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A1 ärgert Riesenbeck lange
21.5.2012 von Dennis.
SV Teuto Riesenbeck - DJK Arminia A1 3:1 (0:0)
Tore: 1:0 (79.), 1:1 Florian Menger (80.), 2:1 (87.), 3:1 (90.)
Der sportliche Anstand gebietet es: zunächst einen Herzlichen Glückwunsch an Teuto Riesenbeck zur verdienten Meisterschaft 2012! Das 3:1 gegen uns bedeutete für Riesenbeck den endgültigen Titelgewinn. Dennoch schaffte es die A1, sich lange gegen diese Niederlage zu stemmen und die Teutonen zu ärgern - dabei standen die Vorzeichen alles andere als gut.
Einige Stammspieler weilten am Samstagabend beim Public Viewing im Münchener Olympiastadion und waren dementsprechend am Sonntagmorgen noch nicht zurück. Andere wie Tobias Teepe und Maik Lagemann waren nicht fit. Immerhin konnte Niklas Shah uns aushelfen. Angesichts dessen entschieden wir uns für die Chelsea-Taktik: schön hinten rein stellen und das Spiel eng machen. Und das ging richtig gut auf. Das Verschieben funktionierte nahezu perfekt, schon im offensiven Mittelfeld wurden einige Bälle abgefangen. Zwischendurch wurden die gewünschten Nadelstiche gesetzt. Der erste durch Robin Menzel, dessen Torschuss von der Strafraumkante links am Tor vorbei strich. Riesenbeck hatte sichtlich Probleme mit unserer massiven Abwehr, Keeper Patrick Prinssen musste nur einmal eingreifen. Teuto machte zwar das Spiel und hatte gefühlt 90 % Ballbesitz, die klareren Chancen hatten aber die Arminen. So zum Beispiel Steffen Müller, dessen geschickter Heber knapp über die Latte ging. Die letzten beiden Gelegenheiten der ersten Hälfte hatte Flo Schomaker, der beim ersten Mal etwas überhastet abschloss und beim zweiten Mal knapp vorbei zielte.
Nach dem Seitenwechsel kam Teuto zu seiner ersten richtig gefährlichen Chance. Der Ball hätte schon vorher zwei, drei Mal geklärt werden müssen, stattdessen wurde er dem Riesenbecker schön vorgelegt. Der schoss die Kugel frei vor Patrick aber deutlich vorbei. Kurz darauf wieder wir: nach einer abgewehrten Flanke von Steffen kam Olli Oelgemöller an den Ball. Sein Schuss mit dem schwächeren rechten Fuß ging aber einige Meter drüber. Das Spiel plätscherte weiter so dahin, Teuto biss sich an unserer Verteidigung die Zähne aus - falls mal ein Ball durchs Mittelfeld kam, waren Tobi Birke, Steffen Kortemeyer, Lennart Ottenhaus oder Julian Heicks in der Viererkette eigentlich immer zur Stelle. Für uns hatte Lennard Peters in der 70. Minute noch mal eine gute Möglichkeit, sein Schuss aus 20 Metern war aber zu zentral. Und dann passierte es doch, Teuto ging in Führung. Doch das schockte uns keineswegs, sofort wurde taktisch umgestellt. Nur eine Minute nach dem Tor kamen wir zum Ausgleich. Riesenbeck konnte eine Ecke nicht entscheidend klären, im zweiten Versuch kam Flo Menger an den Ball und ließ dem Torwart aus kurzer Distanz keine Chance. Wir gingen weiter Alles oder Nichts, denn auch ein Punkt hätte Teuto ja schon zur Meisterschaft gereicht. Steffen Kortemeyer hätte uns mit einem wuchtigen Kopfball nach einer weiteren Ecke beinahe in Führung. Dann noch mal Aufregung: nach einem Foul an Flo Menger im Strafraum hätten wir einen Elfmeter bekommen müssen. Den gab’s vom ansonsten guten Schiedsrichter aber nicht, stattdessen setzte Teuto wenig später den Konter zum 2:1. Das 3:1 in der Nachspielzeit war dann auch egal.
Fazit: Taktisch war es ein hervorragendes Spiel. Alle hielten sich an die vorgebene Defensiv-Taktik und lieferten bei dem warmen Wetter eine gute Laufarbeit. Jeder half jedem, so soll es sein. Die Nadelstiche wurden gesetzt, leider aber nicht veredelt. Dann wäre sogar ein Sieg in Riesenbeck drin gewesen. So geht’s in zwei Wochen im direkten Duell gegen Mettingen um die Vizemeisterschaft. Damit könnten wir durchaus leben.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Lennart Ottenhaus, Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Julian Heicks (69. Niklas Shah) - Robin Menzel, Lennard Peters, Florian Menger (46. Oliver Oelgemöller) - Steffen Müller, Florian Schomaker - Aaron Antonczyk
MAN OF THE MATCH: Florian Menger (starkes Spiel mit viel Laufarbeit im defensiven Mittelfeld, dazu der zwischenzeitliche Ausgleich - der fällige Elfmeterpfiff wenig später wurde ihm leider verwehrt)
A1 doppelter Derbysieger
13.5.2012 von Dennis.
DJK Arminia A1 - Ibbenbürener SV A1 3:0 (1:0)
Tore: 1:0 Florian Schomaker (42.), 2:0 Julian Heicks (64.), 3:0 Aaron Antonczyk (67./FE)
Bes. Vork.: 5 Minuten-Zeitstrafe gegen Steffen Kortemeyer (17.) wegen - nennen wir es mal so - “Meckern; Rote Karte wegen Handspiel auf der Torlinie gegen die ISV (66.)
Die A1 hat beide Derbys der Saison gegen die ISV für sich entschieden: nach dem 2:0 im Hinspiel gab’s am Samstagnachmittag gar ein 3:0-Erfolg über den Bezirksliga-Absteiger. Ein besonders gutes Spiel war es aber insgesamt eher nicht.
So passierte auch in der ersten Viertelstunde nichts Erwähnenswertes. Die ISV war zunächst besser im Spiel, wir brauchten eine gewisse Aufwachphase. Nach 17 Minuten dann der erste Aufreger: Steffen Kortemeyer forderte den Schiedsrichter auf, doch mal die Augen offen zu halten, weil er schon die ein oder andere fragwürdige Entscheidung getroffen hatte. Dafür gab es Freistoß für die ISV und doch tatsächlich eine fünfminütige Zeitstrafe für Steffen - vielleicht etwas dünnhäutig. Erst nach Ablauf dieser Zeitstrafe und der fast gleichzeitigen Verweisung von Trainer André Wichert von der Seitenlinie (der Schiedsrichter brachte in diesem Fall einen Spruch, den er sich einfach nicht erlauben kann), nahmen wir das Spiel richtig an. So richtig zwingend waren unsere Aktionen aber vorne nicht, nur Aaron Antonczyk hatte zwei, ungefährliche Abschlüsse. Wie aus dem Nichts dann doch noch die Führung vor dem Seitenwechsel. Lennart Ottenhaus wechselte mit einem Diagonalball die Seite und fand vorne rechts Florian Schomaker. Der scheint sich nach seinem Doppelpack in Hopsten auf der Zielgeraden der Saison noch zum Knipser zu entwickeln. Er nahm den Ball klasse mit rechts an, schoss aus der Luft mit links und traf über den Torwart hinweg ins Tor. Kann man mal so machen, ein Unentschieden zur Pause wäre aber vollkommen in Ordnung gewesen.
Nach der Halbzeit kurzer Schock: Maik Lagemann bekam einen Ball ins Gesicht und sah danach auf einem Auge nur noch verschwommen. Zur Sicherheit wurde er in die Augenklinik nach Osnabrück gebracht, es scheint aber alles doch nicht so schlimm zu sein wie zunächst befürchtet. Wir waren jetzt aber wesentlich besser dabei als im ersten Durchgang. Die erste Chance hatte Julian Heicks nach Zuspiel von Flo. Julians Versuch strich aber knapp rechts am Kasten vorbei. Wenig später machte er es deutlich besser. Eine tolle Kombination über fünf, sechs Stationen auf der rechten Seite, dann ein kluger Pass von Steffen Müller in den Lauf von Julian. Der tunnelte den Torwart und baute unsere Führung aus. Leider verletzte er sich in dieser Szene bei einem Zusammenprall mit dem Keeper und musste direkt danach ausgewechselt werden. Drei Minuten danach folgte aber die Entscheidung in diesem Derby. Von links kam der Ball in die Mitte, Steffen musste die Kugel eigentlich nur noch einschieben. Er schaffte es aber, den Ball an den Pfosten zu setzen. Von da kam der Ball zurück zu Steffen, der diesmal einen ISV-Spieler auf der Torlinie abschoss - der konnte sich bei seiner Abwehr allerdings nur mit der Hand helfen und sah zu Recht die Rote Karte. Den Elfmeter verwandelte Aaron mit einem harten und platzierten Schuss in die linke Ecke. Prinzipiell passierte jetzt nichts Erwähnenswertes mehr, wäre da nicht eine interessante Einwechslung gewesen: Ersatztorwart Sebastian Dortmann durfte für die letzte Viertelstunde noch mal in den Sturm. Die frenetische Unterstützung von der Seitenlinie verhalf ihm aber nicht mehr zum Torerfolg.
Fazit: Im Endeffekt ein verdienter Sieg, der vielleicht ein Tor zu hoch ausgefallen ist. Die ISV spielte lange gut mit, hatte aber keine hundertprozentige Torchance. So hat die von einigen Leuten ganz offensichtlich erhoffte Retourkutsche nicht geklappt - die Betreffenden wissen schon Bescheid…
Aufstellung: Patrick Prinssen - Lennart Ottenhaus, Steffen Kortemeyer (24. Maik Lagemann, 76. Sebastian Dortmann), Tobias Birke, Julian Heicks (64. Florian Menger) - Jens Zedler, Lennard Peters - Florian Schomaker, Steffen Müller, Aaron Antonczyk - Robin Menzel (46. Oliver Oelgemöller)
MAN OF THE MATCH: Sebastian Dortmann (erster Saisoneinsatz, dann auch noch im Sturm; nach seinem ersten Schuss aus mehr als 30 Metern ständiger Unruheherd im Strafraum
)
A1 diesmal ohne Herzinfarktgefahr
7.5.2012 von Dennis.
Westfalia Hopsten A1 - DJK Arminia A1 0:2 (0:1)
Tore: 0:1 und 0:2 Florian Schomaker (25. und 49.)
Nach dem äußerst aufregenden Spiel letzte Woche gegen Recke ging es beim Spiel der A1 in Hopsten am Sonntag mal ruhig zu. Die DJK fuhr einen selten gefährdeten und souverän runtergespielten 2:0-Erfolg bei der Westfalia ein. Mittelfeldspieler Flo Schomaker traf dabei doppelt.
Im Gegensatz zu den letzten beiden Auftritten waren wir diesmal von Anfang an besser im Spiel, allerdings in den ersten zehn bis 15 Minuten nicht besonders zwingend vor dem Tor. Nach und nach verlagerten wir die Partie aber immer mehr in die Hälfte der Westfalia. Die erste Gelegenheit hatte Aaron Antonczyk, der allerdings nur das Außennetz traf. In der 25. Minute dann die Führung: Flo eroberte sich selbst den Ball am gegnerischen Sechzehner, zog in den Strafraum und traf mit links ins kurze Eck. Hopsten hatte in der ersten Hälfte nur anderthalb Chancen. Die halbe nach einem Freistoß, der wohl vorbeigegangen wäre, doch Keeper Patrick Prinssen hatte die Finger noch im Spiel - so gab’s Ecke. Daraus entstand die volle Chance, als ein Hopstener zur Überraschung aller von links direkt aufs Tor zog anstatt eine Flanke zu bringen. Hier machte Patrick seine kleine Unsicherheit zuvor wieder gut, als er den Ball so gerade noch aus der kurzen Ecke kratzte. Von unserer Seite wurde das Spiel in der ersten Halbzeit in erster Linie souverän gestaltet - viel Ballbesitz, aber nicht konsequent genug auf dem Weg zum Tor. So blieb es bei der knappen Pausenführung.
Vier Minuten nach dem Seitenwechsel die Entscheidung. Julian Heicks spielte einen fantastischen Pass in den Lauf von Flo, der alleine auf den Torwart zustürmte und ihm mit einem Schuss durch die Hosenträger keine Abwehrchance ließ. Etwa zehn Minuten später muss Flo eigentlich noch den Hattrick klarmachen, doch diesmal ging sein Schuss knapp rechts am Pfosten vorbei. Im Prinzip war das Spiel aber ein Abbild der ersten Hälfte: wir waren optisch überlegen, münzten das aber kaum in Chancen um. Positiv aber, dass hinten rein gar nichts anbrannte - Patrick wurde zwischendurch ganz schön kalt. Eine Viertelstunde war Schluss hatte Robin “The Joker” Menzel noch eine dicke Möglichkeit, auf 3:0 zu stellen. Sein Versuch segelte aber links am Tor vorbei. Auch die beiden Fernschüsse von Tobi Birke und Olli Oelgemöller in den letzten zehn Minuten verfehlten ihr Ziel, beide gingen über den gegnerischen Kasten.
Fazit: Ein sehr ruhig runtergespielter Sieg in Hopsten, das Spiel hatte wenig Höhepunkte. Wir waren deutlich überlegen, hatten aber Probleme, Chancen zu kreieren. Dafür war der Sieg aber selten gefährdet, weil den Hopstenern nach vorne auch herzlich wenig einfiel. Der Sieg ist also insgesamt verdient.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Lennart Ottenhaus (47. Tobias Teepe), Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Julian Heicks - Lennard Peters, Nico Hahn - Oliver Oelgemöller (72. Florian Menger), Steffen Müller (61. Robin Menzel), Florian Schomaker - Aaron Antonczyk
MAN OF THE MATCH: Flo Schomaker (mit zwei Toren der Matchwinner, außerdem ständiger Antreiber im Mittelfeld)
A1 - Heute mal ohne Abwehr
29.4.2012 von Dennis.
DJK Arminia A1 - TuS Recke A1 5:4 (3:2)
Tore: 0:1 (14.), 0:2 (17.), 1:2 Tobias Birke (19.), 2:2 Steffen Müller (26.), 3:2 Tobias Birke (38.), 3:3 (52.), 3:4 (64./FE), 4:4 Lennard Peters (72./FE), 5:4 Robin Menzel (85.)
Die A1 hat an diesem Sonntagmorgen die Schleusen aufgemacht - und das in beide Richtungen. Gegen den TuS Recke ging es immer hin und her, beide Abwehrreihen überboten sich mit Fehlern und am Ende stand ein 5:4-Erfolg für die Arminen. Es wird gemunkelt, dass der ein oder andere seinen Mund vor Staunen immer noch nicht zu bekommen hat.
Begonnen hatte das Spiel ähnlich wie bei der Niederlage vor Wochenfrist in Esch. Wenig bis gar kein Zugriff in den Zweikämpfen, logische Folge war die Führung für Recke. Ecke, der zweite und dritte Ball werden nicht erobert, Direktabnahme von der Sechzehnerkante ins Tor. Als Weckruf wirkte das nicht, im Gegenteil: der TuS baute die Führung sogar noch aus. Ein langer Ball, Stellungsfehler in der Viererkette, wieder drin. Keeper Patrick Prinssen hatte seine einzigen Ballkontakte beim Herausholen der Kugel aus dem Tor - einfach nicht zu glauben. Wie aus dem Nichts kommen wir dann aber doch zurück ins Spiel. Flo Schomaker eroberte sich in der zweiten Welle den Ball und spielt auf den nicht im Abseits stehenden Julian Heicks. Der hätte es auch selbst versuchen können, er legte den Ball aber uneigennützig in die Mitte auf den aufgerückten Tobias Birke - nur noch 1:2. Und auf einmal waren wir voll da. Steffen Müller muss ein paar Minuten später den Ausgleich machen, legt den Ball aber freistehend drüber. Das wollte er natürlich nicht so stehen lassen - bei seiner nächsten Chance war die Kugel drin. Dem ging eine hervorragende Kombination voraus: Flo brachte einen Ball von rechts auf die andere Seite zu Lennart Ottenhaus. Der ging in den Strafraum und legte quer auf Steffen. Im ersten Versuch scheiterte er noch am Recker Keeper, der Nachschuss war dann aber kein Problem mehr. Nur wenig später schon wieder Steffen, der diesmal nur Alu traf. Das Spiel wurde aber trotzdem noch vor dem Seitenwechsel gedreht. Wieder setzte sich Lennart durch und irgendwie landete der Ball vor den Füßen von Tobi Birke, der den Doppelpack schnürte. Die Gelehrten streiten sich noch, wo der auf einmal die Kondition her hatte, um ständig von vorn nach hinten und wieder nach vorne zu rennen - schließlich ist sein Hauptjob ja die Innenverteidigung. Und fast wäre daraus sogar noch der Hattrick entstanden, diesmal ging Tobis Schuss aber abgefälscht über das Tor. Dat hätte er auch noch seine Enkel erzählt!
Die zweite Halbzeit stand der ersten in Sachen Abwechslung in nichts nach. Schon Maik Lagemann muss eigentlich erhöhen, als er sich frei vor dem Tor den Ball unverständlicherweise auf den schwächeren linken Fuß legte und verkimmelte. Auch Steffen war nach Flanke nicht in der Lage, das Tor zu machen. Und dann revidierte Tobi Birke seine beiden Tore und verbockte das 3:3. An der Eckfahne vertändelte er den Ball und blieb zu allem Überfluss auch noch stehen. Die Flanke kam rein, der Ball war drin. Jetzt waren wir wieder etwas raus aus dem Spiel. Wie wir dann allerdings in Rückstand geraten konnten, bleibt dem Schiedsrichter sein Geheimnis. Der Recker ging in den Strafraum, Steffen Kortemeyer setzte die Grätsche an, traf ihn aber gar nicht. Trotzdem fiel und schrie der Recker, der Schiri zeigte auf den Punkt - keine Abwehrchance für Patrick Prinssen. Auf der anderen Seite gab’s acht Minuten darauf aber den nächsten Strafstoß, dieses Mal auch zu Recht, denn Steffen wurde von zwei Kanten in die Zange genommen. Lennard Peters hatte wohl ein bisschen zu viel Elfmeter von Toni Kroos und Philipp Lahm in Madrid gesehen, er zitterte den Ball aber über die Linie. Jetzt wollten wir den Sieg dann doch etwas mehr als die Gäste. Steffen Müller hätte uns erneut in Front bringen können, scheiterte aber alleine vor dem Torwart. Dann kam die große Stunde von Joker Robin Menzel. Nach seiner Einwechslung gab’s einen langen Ball nach vorne, “Road Runner” Julian Heicks hupte noch zwei Mal und zog am wie Wile E. Coyote verdutzt staunenden Recker vorbei. Die Kugel kam auf den zweiten Pfosten, wo Robin lauerte und mit seinem ersten Ballkontakt zum 5:4 traf. Wir hätten sogar noch erhöhen können, doch weder Flo noch Olli Oelgemöller nutzten ihre Möglichkeiten.
Fazit: Der Puls hat sich bei einigen noch immer nicht normalisiert nach diesem verrückten Spiel. Man überbot sich gegenseitig mit Fehlern in der Rückwärtsbewegung, das 5:4 war deshalb fast schon ein logisches Ergebnis. Dennoch kann es nächsten Sonntag gerne etwas ruhiger werden. Das Positive an diesem Spiel: aufgrund unserer Tore-Regelung ist die Mannschaftskasse um 41,50 € reicher!
Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn (21. Lennard Peters), Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Lennart Ottenhaus (84. Robin Menzel) - Tobias Teepe, Maik Lagemann (46. Aaron Antonczyk) - Oliver Oelgemöller, Florian Schomaker - Steffen Müller, Julian Heicks
A1 vergeigt die allerletzte Chance
23.4.2012 von Dennis.
SW Esch A1 - DJK Arminia A1 2:1 (1:0)
Tore: 1:0 (11.), 1:1 Tobias Teepe (54./FE), 2:1 (62.)
Die A1 hat die allerletzte Chance auf die Meisterschaft in den Sand gesetzt. Mit 1:2 musste man sich am Sonntag verdient im Nachbarschaftsduell in Püsselbüren geschlagen geben. Die Situation in der Kreisliga A stellt sich jetzt wie folgt dar: bevor Riesenbeck bei neun Punkten Vorsprung noch die Meisterschaft verdaddelt, fällt wohl eher ein Montag auf einen Dienstag.
Die Niederlage in Esch zeichnete sich von Beginn an ab. Irgendwie fehlte die richtige Einstellung zum Spiel, obwohl bekannt war, dass die Schwarz-Weißen nicht zu unterschätzen sind. In den ersten zehn Minuten bekamen wir überhaupt keinen Zugriff, kaum ein Zweikampf ging an die DJK. Folgerichtig die Führung für Esch, wenn auch aus stark abseitsverdächtiger Position. Langer Ball auf die linke Außenbahn, Uneinigkeit zwischen Keeper Patrick Prinssen und Rechtsverteidiger Jens Zedler, Lupfer, Innenpfosten, drin. Doch auch diese kalte Dusche wirkte nicht als Weckruf. Erst nach dem ersten Wechsel unsererseits wurde es etwas besser. Richtige Torchancen blieben allerdings weiter aus. Die beste hatte wohl noch Flo Schomaker nach einer Ecke mit einer Direktabnahme, die aber letztlich kein Problem für den Escher Torwart darstellte. Kurz darauf dann aber doch die dicke Möglichkeit zum Ausgleich: Steffen Müller setzte sich über links durch und zog in den Strafraum, sein Schuss landete allerdings am Außennetz. Den hatten einige Arminen an der Seitenlinie schon drin gesehen. Der Ausgleich wäre aber zu diesem Zeitpunkt noch ziemlich schmeichelhaft gewesen, denn die Escher waren jederzeit gefährlich - auch wenn dabei keine Hundertprozentigen raussprangen.
In der zweiten Hälfte drehte sich die Partie dann aber doch zu unseren Gunsten, zumindest anfangs. Der vermeintliche Durchbruch folgte in der 54. Minute. Steffen ließ zwei Verteidiger alt aussehen und ging alleine auf den Torwart zu. Der konnte Steffen nur noch unfair stoppen und der Schiedsrichter zeigte vollkommen zurecht auf den Punkt - auch die Escher Proteste hielten sich stark in Grenzen. Tobias Teepe schnappte sich die Kugel und traf sicher. In den folgenden Minuten hätten wir nachlegen müssen, denn dann wäre es für Esch richtig schwer gewesen, noch mal zurückzukommen. Drei gute Chancen in acht Minuten boten gute Gelegenheit dazu. Erst war es erneut Tobi Teepe mit einem Freistoß aus dem Halbfeld, den der Torwart so gerade noch über die Latte lenkte. Dann kam ein Freistoß von der anderen Seite durch Lennard Peters, der Tobias Birke im Strafraum fand. Dessen Kopfball ging allerdings links am Tor vorbei. Und kurz darauf spielte Nico Hahn, nach mehrwöchiger Verletzungspause endlich wieder dabei, einen netten Diagonalball in den Lauf von Flo Schomaker - der setzte die Kugel über das Tor. In diesem Moment konnte Esch von Glück reden, dass sie nicht in Rückstand geraten waren. Und es kam noch besser - wenn man es mit den Eschern hielt. Etwas sehr kurzer Abschlag, Esch schaltet schnell um. Beim Pass in die Tiefe rutscht Lennard aus, der Stürmer ließ Patrick keine Chance. Einen viel ungünstigerer Zeitpunkt hätte es nicht geben können. Das Gegentor brachte uns wieder voll aus dem Konzept. Esch hatte auch die nächste gute Chance: nach einem Konter und einer flachen Hereingabe stand ein Escher völlig frei in unserem Sechzehner. Er traf den Ball nicht richtig, doch so wurde dieser erst richtig gefährlich - Patrick konnte ihn mit einer Glanzparade über den Querbalken lenken, da wäre nicht jeder ran gekommen. Mit dem Mut der Verzweiflung ging es in die Schlussoffensive, in der die Gastgeber immer wieder mit Kontern gefährlich waren. Mehrmals liefen sie dabei ins Abseits, zwei Mal konnte ein zurückgeeilter Verteidiger den eigentlich enteilten Escher kurz vorm Torschuss stellen. Zwei Gelegenheiten auf den Ausgleich hatten wir noch, beide Male durch Lennard: zunächst kam Steffen von rechts in den Strafraum und legte mustergültig zurück, doch Lennard zielte zu hoch. In der Nachspielzeit versuchte er es dann mit einem Schuss aus 20 Metern, der zwar abgefälscht wurde, aber letztlich genau auf den Torwart kam.
Fazit: Eine verdiente Niederlage in Esch. Sicherlich eines unserer schwächsten, wenn nicht DAS schwächste Saisonspiel. Viele unnötige Ballverluste, kaum gewonnene Zweikämpfe und wieder einmal das Problem mit den Hundertprozentigen - so kann man nicht um die Meisterschaft spielen. Und da wir das ja jetzt auch nicht mehr tun, müssen wir als neues Saisonziel die Vizemeisterschaft ausgeben. Trotz allem durchaus ein lohnendes Ziel.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Lennart Ottenhaus (46. Maik Lagemann), Florian Menger (23. Nico Hahn), Tobias Birke, Jens Zedler - Lennard Peters, Tobias Teepe - Florian Schomaker, Julian Heicks - Aaron Antonczyk (46. Oliver Oelgemöller), Steffen Müller
MAN OF THE MATCH: Tobias Teepe (vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit, in der er mit seinen Standards immer wieder gefährliche Situationen herauf beschwörte)
A1 mit souveränem Erfolg
15.4.2012 von Dennis.
DJK Arminia A1 - SC Preußen Lengerich A1 3:0 (1:0)
Tore: 1:0 Steffen Müller (15.), 2:0 Julian Heicks (47.), 3:0 Robin Menzel (84.)
Die A1 hat sich zwei Wochen nach der unglücklichen Niederlage in Lotte gut erholt gezeigt. Mit einem zu keiner Zeit ernsthaft gefährdeten 3:0-Erfolg sicherte man sich drei Punkte gegen Preußen Lengerich.
Von Beginn an zeigten wir, dass es heute nur in eine Richtung gehen kann. Steffen Müller tastete sich schon nach einer Minute mit einer ersten Chance ran, legte den Ball aber doch etwas weiter neben das Tor. Weitere Torgelegenheiten folgten, doch waren die wie bei zwei Schüssen von Flo Schomaker nicht zwingend genug. Nach einer Viertelstunde war es dann aber soweit: der heute als Außenverteidiger eingesetzte Tobi Birke spielte einen klasse Ball in die Gasse auf Steffen, der den Torwart umkurvte und zur Führung traf. Schon zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. Kurz darauf haute Julian Heicks nach einer flachen Hereingabe von Flo Schomaker freistehend am Ball vorbei. Die Überlegenheit war ziemlich eindeutig, nur machten wir viel zu wenig aus unseren Möglichkeiten - schon nach 30 Minuten muss es eigentlich mindestens 3:0 stehen. Manchmal hatte man das Gefühl, dass der Ball unbedingt ins Tor getragen werden sollte. Schüsse von der Sechzehnerkante oder noch weiter entfernt sollen bei einem so nassen Boden ja eigentlich ein ganz gutes Mittel sein.
Nach dem Seitenwechsel ging’s aber gut los. Julian legte einen Ball raus auf Lennard Peters und startete in die Strafraummitte durch. Lennard brachte den Ball wieder rein und Julian vollendete ins linke Eck. Eine der schönsten Kombinationen des gesamten Spiels. Mit dem nächsten Angriff hätten wir beinahe schon wieder erhöht, doch Aaron Antonczyk traf mit links nur die Latte. Weiterhin spielten eigentlich nur wir, außer langen Bällen fiel Lengerich wenig bis gar nichts ein. Aber über die Chancenauswertung müssen wir nochmal reden, vor allem über die in der 60. Minute. Wieder eine sehr schön anzusehende Kombination, bevor Tobi Birke den Ball flach in den Rücken der Abwehr brachte. Dort standen vier Arminen ungedeckt, doch Steffen Müller schloss sehr überhastet ab - der Torwart konnte parieren. Neun Minuten darauf hatte auch Lengerich ihre erste und einzige Chance der Partie. Nach einem langen Freistoß kam ein Lengericher im Strafraum zum Kopfball - Randnotiz: den hat Keeper Patrick Prinssen nicht so ganz schlecht gehalten
Das Spiel plätscherte jetzt so ein wenig dahin, aber das eigentliche Highlight der Partie wartete noch auf uns. Der eingewechselte Robin Menzel erzielte ein Tor! Beim seinem ersten Versuch scheiterte er noch am Torwart, den Nachschuss verwandelte er dann aber ganz sicher.
Fazit: Ein absolut verdienter Sieg gegen die Preußen, die heute kaum was entgegenzusetzen hatten. Im Pokalspiel haben sie uns deutlich mehr Schwierigkeiten bereitet. Normalerweise hätte das Spiel aber deutlicher ausfallen müssen. Ansonsten kann man bei diesem guten Spiel kaum Kritik anbringen - und das ist ja auch mal schön.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Lennart Ottenhaus, Steffen Kortemeyer, Florian Menger, Tobias Birke (62. Jens Zedler) - Lennard Peters, Tobias Teepe (74. Oliver Oelgemöller) - Florian Schomaker (67. Maik Lagemann), Julian Heicks - Aaron Antonczyk, Steffen Müller (77. Robin Menzel)
MAN OF THE MATCH: Robin Menzel (ohne Worte)
A1 erleidet Rückschlag im Meisterkampf
2.4.2012 von Dennis.
Sportfreunde Lotte A1 - DJK Arminia A1 2:1 (0:0)
Tore: 0:1 Steffen Müller (55.), 1:1 (80.), 2:1 (84.)
Bes. Vork.: Rote Karte für SF Lotte (37., Tätlichkeit)
Die A1 musste am Sonntag einen herben Rückschlag um die Meisterschaft in der Kreisliga A hinnehmen. Bei den Sportfreunden Lotte setzte es eine 2:1-Niederlage, die allerdings auf unglückliche Weise zustande kam.
Die erste Halbzeit hatte eigentlich nur drei Höhepunkte. Schon nach fünf Minuten die schönste Kombination der gesamten Partie. Flo Schomaker fing einen zu kurzen Abstoß des Lotter Keepers ab und leitete den Ball direkt weiter zu Steffen Müller. Der wiederum setzte Flo erneut in Szene, dessen gefühlvoller Volley konnte der Torwart aber so gerade noch über die Latte lenken. Das hätte ein Tor verdient gehabt. Ein paar Minuten später hatte Lotte die ihrerseits beste Chance der ersten Hälfte, doch der Stürmer traf aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten. Danach plätscherte das Spiel so dahin, richtig gute Einschussmöglichkeiten gab’s auf beiden Seiten nicht. Erwähnenswertes wäre auch nicht mehr passiert, hätte sich ein Lotter Stürmer nicht dazu entschlossen, Flo nach einer kleinen Auseinandersetzung von hinten unmotiviert die Beine wegzuhauen. Dafür sah er absolut zu Recht die Ampelkarte, eine der wenigen richtigen Entscheidungen des Schiedsrichters.
Nach dem Seitenwechsel ging es ein paar Minuten lang so weiter wie in Halbzeit eins. Mit dem ersten vernünftigen Angriff nach der Pause gingen wir in Führung. Flo brachte von rechts eine Flanke auf den zweiten Pfosten, wo der eingewechselte B-Jugendliche Chris Nietiedt wartete. Er traf mit seinem Versuch den Pfosten, im Nachsetzen war Steffen Müller zur Stelle und traf - nachdem er es etwas sehr spannend gemacht hatte - zum 1:0. Danach folgten unsere stärksten zehn Minuten, in denen wir das zweite Tor einfach nachlegen müssen - es lag ja nicht alles nur am Schiedsrichter, so viel Selbstkritik muss sein. Zunächst war es der andere eingewechselte B-Junior Cedric Spellmeyer, der zunächst am Keeper scheiterte. Im Nachsetzen wurde der Winkel etwas spitz, sodass der Ball vor dem Tor entlang kullerte. Es war jedoch niemand in der Mitte, der hätte vollenden können. Danach hatte Julian Heicks dann eine Hundertprozentige: Steffen setzte sich mit einer tollen Bewegung außen durch, zog in den Strafraum und legte klug zurück auf Julian. Der semmelte den Ball aber über den Querbalken. Danach wurde Lotte wieder etwas stärker, ohne aber die ganz großen Möglichkeiten zu haben. Dazu mussten wir sie erst einladen: Chris wollte einen Ball an der Seitenlinie ablaufen, doch ein Lotter ging noch dazwischen. Die präzise Flanke gegen die etwas unsortierte Abwehr vollendete der Lotter am zweiten Pfosten mit einem netten Flugkopfball. Jetzt kam allerdings der Schiedsrichter ins Spiel. Zweimal pfiff er Abseits, obwohl die Lotter Abwehr praktisch am Sechzehner stand, als unser Spieler den Ball irgendwo in der Mitte der gegnerischen Hälfte annahm. Als es dann, auch nach Lotter Aussage, auf der Gegenseite tatsächlich mal Abseits war, blieb seine Pfeife stumm, und es kam, was kommen musste: das 1:2 aus unserer Sicht. Wir warfen zum Schluss noch mal alles, inklusive unserer beiden Innenverteidiger Tobi Birke und Steffen Kortemeyer nach vorne, aber eine richtige Chance zum Ausgleich hatten wir nicht mehr.
Fazit: Wir müssen nach der Führung nachlegen, dann kommen wir in diesem Spiel nicht mehr in Bedrängnis. Trotzdem dürfen wir uns davon nicht zurückwerfen lassen: immerhin hat Mettingen am Samstag auch verloren, und auch Spitzenreiter Riesenbeck hat noch einige schwere Aufgaben vor sich.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Lennart Ottenhaus, Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Jens Zedler - Maik Lagemann (40. Christopher Nietiedt), Lennard Peters - Florian Schomaker, Julian Heicks - Aaron Antonczyk (46. Cedric Spellmeyer), Steffen Müller [auf der Bank: Tobias Teepe, Cederic Wesselmann, Florian Menger, Robin Menzel, Sebastian Dortmann)
A1 mit dreckigem Sieg
25.3.2012 von Dennis.
DJK Arminia A1 - SC Falke Saerbeck A1 2:1 (1:0)
Tore: 1:0 Florian Schomaker (6.), 1:1 (47.), 2:1 Tobias Birke (60.)
Die A1 bleibt in der Tabelle weiter oben dabei - das ist aber auch schon so ziemlich das einzig Positive am 2:1-Sieg gegen Falke Saerbeck. Nein, für Fußball-Feinschmecker war dieses Spiel nichts, aber drei Punkte stehen trotzdem am Ende zu Buche.
Die Voraussetzungen waren leider alles andere als zufriedenstellend. Nico Hahn und Olli Oelgemöller fehlten verletzt, Steffen Kortemeyer weilte auf Kursfahrt. Dazu beide noch verbliebenden Auswechselspieler - Lennard Peters und Robin Menzel - angeschlagen. So feierte Flo Menger nach ziemlich genau einem Jahr Verletzungspause sein Comeback, und das direkt in der Startelf. Es ging aber dennoch ziemlich gut los. Julian Heicks brachte nach sechs Minuten einen ersten Ball in den Strafraum, die Kugel schien aber sichere Beute des Saerbecker Keepers zu werden. Typischer Fall von Denkste! Der Torwart bekam den Ball nicht zu fassen, Flo Schomaker staubte am zweiten Pfosten ab. Endlich mal wieder ein Tor für ihn! Auch ansonsten machten wir das in der Anfangsphase ganz gut, die Falken kamen nur bei Standards in Strafraumnähe. Nach einer Viertelstunde segelte eine Ecke unsererseits in den Sechzehner, mit dem Nachschuss verfehlte Julian das obere Dreieck nur hauchdünn. Doch plötzlich kam der Bruch ins Arminen-Spiel, die einfachsten Pässe fanden nicht den richtigen Adressaten. Saerbeck übernahm vor allem im Mittelfeld mehr und mehr die Kontrolle, wir konnten uns oft nur noch mit Befreiungsschlägen Luft verschaffen. Allerdings war bei den Saerbeckern prinzipiell am Sechzehner Schluss. Nur einmal wurde es richtig gefährlich, als sich der wuchtige Stürmer durchsetzte und anschließend nur den Pfosten traf. Immerhin retteten wir die Führung in die Pause.
Die brachte aber leider nicht die angestrebte Beruhigung der Partie, im Gegenteil: jetzt hatte Saerbeck richtig gute Chancen. Die erste legten sie noch neben den Kasten, die zweite war dann aber auch schon drin. Der Ball rutschte durch die Mitte an Freund und Feind vorbei, auch Keeper Patrick Prinssen und die Innenverteidigung hatten dabei offensichtlich Verständigungsprobleme. Der Stürmer hatte keine Probleme, ins leere Tor zu treffen. Davon mussten wir uns erst einmal erholen, kamen dann aber doch noch mal etwas besser auf - die Betonung liegt auf “etwas”. Maik Lagemanns versuchter Heber in der 55. Minute fand noch nicht das Ziel. Wenig später durften die Arminen dann aber doch wieder jubeln. Zunächst hatte ein Saerbecker wegen Meckerns eine fünfminütige Zeitstrafe erhalten. Der daraus resultierende Freistoß von Tobi Teepe kam in den Fünfer, erneut war der Keeper etwas orientierungslos. Der Ball sprang noch einmal auf und Tobi Birke drückte ihn per Kopf über die Linie. Ganz wichtig zu diesem Zeitpunkt. Jetzt kam auch wieder etwas mehr Entlastung, die an und für sich guten Kontergelegenheiten hätten wir aber deutlich konsequenter zu Ende spielen müssen. So wurde es natürlich noch mal eng und vor allem hektisch. Saerbeck belagerte in den letzten zehn Minuten unser Tor. Trotzdem hätten wir durch Maik kurz vor Schluss den Deckel drauf machen müssen. Gott sei Dank blieben die Hundertprozentigen bei Saerbeck am Ende aus, sodass es zum knappen Sieg reichte.
Fazit: Wenn man die dreckigen Spiele gewinnt, bleibt man oben dran! Auch für ein 2:1 gibt’s drei Punkte, nicht nur für ein 14:0.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Lennart Ottenhaus, Florian Menger, Tobias Birke, Jens Zedler - Tobias Teepe (86. Lennard Peters), Maik Lagemann - Florian Schomaker, Julian Heicks - Steffen Müller, Aaron Antonczyk (88. Robin Menzel)
MAN OF THE MATCH: Tobi Birke (hielt seine Abwehr hinten weitestgehend zusammen, vorne mit dem erlösenden Siegtreffer)
Vergünstigte Karten beim VfL Osnabrück
21.3.2012 von Dennis.
Der VfL Osnabrück hat ein interessantes Angebot für Vereine/Mannschaften. Vielleicht ist das ja für jemanden etwas. Hier der Link:
http://www.vfl.de/news/news/article/verguenstigte-karten-fuer-vereine.html
Manchmal reichen starke 10 Minuten
19.3.2012 von Dennis.
SG Dörenthe/Brochterbeck - DJK Arminia A1 0:5 (0:3)
Tore: 0:1 Steffen Müller (32.), 0:2 Aaron Antonczyk (35.), 0:3 Steffen Müller (42.), 0:4 Aaron Antonczyk (80.), 0:5 Maik Lagemann (80.)
Mit etwas Anlaufschwierigkeiten, aber letztlich ohne Probleme hat sich die A1 am Sonntag beim Tabellenvorletzten SG Dörenthe/Brochterbeck durchgesetzt. Beim 5:0 wurde das gleiche Ergebnis erzielt wie im Hinspiel.
Dabei wären wir beinahe schon nach 10 Sekunden überlistet worden. Dörenthe spielte vom Anstoß weg einen langen Ball, unsere Verteidigung machte sich da noch ein wenig mit dem Ascheplatz vertraut und beging einen groben Stellungsfehler. Der Dörenther Stürmer scheiterte aber an Keeper Patrick Prinssen, der sich (im Gegensatz zum Warmschießen) sogar hinwarf und dreckig machte. Nach fünf Minuten tauchten wir das erste Mal gefährlich im gegnerischen Strafraum auf, doch Lennard Peters wollte es etwas zu schön machen und hob den aufspringen Ball aus kurzer Distanz über den Querbalken. Hätte er ihn einfach mit links am Keeper vorbei gelegt, es wäre die Führung gewesen. Wenig später war es Steffen Müller, der aus mehr als 25 Metern mit seinem schwächeren linken Fuß nur die Latte traf. Das war’s dann aber auch erstmal mit der Herrlichkeit. Bis zur 32. Minute mühten wir uns zwar ab, der Ball wollte aber einfach nicht über die Linie. Doch dann ging’s ab: Steffen Müller mit rechts vom Strafraumeck flach in die lange Ecke - das 1:0 für die Arminen. Nur drei Minuten später war es Aaron Antonczyk auf Pass von Maik Lagemann, der von der Sechzehnerkante trocken ins linke Eck traf. Zehn Minuten nach seinem ersten Tor legte Steffen nach. Aaron wollte ihn in Szene setzen, doch der Pass blieb hängen. Steffen setzte aber nach und war mit einem sehenswerten Lupfer erfolgreich. Starke zehn Minuten, die für eine durchschnittliche erste halbe Stunde entschädigten.
Nach dem Seitenwechsel machten wir aber nur für kurze Zeit so weiter. Steffen zielte mit einem Dropkick aber nicht genau genug, sodass der Torwart mit beiden Fäusten nach vorn abwehren konnte. Danach passierte beim besten Willen nicht mehr so fürchterlich viel. Wir hatten das Spiel zwar im Griff, kamen aber nicht mehr zwingend vor den gegnerischen Kasten. Dörenthe kam eigentlich auch nur in der 69. Minute vor unser Tor, gefährlich wurde es aber auch da nicht. Kurz darauf nahmen wir dann aber doch noch einmal Fahrt auf. Julian Heicks steckte den Ball durch auf den aufgerückten Linksverteidiger Lennart Ottenhaus. Der scheiterte am Torwart, den Nachschuss legte der eingewechselte Tobi Teepe neben das Tor. Zehn Minuten vor Schluss schnürte auch Aaron seinen Doppelpack. Innenverteidiger Steffen Kortemeyer flankte aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Aaron mit links vollendete. Wenig später war es der andere Innenverteidiger, Tobi Birke, der eine Flanke in den Sechzehner brachte. Der Torwart verschätzte sich, war aber mit den Fingerspitzen noch an der Kugel. Möglicherweise war das der Grund, warum Tobi Teepe nicht mehr genug Druck hinter den Ball brachte. Ein Verteidiger schlug den Ball auf der Linie raus aus der Gefahrenzone. Zwei Minuten vor Schluss setzte Maik Lagemann den Schlusspunkt. Nach schönem Pass von Julian nahm er den Ball mit rechts mit, schoss mit links und traf zum 5:0.
Fazit: Ohne Frage haben wir in dieser Saison schon bessere Spiele gemacht. Die erste halbe Stunde des Spiels war ziemlich zäh, die Viertelstunde vor der Pause war dann aber richtig gut. In der zweiten Halbzeit verwalteten wir mehr, als dass wir spielten. Wieder war es nur die letzte Viertelstunde, in der wir etwas aufkamen. Dennoch sind die drei Punkte im Sack, auch wenn das ein oder andere Tor mehr möglich gewesen wäre.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Lennart Ottenhaus, Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Jens Zedler (13. Oliver Oelgemöller; 52. Tobias Teepe) - Lennard Peters (46. Robin Menzel), Julian Heicks - Florian Schomaker, Maik Lagemann - Aaron Antonczyk, Steffen Müller
MAN OF THE MATCH: Steffen Müller (war im Sturm immer gefährlich, brach den Bann mit dem 1:0 und legte noch ein Tor nach)