am Ende viel zu sorglos. Trotzdem super, dass wir jetzt im vierten Meisterschaftsspiel drei Mal die Null halten konnten. So kann es weitergehen.

Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn, Steffen Kortemeyer (70. Robin Menzel), Tobias Birke, Lennart Ottenhaus (46. Jean-Pascal Hlomador) - Tobias Teepe, Lennard Peters - Oliver Oelgemöller, Florian Schomaker (46. Maik Lagemann) - Julian Heicks (52. Aaron Antonczyk), Steffen Müller

MAN OF THE MATCH: Oliver Oelgemöller (unermüdlich auf der linken Seite, Elfmeter rausgeholt, Tor-Vorlage, Pech mit zwei Lattentreffern)

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