Oktober 2011
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A1 gewinnt Drecksspiel in Recke

TuS Recke A1 - DJK Arminia A1      3:4 (1:3)

Tore: 1:0 (16.), 1:1 Steffen Müller (20.), 1:2 Steffen Müller (30.), 1:3 Nico Hahn (44.), 1:4 Oliver Oelgemöller (64.), 2:4 (81.), 3:4 (87.)

Die A1 hat am Sonntagmittag ein richtiges Drecksspiel für sich entscheiden können. Äußerst knapp mit 4:3 wurde der TuS aus Recke in die Knie gezwungen. Von gutem Fußball konnte aber nie die Rede sein.

Schon nach drei Minuten hätte Flo Schomaker die Beruhigungstabletten verteilen können. Er ging allein aufs Tor zu, schob den Ball aber rechts vorbei. In der 10. Minute war es dann Steffen Müller, der die nächste Großchance liegen ließ. Julian Heicks spielte ihn in der Mitte nicht ganz sauber an, dennoch hätte Steffen direkt abschließen müssen. Stattdessen machte er noch einen Haken und scheiterte am Recker Keeper. Die größte Möglichkeit der Anfangsviertelstunde hatte Lennard Peters, sein Freistoß ins Torwarteck klatschte an den Pfosten. Und was passiert, wenn man die Dinger vorne nicht macht? Richtig, dann klingelt’s hinten. Recke mit dem ersten Angriff, Abstimmungsprobleme in der Defensive und der TuS-Stürmer schiebt ein. Jetzt waren die Arminen aber scheinbar endgültig wach - und siehe da, die nächste Gelegenheit wurde sogar genutzt. Steffen eroberte sich gegen den Recker Verteidiger den Ball und traf ins kurze Eck. Weiter ging es nur in Richtung des Recker Kastens, erneut vergab Flo eine große Möglichkeit. Besser machte es wieder Steffen nach einer halben Stunde. Zunächst scheiterte Olli Oelgemöller am Torwart, im zweiten Versuch legte er dann quer auf Steffen, der nur noch vollenden musste. Danach stellten wir das Fußballspielen etwas ein, erst kurz vor dem Seitenwechsel die nächste Chance, die dann auch noch zum Tor führte. Nach einer Ecke kam Nico Hahn an den Ball und traf mit links flach in die kurze Ecke.

Nach der Pause kamen wir zunächst gar nicht rein. Jede Menge Ballverluste, kaum mal drei gelungene Pässe nacheinander. Kurzum: wir taten alles dafür, dass Recke zurück ins Spiel geholt wurde. Die beste Recker Chance vereitelten Torwart Patrick Prinssen und Steffen Kortemeyer in Gemeinschaftsarbeit. In dieser Phase, als eigentlich nur der TuS spielte, erhöhten wir auf 4:1. Aaron Antonczyk eroberte sich den Ball in Klassemanier, überlupfte den Ersten, überlupfte den zweiten mit der Hacke und legte die Kugel in den Lauf von Olli. Der lief alleine auf den Torwart zu und traf locker ins lange Eck. Man sollte meinen, das wäre der Genickbruck für die Gastgeber, aber Pustekuchen. Wir bekamen einfach keine Ruhe mehr rein, vor allem nach Balleroberungen. Im Gegenteil: erst traf Recke mit einem eigentlich harmlos aussehenden Schuss den Pfosten, dann das Tor zum Anschlusstreffer. Ganz schwaches Zweikampfverhalten, wenn man das überhaupt so nennen kann, im Sechzehner, der Ball wird quergelegt und ins Tor eingeschweißt. Kurz darauf rettet Patrick mit einer tollen Parade den Zwei-Tore-Vorsprung. Trotzdem kam Recke noch mal ran: nach einem Freistoß wurde Patrick mit gestrecktem Bein im Strafraum angegangen (da hätte man durchaus auch pfeifen können, der Schiedsrichter machte ansonsten aber einen guten Job), der Nachschuss saß. Die restlichen Minuten mussten wir den knappen Vorsprung über die Zeit zittern, nach vorne ging nix mehr.

Fazit: Mit Sicherheit das bisher schlechteste Meisterschaftsspiel in dieser Saison. Teilweise unfassbare Abspielfehler, schwache Zweikampfführung und das alte Manko Chancenverwertung. So wird es auf Dauer ganz schwer, oben dran zu bleiben. Vielleicht ist es ganz gut, dass jetzt erst mal Pause ist. Erst in zwei Wochen geht es gegen Hopsten weiter.

Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn, Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Lennart Ottenhaus (46. Jens Zedler) - Tobias Teepe (46. Robin Menzel; 52. Aaron Antonczyk), Lennard Peters - Oliver Oelgemöller (67. Jean-Pascal Hlomador), Florian Schomaker - Julian Heicks, Steffen Müller

MAN OF THE MATCH: Aaron Antonczyk (nach seiner Einwechslung sehr zweikampfstark und überragende Vorlage zum 4:1)

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