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A1 im Stand-By-Modus zum Sieg
Dieser Eintrag stammt von Dennis Am 16.10.2011 @ 15:10 In A-Jugend aktuell, DJK Arminia, Jugendfußball, allgemeines | Keine Kommentare
DJK Arminia A1 - Schwarz-Weiß Esch A1 4:0 (1:0)
Tore: 1:0 Eigentor (14.), 2:0 Lennard Peters (72.), 3:0 Tobias Birke (79.), 4:0 Oliver Oelgemöller (84.)
Die A1 hat auf Sparflamme einen 4:0-Erfolg gegen Schwarz-Weiß Esch herausgeschossen. Nach den 120 packenden Pokalminuten vom Mittwoch in Riesenbeck war heute doch einigen anzumerken, dass sowas nicht spurlos an einem vorübergeht.
Das Spiel begann entsprechend langsam - was sich übrigens für die nächsten 90 Minuten auch nicht mehr änderte. Erst nach sieben Minuten der erste zaghafte Versuch nach vorne, Steffen Müller scheiterte aus kurzer Distanz am Escher Keeper. Wir wirkten in der Abwehr unkonzentriert, dennoch brachte Esch nichts Zwingendes auf den Rasen. Nach einer knappen Viertelstunde gingen wir dann mit dem ersten konzentrierten Angriff in Führung. Florian Schomaker wurde auf rechts geschickt und brachte den Ball flach in den Sechzehner, wo ein Escher das Eigentor nicht mehr verhindern konnte. Er musste allerdings an den Ball, sonst hätte Steffen ihn todsicher gemacht. Wer dachte, jetzt kommt etwas Tempo rein, sah sich getäuscht. Weiter viel Mittelfeld-Geplänkel, ein Escher Schuss und einer von Robin Menzel, beide waren aus rund 20 Metern sichere Beute für den jeweiligen Keeper. Auch ein Freistoß von Lennard Peters nach rund einer halben Stunde war sichere Beute für den Torwart. In der 38. Minute war erneute Lennard zur Stelle, diesmal traf er den Ball nach einer Flanke von Julian Heicks am zweiten Pfosten nicht richtig. Es blieb beim 1:0 zur Halbzeit.
Zumindest etwas besser wurde es in den zweiten 45 Minuten, aber auch das dauerte seine Zeit. Elf Minuten nach dem Seitenwechsel ging ein Schuss von Julian aus dem Hinterhalt knapp rechts vorbei. Kurz darauf mal wieder ein richtig gut anzusehender Angriff. Aaron Antonczyk wurde der Ball in den Lauf gelegt, in der Mitte war erneut Julian dabei. Der bekam den Ball auch von Aaron, wurde beim Abschluss aber etwas bedrängt, sodass der Torwart parieren konnte. Dabei verletzte sich dieser am Unterarm, sodass die sich ergebende zweite Chance vom Schiedsrichter abgepfiffen wurde. Das Spiel blieb also weiterhin eng, auch wenn Esch weiterhin kaum etwas nach vorne brachte. Mit einem Hammer läutete Lennard dann doch noch die Schluss-Offensive der Arminen ein. Aus rund 20 Metern nagelte er den Ball per Freistoß in den Kasten. Auch wenn der Ball mittig einschlug, bei der Geschwindigkeit war dem Torwart kein Vorwurf zu machen. Jetzt fingen wir doch noch mal mit dem Fußballspielen an. In der 79. lief Robin, nicht zum letzten Mal an diesem Tag, alleine auf den Escher Keeper zu - dieser konnte zur Ecke klären. Die brachte dann doch das dritte Tor: Lennard fand den aufgerückten Innenverteidiger Tobi Birke in der Mitte, der traf mit einem schönen Kopfball. Dann war es noch mal unser Gesichtsältester Robin, der nach klugem Rückspiel im Strafraum über den Kasten schoss. Und in der 84. erneut Robin, diesmal wieder alleine vorm Keeper. Er scheiterte erneut ziemlich kläglich, den Nachschuss verwandelte immerhin der erneut eingewechselte Oliver Oelgemöller zum Endstand.
Fazit: Es war fast ein Sommerkick bei rund 12 Grad. Die 120 Pokalminuten steckten den meisten noch sichtbar in den Knochen. Zum Glück brachten die Escher heute nichts Brandgefährliches auf das Grün, sonst hätte es eng werden können. Der Sieg geht sicherlich in Ordnung, auch wenn die letzten drei Tore erst in den letzten 18 Minuten fallen. So kann es weitergehen - vielleicht haben wir dann schon nächsten Sonntag mit einem Sieg in Recke die geforderten 17 Punkte für den Klassenerhalt zusammen. Das wäre nicht schlecht nach gerade mal sechs Spieltagen…
Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn, Steffen Kortemeyer (60. Tobias Teepe), Tobias Birke, Jens Zedler (46. Lennart Ottenhaus) - Lennard Peters, Robin Menzel - Oliver Oelgemöller (46. Aaron Antonczyk), Florian Schomaker - Julian Heicks, Steffen Müller
MAN OF THE MATCH: Nico Hahn (Antreiber auf der linken Abwehrseite, viele gute Vorstöße und - ausschlaggebend - ein unnützer Tunnel kurz vor Schluss)
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