November 2011
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A1 zeigt sich effektiv gegen Hopsten

DJK Arminia A1 - Westfalia Hopsten A1      3:1 (2:0)

Tore: 1:0 Aaron Antonczyk (33.), 2:0 Maik Lagemann (38.), 2:1 (61.), 3:1 Steffen Müller (65.)

Die A1 bleibt auch nach dem sechsten Saisonspiel ungeschlagen Tabellenzweiter in der Kreisliga A. Dieses Mal gab’s weniger Torchancen als in den vergangenen Spielen, diese wurde dafür aber relativ effektiv genutzt.

Das Spiel begann, sagen wir mal, abwartend. Beide Mannschaften kamen nicht so richtig nach vorne, viel Mittelfeldgeschiebe. Erst nach sieben Minuten die erste vorsichtige Annäherung unsererseits, der gute Aaron Antonczyk zog aber knapp vorbei. Weiter ging es mit vielen Ungenauigkeiten und Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten, ganz so als ob beide noch nicht so ganz wach wären (merkwürdig eigentlich, da das Spiel aufgrund eines Nichterscheinens des Schiedsrichters schon 35 Minuten später als geplant beginnen musste). In der 20. müssen wir dann eigentlich in Führung gehen, doch Christopher Hein und Tobias Birke behinderten sich beim Kopfballversuch nach einem Peters-Freistoß gegenseitig. Die Kugel ging am Tor vorbei. Hopsten spielte bis zum Sechzehner ganz gefällig, da war aber meistens Endstation. Nach gut einer halben Stunde dann die Führung für uns: Aaron nahm sich mal ein Herz, setzte sich energisch gegen drei Gegenspieler durch und vollendete mit viel Wucht. Jetzt wurde es besser. Nur fünf Minuten erhöhten wir auf 2:0. Steffen Müller setzte Maik Lagemann in Szene, der lief allein auf den Keeper zu und lupfte ihn über diesen ins Tor. Damit ging es in die Pause.

Die zweite Hälfte ging so weiter wie die erste. Es war teilweise wirklich zum Einschlafen. Und so ließen wir uns dann auch ein bisschen einlullen. Zwar hatten Lennart Ottenhaus noch eine ganz gute Chance zum dritten Tor, sein Schuss war aber etwas zu unplatziert, sodass der Torwart per Fuß abwehren konnte. Dann schlichen sich aber mehr und mehr Abspielfehler in unser Spiel ein. Die logische Konsequenz war der Hopstener Anschlusstreffer nach einer guten Stunde. Wir bekamen in dieser Situation auch den dritten Klärungsversuch nicht auf die Kette, im Strafraum konnte der gegnerische Stürmer sich dann um Tobi rumdrehen und das Tor erzielen. Dem war aber ein glasklares Handspiel vorausgegangen, welches abgesehen vom Schiedsrichter jeder gesehen hatte. Wir gaben aber die richtige Antwort. In dem Moment, als Klaus monierte, dass wir zu viele von diesen “scheiß langen Bällen” (Zitat Klaus) spielen, schlug Tobi einen ebensolchen Richtung Steffen. Der überlupfte den herausstürmenden Keeper gekonnt und stellte den alten Abstand wieder her. Damit war Game Over, Patrick Prinssen im Tor wurde nur noch einmal gefordert. Auf der Gegenseite hatte nochmal Maik kurz vor Schluss eine gute Chance, er legte den Ball aber knapp links am Tor vorbei.

Fazit: Es war sicherlich nicht der Fußball, den wir spielen können, allerdings hatten wir von vornherein ein schwieriges Spiel gegen die Hopstener erwartet. Die Effektivität war heute ziemlich gut, aus ungefähr sechs Chancen wurden drei Tore gemacht, damit kann man leben. Jetzt ist erstmal wieder eine Woche frei wegen den Pokalendspielen in Ladbergen, danach geht’s samstags weiter mit dem lang erwarteten Duell gegen den alten Rivalen ISV.

Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn (77. Tobias Teepe), Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Jens Zedler - Lennard Peters, Christopher Hein (30. Lennart Ottenhaus) - Maik Lagemann, Florian Schomaker - Steffen Müller, Aaron Antonczyk

MAN OF THE MATCH: Maik Lagemann (starkes Spiel auf außen, dann auf der Sechs; belohnte sich mit einem eigenen Tor)

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