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A1 in letzter Minute zum Punktgewinn
6.3.2012 von Dennis.
DJK Arminia A1 - VfL Eintracht Mettingen A1 2:2 (1:1)
Tore: 1:0 Oliver Oelgemöller (7.), 1:1 (38.), 1:2 (70.), 2:2 Aaron Antonczyk (90.+1)
Wenn es einen Sieger zwischen Arminias A1 und Eintracht Mettingen am Sonntagmorgen gab, dann hieß der Teuto Riesenbeck. Schließlich nahmen sich die beiden ärgsten Verfolger der Teutonen gegenseitig Punkte ab. In einem nicht sonderlich hochklassigen A-Liga-Gipfel traf die DJK erst in der Nachspielzeit zum 2:2-Ausgleich.
In den ersten fünf Minuten mussten beide Teams erstmal wach werden. Viele kleine Unsicherheiten schlichen sich in das Spiel beider Mannschaften ein. Den ersten richtigen Angriff des gesamten Spiels verwerteten wir dann aber schon zur Führung. Rechtsverteidiger Jens Zedler spielte einen Ball lang die Tanne an der Außenlinie entlang. Der Pass schien eigentlich zu weit, doch Florian Schomaker schaltete um auf Mach 3 und brachte kurz vor der Torauslinie eine Flanke in den Sechzehner. Dort kamen zunächst weder Maik Lagemann noch der Mettinger Keeper an den Ball, doch der eingerückte Oliver Oelgemöller musste danach nur noch einschieben - so gelang ihm immerhin mal ein Tor mit rechts. Das Tor wirkte sich beruhigend auf unser Spiel aus, vor allem mit langen Bällen hatte die Mettinger Abwehr so ihre Probleme. Das hätte sich nach einer guten Viertelstunde beinahe erneut ausgezahlt. Dieses Mal war Steffen Müller nach einem langen Ball auf und davon, bekam aber nicht mehr genug Druck auf den Ball, sodass ein Mettinger Verteidiger für seinen bereits geschlagenen Torwart kurz vor der Linie klären konnte. Mettingen wurde in der ersten halben Stunde nur einmal gefährlich, und das mit einem von vielen Freistößen aus dem Mittelfeld. Der verlängerte Kopfball ging nur knapp neben das Tor. Und trotzdem fiel sieben Minute vor dem Seitenwechsel der Ausgleich aus dem Nichts. Erst ein Stellungsfehler auf der rechten Seite, dann kamen weder Keeper Patrick Prinssen noch Steffen Kortemeyer an die Flanke, sodass der Eintracht-Stürmer vollenden konnte. Unverständlicherweise kamen wir dadurch vollkommen aus dem Tritt und hatten Glück, dass wir bis zur Pause nicht noch eine Hütte kassierten.
Umso stärker kamen wir aus der Halbzeit. Der Sekundenzeiger hatte noch nicht mal eine Runde geschafft, da hatte Maik den ersten Abschluss, der aber genau in den Armen des Mettinger Torhüters landete. Nur zwei Minuten später war es Flo, der mit einer Direktabnahme von der Strafraumkante das Gehäuse nur knapp verfehlte. In dieser Phase müssen wir eigentlich erneut in Führung gehen, doch plötzlich wurde das gute Spiel unsererseits erneut abgestellt. Diesmal war dazu nicht mal ein Gegentor nötig, sondern “nur” ein Mettinger Schuss ans Lattenkreuz. Die Tüöttendörfer wirkten jetzt wacher und mit der besseren Spielanlage. Wir wurden nur noch einmal durch ein Kopfball des Ex-Mettingers Steffen Kortemeyer annähernd gefährlich. Nur kurz darauf fiel die zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Führung für die Gäste. Obwohl es in der Pause gefühlte 17 Mal angesprochen wurde, war es einer dieser Freistöße aus dem Mittelfeld, der den Ausschlag dazu gab. Wieder wurde er lang in die Mitte des Sechzehners gegeben, Stellungsfehler, drin das Ding. Danach passierte eigentlich nichts mehr. Wir waren zwar bemüht, doch sowas will ja nun wirklich niemand im Zeugnis stehen haben. Mettingen versuchte zu kontern, war dabei aber auch nicht besonders gefährlich. Eigentlich deutete nichts mehr auf den Ausgleich hin, bis ein Mettinger Aaron Antonczyk bei einem vielversprechenden Angriff regelrecht umholzte und dafür eine fünfminütige Zeitstrafe bekam. Schon der anschließende Freistoß von Lennard Peters hätte fast abgefälscht den Weg ins Tor gefunden. Der daraus resultierende Eckball löste dann aber großen Jubel unter den Arminen aus. Lennards Ecke drückte Aaron per Kopf an den Innenpfosten und von da ins Tor. Fast dann sogar noch der Siegtreffer mit dem letzten Angriff, doch das wäre des Guten doch wohl etwas zu viel gewesen.
Fazit: Am Ende war es wohl ein gerechtes Unentschieden. Beide Teams hatten so ihre Phasen, in der sie der anderen Mannschaft überlegen waren. Auf dem holprigen Platz waren viele Ungenauigkeiten und Anstoppfehler an der Tagesordnung. Vor dem Spiel hätten wir wohl von zwei verlorenen Punkten gesprochen, nach dem Ausgleich in letzter Minute müssen wir damit natürlich absolut zufrieden sein. Außerdem ist ja noch lange nichts verloren: noch sind wir in der Hinrunde und haben gerade mal drei Punkte Rückstand auf Riesenbeck.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn, Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Jens Zedler (65. Lennart Ottenhaus) - Lennard Peters, Julian Heicks (28. Tobias Teepe) - Oliver Oelgemöller, Florian Schomaker - Steffen Müller, Maik Lagemann (56. Aaron Antonczyk)
MAN OF THE MATCH: Aaron Antonczyk (allein schon durch den Ausgleich in letzter Minute absolut verdient)
Gruppen für ISV-Masters 2012 ausgelost
26.12.2011 von Dennis.
Winterpause draußen, Budenzauber drinnen. Das neue Jahr startet traditionell mit dem ISV-Masters am 06./07./08. Januar 2012 in der Kreissporthalle. Vor wenigen Tagen wurden die Gruppen ausgelost.
Das Turnierwochenende beginnt am Freitag mit drei Turnieren. Im Turnier der 2. Senioren-Mannschaften hat Arminia II keine ganz leichte Aufgabe erwischt. In Gruppe B treffen die Mannen von Holger Althaus auf SW Esch II, Eintracht Mettingen II und Teuto Riesenbeck II. Die Gruppe A besteht aus ISV II, TuS Recke II, Westfalia Hopsten II und Preußen Lengerich II. Anstoß zum ersten Turnierspiel ist um 18 Uhr, das Finale ist für 21.15 Uhr angesetzt. Der Sieger dieses Turniers qualifiziert sich für die Vorrunde der 1. Herren am Samstag. Zeitgleich zum Turnier der 2. Mannschaften beginnt das Turnier für die Drittvertretungen. Hier vertritt Arminia V die grün-weißen Farben und bekommt es in Gruppe A mit dem Team A der ISV, dem VfL Senden III sowie SW Esch III zu tun. In Gruppe B tummeln sich das Team B des Gastgebers, Cheruskia Laggenbeck III, der BSV Brochterbeck III und Falke Saerbeck III. Finale auch hier um 21.15 Uhr. Etwas später beginnt das Turnier der 4. Herren. Arminia IV spielt in Gruppe A gegen das Team A der ISV, Stella Bevergern III und Westfalia Hopsten IV. Gruppe B ist mit dem Team B der ISV, SW Esch IV, TuS Recke IV und dem SV Dickenberg III besetzt. Dieses Turnier beginnt um 18.45 Uhr und endet mit dem Finale um 22 Uhr.
Am Samstagmorgen sind dann zunächst die Kleinen am Ball. Zwischen 8.30 Uhr und 13.25 Uhr wird der Sieger des E1-Turniers ausgespielt. Arminias E1 muss sich dabei in Gruppe A mit dem Team der ISV, Stella Bevergern, dem SV Dickenberg und Blau-Weiß Hollage auseinandersetzen. In Gruppe B wurden Eintracht Mettingen, die Sportfreunde Lotte, der SV Büren, der TuS Recke und das Team B der ISV gelost. Ab 9 Uhr werden dann zwei F-Junioren-Turniere gespielt. Beim ersten Turnier, das um 11 Uhr endet, ist keine Arminia-Truppe am Start. Zwischen 11.10 Uhr und 13.25 dann aber die F3, die im Modus “Jeder-gegen-Jeden” auf den BSV Brochterbeck F2, den SV Dickenberg F2, Eintracht Mettingen F2 und die ISV F2 trifft.
Am Samstagmittag beginnen dann die beiden größten Turniere des Wochenendes, das der A-Junioren und das der 1. Herren. Bei den A-Junioren werden in der Vorrunde zwischen 13.30 Uhr und 18.15 Uhr sechs Teilnehmer für die Zwischenrunde am Sonntag bestimmt. Arminias A1 bekommt es in Gruppe C mit der SG Dörenthe/Brochterbeck, dem TuS Recke und den Sportfreunden Lotte zu tun. In Gruppe A spielen Teuto Riesenbeck, der SC Hörstel, das Team B des Gastgebers und Westfalia Hopsten. Gruppe B besteht aus Eintracht Mettingen, GW Steinbeck, Vorjahressieger SW Esch und Falke Saerbeck. In der Zwischenrunde am Sonntag ab 11 Uhr greifen in Gruppe 1 dann das Team A der ISV und Landesligist Hammer SpVg. ein, in Gruppe 2 treffen die qualifizierten Teams auf den TuS Tengern sowie den FC Eintracht Rheine. Die beiden Halbfinals beginnen ab 13.40 Uhr. Das Finale ist für 14.40 Uhr angesetzt, direkt nach dem Penaltyschießen um Platz 3.
Wie gesagt startet ebenfalls am Samstagmittag das Turnier der 1. Herren. Arminias Bezirksliga-Mannschaft ist als Bezirksligist für die Zwischenrunde am Sonntag ab 13 Uhr gesetzt. Kurz die Vorrundengruppen vom Samstag - Gruppe 1: Eintracht Mettingen, ISV II, Preußen Lengerich, SC Hörstel - Gruppe 2: SW Esch, SC VelpeSüd, SV Dickenberg, Sieger des Turniers der 2. Herren - Gruppe 3: ISV-Allstars, TuS Recke, Stella Bevergern, GW Steinbeck. In Gruppe A am Sonntag sind ISV und die Sportfreunde Lotte II, in Gruppe B Arminia und Westfalia Hopsten gesetzt. Die Semifinalspiele beginnen ab 16.40 Uhr. Das Penaltyschießen um Platz 3 ist für 17.15 Uhr geplant, das Finale für 17.20 Uhr.
Genauere Turnierinformationen mit Zeitplan stehen zum Download auf www.ibb-sv.de bereit.
A1 verliert das Spitzenspiel verdient
27.11.2011 von Dennis.
DJK Arminia A1 - SV Teuto Riesenbeck A1 0:3 (0:1)
Tore: 0:1 (6.), 0:2 (60.), 0:3 (90.)
Bes. Vork.: Rote Karte für Nico Hahn (75., Tätlichkeit)
Die A1 hat zum ersten Mal in dieser Saison den Kürzeren gezogen - und das ärgerlicherweise im Topspiel gegen Teuto Riesenbeck. 0:3 hieß es am Ende, eine absolut verdiente Niederlage.
Das Spiel begann mit gefühlten 97 % Ballbesitz der Riesenbecker, allerdings zumeist in ihrer eigenen Hälfte. Die Führung nach sechs Minuten kam auf sehr unglückliche Weise zustande. In einem Zweikampf an unserem Sechzehner gehen je ein Armine und ein Teutone mit gestrecktem Bein - der Schiedsrichter hätte ohne Weiteres weiterlaufen lassen können. Er entschied sich jedoch für einen Freistoß für Riesenbeck. Dieser ging unter der Mauer durch, sodass Torwart Patrick Prinssen nicht mehr entscheidend mit der Hand hinter den Ball kam. Damit war zunächst einmal der ganze gute Wille bei uns weg. Glück hatten wir, als ein Riesenbecker durch war, den Ball aber weit am Tor vorbei legte. Dann der Hallo-Wach-Effekt mit einem Freistoß für uns. Nico Hahn donnerte das Ding mit ca. 119 km/h an den linken Pfosten. Jetzt waren wir wesentlich wacher und auch deutlich näher an den Gegenspielern dran. Zu richtigen Chancen kamen aber weder wir noch die Riesenbecker.
Nach der Pause sollte es für uns quasi noch mal von vorn beginnen, schließlich war es ja nur ein Tor. Wir spielten an sich ganz gefällig, aber nur bis kurz vorm Riesenbecker Sechzehner. Richtige Abschlüsse brachten wir nicht auf die Kette. Viele lange Bälle, die aufgrund des starken Windes aber oft in der Luft stehen blieben. Die Vorentscheidung kam nach einer Stunde Spielzeit. Riesenbeck schaltete schnell um nach einem Ballverlust unsererseits. Der Ball ging von rechts auf die andere Seite, dort störten wir nicht aggressiv genug, sodass der Teuto-Stürmer ohne Probleme verwandeln konnte. Jetzt war die Luft weitestgehend raus. Die Bemühung konnte man den Arminen nicht absprechen, aber es ging nix - der Geist war willig, das Fleisch war schwach. Zu allem Überfluss holte sich Nico nach 75 Minuten auch noch eine (berechtigte) Rote Karte ab, weil er nach einem Foul des Gegners einen Kopfstoß andeutete. Zum Schluss hätte Teuto noch das ein oder andere Kontertor drauflegen können, sie scheiterten aber immer wieder an aus ihrer Sicht überflüssigen Abseitsstellungen oder an der eigenen Überheblichkeit. Einen machten sie dann aber doch noch, in der Schlussminute aus stark abseitsverdächtiger Position.
Fazit: Ein Spitzenspiel, dass diesem Namen zu keiner Zeit gerecht wurde. Von uns sicherlich die schlechteste Saisonleistung, aber Riesenbeck hat wohl auch schon mal besser gespielt. Es wäre mehr drin gewesen, aber heute hätten wir bis zur Dämmerung spielen können und hätten wahrscheinlich kein Tor geschossen. Solche Spiele hat man halt mal. Viel ist ja auch nicht passiert, schließlich hat Riesenbeck nur einen Punkt Vorsprung. Und eine kleine Statistik, die Mut macht: in unserer Meistersaison vor zwei Jahren waren wir auch bis zum letzten Spiel vor der Winterpause. Dann gab’s ein 0:3 gegen Lotte, am Ende stand Platz eins. Jetzt steht aber nach dem Weihnachtsessen nächsten Freitag die Hallensaison an.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn, Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Jens Zedler (67. Chris Nietiedt) - Christopher Hein, Lennard Peters - Lennart Ottenhaus (42. Tobias Teepe), Florian Schomaker (67. Oliver Oelgemöller) - Steffen Müller, Julian Heicks (31. Aaron Antonczyk)
ACHTUNG ÄNDERUNG: A1-Spitzenspiel schon früher!
24.11.2011 von Dennis.
Am Sonntagmorgen steht zum Abschluss der Hinrunde der Kreisliga A der A-Junioren noch einmal ein echtes Highlight auf dem Programm. Anstoß ist nicht, wie geplant, um 11 Uhr, sondern schon um 10.45 Uhr - dann trifft unsere A1 als derzeitiger Tabellenführer mit zwei Punkten Vorsprung auf den Zweiten Teuto Riesenbeck. Schon in den vergangenen Jahren war immer bei dieser Begegnung immer eine Menge los. Aufgrund der Tabellenkonstellation würden wir uns natürlich über viel Unterstützung freuen!
A1 nutzt Riesenbecks Ausrutscher
20.11.2011 von Dennis.
Ibbenbürener SV A1 - DJK Arminia A1 0:2 (0:1)
Tore: 0:1 Christopher Hein (16./FE), 0:2 Steffen Kortemeyer (54.)
Die A1 hat die Tabellenführung in der Kreisliga A übernommen! Nach dem Riesenbecker Ausrutscher vom Freitag (1:1 in Hopsten) erspielten sich die Arminen einen Zwei-Punkte-Vorsprung vor dem Gipfel gegen Teuto nächsten Sonntag. Das erste Stadtderby nach 19 Jahren gegen die ISV gewann die DJK mit 2:0.
In der Anfangsphase war aber eine starke Unsicherheit bei uns zu spüren. Man konnte sehen, dass wir Angst hatten, einen Fehler zu machen. Dadurch ließen wir uns zu sehr hinten rein drängen und gaben der ISV erste kleinere Gelegenheiten. Drei Ecken für die Gastgeber in den ersten zehn Minuten sagen alles. So richtig kamen wir nicht nach vorne. Umso überraschender war dann die Führung für uns nach einer guten Viertelstunde. Eigentlich war alles geklärt für die ISV, der Keeper wollte den zu langen Ball locker aufnehmen. Steffen Müller setzte allerdings nach und irgendwie ließ der Torwart den Ball wieder los. Steffen holte sich die Kugel und konnte vom Keeper nur noch mit unfairen Mitteln zu Fall gebracht werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Christopher Hein ganz sicher. Trotzdem brachte auch diese Führung keine Ruhe in unser Spiel. Es war einfach auf beiden Seiten kein sonderlich schönes Spiel, gefährliche Torchancen waren absolute Mangelware. Mit dem 1:0 ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel wirkten wir etwas wacher, richtig Zwingendes kam dabei aber auch nicht rum. In der 54. dann die Vorentscheidung. Ein Freistoß von links durch Lennard Peters fand in der Mitte irgendwie den aufgerückten Steffen Kortemeyer, der den Ball per Kopf über die Linie drückte. Jetzt hatten wir das Spiel weitestgehend im Griff. Richtig viele Torchancen entwickelten sich aber weiterhin nicht. Die ISV hatte da noch die Beste: nach einem Standard trafen sie aus dem Gewühl heraus nur den Querbalken. Ansonsten stand die Abwehr ziemlich sicher. Beeindruckend vor allem die artistische Klärung von Jens Zedler im eigenen Sechzehner nach mehrfachem Schuhwechsel. In der Schlussphase verpassten wir mehrfach eine noch höhere Führung, gerade Maik Lagemann hatte hier etwas Pech. Ein drittes Tor wäre aber wohl auch zu viel des Guten gewesen.
Fazit: Kurz und knapp, es war ein Arbeitssieg auf Kunstrasen im Derby. Von den wenigen Chancen konnten wir immerhin zwei nutzen und sich natürlich erstmal froh über die Tabellenführung. Jetzt heißt es, noch einmal alle Kräfte bündeln für das letzte Spiel in diesem Jahr. Am 1. Advent um 11 Uhr ist Riesenbeck zu Gast in Schierloh, wir hoffen auf viel Zuschauerzuspruch beim absoluten Topspiel der Kreisliga A.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Lennart Ottenhaus, Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Jens Zedler (62. Tobias Teepe) - Christopher Hein, Lennard Peters - Florian Schomaker, Steffen Müller, Maik Lagemann - Aaron Antonczyk
MAN OF THE MATCH: Steffen Kortemeyer (unglaublich souverän in der Innenverteidigung, erstes Saisontor)
A1 zeigt sich effektiv gegen Hopsten
6.11.2011 von Dennis.
DJK Arminia A1 - Westfalia Hopsten A1 3:1 (2:0)
Tore: 1:0 Aaron Antonczyk (33.), 2:0 Maik Lagemann (38.), 2:1 (61.), 3:1 Steffen Müller (65.)
Die A1 bleibt auch nach dem sechsten Saisonspiel ungeschlagen Tabellenzweiter in der Kreisliga A. Dieses Mal gab’s weniger Torchancen als in den vergangenen Spielen, diese wurde dafür aber relativ effektiv genutzt.
Das Spiel begann, sagen wir mal, abwartend. Beide Mannschaften kamen nicht so richtig nach vorne, viel Mittelfeldgeschiebe. Erst nach sieben Minuten die erste vorsichtige Annäherung unsererseits, der gute Aaron Antonczyk zog aber knapp vorbei. Weiter ging es mit vielen Ungenauigkeiten und Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten, ganz so als ob beide noch nicht so ganz wach wären (merkwürdig eigentlich, da das Spiel aufgrund eines Nichterscheinens des Schiedsrichters schon 35 Minuten später als geplant beginnen musste). In der 20. müssen wir dann eigentlich in Führung gehen, doch Christopher Hein und Tobias Birke behinderten sich beim Kopfballversuch nach einem Peters-Freistoß gegenseitig. Die Kugel ging am Tor vorbei. Hopsten spielte bis zum Sechzehner ganz gefällig, da war aber meistens Endstation. Nach gut einer halben Stunde dann die Führung für uns: Aaron nahm sich mal ein Herz, setzte sich energisch gegen drei Gegenspieler durch und vollendete mit viel Wucht. Jetzt wurde es besser. Nur fünf Minuten erhöhten wir auf 2:0. Steffen Müller setzte Maik Lagemann in Szene, der lief allein auf den Keeper zu und lupfte ihn über diesen ins Tor. Damit ging es in die Pause.
Die zweite Hälfte ging so weiter wie die erste. Es war teilweise wirklich zum Einschlafen. Und so ließen wir uns dann auch ein bisschen einlullen. Zwar hatten Lennart Ottenhaus noch eine ganz gute Chance zum dritten Tor, sein Schuss war aber etwas zu unplatziert, sodass der Torwart per Fuß abwehren konnte. Dann schlichen sich aber mehr und mehr Abspielfehler in unser Spiel ein. Die logische Konsequenz war der Hopstener Anschlusstreffer nach einer guten Stunde. Wir bekamen in dieser Situation auch den dritten Klärungsversuch nicht auf die Kette, im Strafraum konnte der gegnerische Stürmer sich dann um Tobi rumdrehen und das Tor erzielen. Dem war aber ein glasklares Handspiel vorausgegangen, welches abgesehen vom Schiedsrichter jeder gesehen hatte. Wir gaben aber die richtige Antwort. In dem Moment, als Klaus monierte, dass wir zu viele von diesen “scheiß langen Bällen” (Zitat Klaus) spielen, schlug Tobi einen ebensolchen Richtung Steffen. Der überlupfte den herausstürmenden Keeper gekonnt und stellte den alten Abstand wieder her. Damit war Game Over, Patrick Prinssen im Tor wurde nur noch einmal gefordert. Auf der Gegenseite hatte nochmal Maik kurz vor Schluss eine gute Chance, er legte den Ball aber knapp links am Tor vorbei.
Fazit: Es war sicherlich nicht der Fußball, den wir spielen können, allerdings hatten wir von vornherein ein schwieriges Spiel gegen die Hopstener erwartet. Die Effektivität war heute ziemlich gut, aus ungefähr sechs Chancen wurden drei Tore gemacht, damit kann man leben. Jetzt ist erstmal wieder eine Woche frei wegen den Pokalendspielen in Ladbergen, danach geht’s samstags weiter mit dem lang erwarteten Duell gegen den alten Rivalen ISV.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn (77. Tobias Teepe), Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Jens Zedler - Lennard Peters, Christopher Hein (30. Lennart Ottenhaus) - Maik Lagemann, Florian Schomaker - Steffen Müller, Aaron Antonczyk
MAN OF THE MATCH: Maik Lagemann (starkes Spiel auf außen, dann auf der Sechs; belohnte sich mit einem eigenen Tor)
A1 gewinnt Drecksspiel in Recke
23.10.2011 von Dennis.
TuS Recke A1 - DJK Arminia A1 3:4 (1:3)
Tore: 1:0 (16.), 1:1 Steffen Müller (20.), 1:2 Steffen Müller (30.), 1:3 Nico Hahn (44.), 1:4 Oliver Oelgemöller (64.), 2:4 (81.), 3:4 (87.)
Die A1 hat am Sonntagmittag ein richtiges Drecksspiel für sich entscheiden können. Äußerst knapp mit 4:3 wurde der TuS aus Recke in die Knie gezwungen. Von gutem Fußball konnte aber nie die Rede sein.
Schon nach drei Minuten hätte Flo Schomaker die Beruhigungstabletten verteilen können. Er ging allein aufs Tor zu, schob den Ball aber rechts vorbei. In der 10. Minute war es dann Steffen Müller, der die nächste Großchance liegen ließ. Julian Heicks spielte ihn in der Mitte nicht ganz sauber an, dennoch hätte Steffen direkt abschließen müssen. Stattdessen machte er noch einen Haken und scheiterte am Recker Keeper. Die größte Möglichkeit der Anfangsviertelstunde hatte Lennard Peters, sein Freistoß ins Torwarteck klatschte an den Pfosten. Und was passiert, wenn man die Dinger vorne nicht macht? Richtig, dann klingelt’s hinten. Recke mit dem ersten Angriff, Abstimmungsprobleme in der Defensive und der TuS-Stürmer schiebt ein. Jetzt waren die Arminen aber scheinbar endgültig wach - und siehe da, die nächste Gelegenheit wurde sogar genutzt. Steffen eroberte sich gegen den Recker Verteidiger den Ball und traf ins kurze Eck. Weiter ging es nur in Richtung des Recker Kastens, erneut vergab Flo eine große Möglichkeit. Besser machte es wieder Steffen nach einer halben Stunde. Zunächst scheiterte Olli Oelgemöller am Torwart, im zweiten Versuch legte er dann quer auf Steffen, der nur noch vollenden musste. Danach stellten wir das Fußballspielen etwas ein, erst kurz vor dem Seitenwechsel die nächste Chance, die dann auch noch zum Tor führte. Nach einer Ecke kam Nico Hahn an den Ball und traf mit links flach in die kurze Ecke.
Nach der Pause kamen wir zunächst gar nicht rein. Jede Menge Ballverluste, kaum mal drei gelungene Pässe nacheinander. Kurzum: wir taten alles dafür, dass Recke zurück ins Spiel geholt wurde. Die beste Recker Chance vereitelten Torwart Patrick Prinssen und Steffen Kortemeyer in Gemeinschaftsarbeit. In dieser Phase, als eigentlich nur der TuS spielte, erhöhten wir auf 4:1. Aaron Antonczyk eroberte sich den Ball in Klassemanier, überlupfte den Ersten, überlupfte den zweiten mit der Hacke und legte die Kugel in den Lauf von Olli. Der lief alleine auf den Torwart zu und traf locker ins lange Eck. Man sollte meinen, das wäre der Genickbruck für die Gastgeber, aber Pustekuchen. Wir bekamen einfach keine Ruhe mehr rein, vor allem nach Balleroberungen. Im Gegenteil: erst traf Recke mit einem eigentlich harmlos aussehenden Schuss den Pfosten, dann das Tor zum Anschlusstreffer. Ganz schwaches Zweikampfverhalten, wenn man das überhaupt so nennen kann, im Sechzehner, der Ball wird quergelegt und ins Tor eingeschweißt. Kurz darauf rettet Patrick mit einer tollen Parade den Zwei-Tore-Vorsprung. Trotzdem kam Recke noch mal ran: nach einem Freistoß wurde Patrick mit gestrecktem Bein im Strafraum angegangen (da hätte man durchaus auch pfeifen können, der Schiedsrichter machte ansonsten aber einen guten Job), der Nachschuss saß. Die restlichen Minuten mussten wir den knappen Vorsprung über die Zeit zittern, nach vorne ging nix mehr.
Fazit: Mit Sicherheit das bisher schlechteste Meisterschaftsspiel in dieser Saison. Teilweise unfassbare Abspielfehler, schwache Zweikampfführung und das alte Manko Chancenverwertung. So wird es auf Dauer ganz schwer, oben dran zu bleiben. Vielleicht ist es ganz gut, dass jetzt erst mal Pause ist. Erst in zwei Wochen geht es gegen Hopsten weiter.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn, Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Lennart Ottenhaus (46. Jens Zedler) - Tobias Teepe (46. Robin Menzel; 52. Aaron Antonczyk), Lennard Peters - Oliver Oelgemöller (67. Jean-Pascal Hlomador), Florian Schomaker - Julian Heicks, Steffen Müller
MAN OF THE MATCH: Aaron Antonczyk (nach seiner Einwechslung sehr zweikampfstark und überragende Vorlage zum 4:1)
A1 im Stand-By-Modus zum Sieg
16.10.2011 von Dennis.
DJK Arminia A1 - Schwarz-Weiß Esch A1 4:0 (1:0)
Tore: 1:0 Eigentor (14.), 2:0 Lennard Peters (72.), 3:0 Tobias Birke (79.), 4:0 Oliver Oelgemöller (84.)
Die A1 hat auf Sparflamme einen 4:0-Erfolg gegen Schwarz-Weiß Esch herausgeschossen. Nach den 120 packenden Pokalminuten vom Mittwoch in Riesenbeck war heute doch einigen anzumerken, dass sowas nicht spurlos an einem vorübergeht.
Das Spiel begann entsprechend langsam - was sich übrigens für die nächsten 90 Minuten auch nicht mehr änderte. Erst nach sieben Minuten der erste zaghafte Versuch nach vorne, Steffen Müller scheiterte aus kurzer Distanz am Escher Keeper. Wir wirkten in der Abwehr unkonzentriert, dennoch brachte Esch nichts Zwingendes auf den Rasen. Nach einer knappen Viertelstunde gingen wir dann mit dem ersten konzentrierten Angriff in Führung. Florian Schomaker wurde auf rechts geschickt und brachte den Ball flach in den Sechzehner, wo ein Escher das Eigentor nicht mehr verhindern konnte. Er musste allerdings an den Ball, sonst hätte Steffen ihn todsicher gemacht. Wer dachte, jetzt kommt etwas Tempo rein, sah sich getäuscht. Weiter viel Mittelfeld-Geplänkel, ein Escher Schuss und einer von Robin Menzel, beide waren aus rund 20 Metern sichere Beute für den jeweiligen Keeper. Auch ein Freistoß von Lennard Peters nach rund einer halben Stunde war sichere Beute für den Torwart. In der 38. Minute war erneute Lennard zur Stelle, diesmal traf er den Ball nach einer Flanke von Julian Heicks am zweiten Pfosten nicht richtig. Es blieb beim 1:0 zur Halbzeit.
Zumindest etwas besser wurde es in den zweiten 45 Minuten, aber auch das dauerte seine Zeit. Elf Minuten nach dem Seitenwechsel ging ein Schuss von Julian aus dem Hinterhalt knapp rechts vorbei. Kurz darauf mal wieder ein richtig gut anzusehender Angriff. Aaron Antonczyk wurde der Ball in den Lauf gelegt, in der Mitte war erneut Julian dabei. Der bekam den Ball auch von Aaron, wurde beim Abschluss aber etwas bedrängt, sodass der Torwart parieren konnte. Dabei verletzte sich dieser am Unterarm, sodass die sich ergebende zweite Chance vom Schiedsrichter abgepfiffen wurde. Das Spiel blieb also weiterhin eng, auch wenn Esch weiterhin kaum etwas nach vorne brachte. Mit einem Hammer läutete Lennard dann doch noch die Schluss-Offensive der Arminen ein. Aus rund 20 Metern nagelte er den Ball per Freistoß in den Kasten. Auch wenn der Ball mittig einschlug, bei der Geschwindigkeit war dem Torwart kein Vorwurf zu machen. Jetzt fingen wir doch noch mal mit dem Fußballspielen an. In der 79. lief Robin, nicht zum letzten Mal an diesem Tag, alleine auf den Escher Keeper zu - dieser konnte zur Ecke klären. Die brachte dann doch das dritte Tor: Lennard fand den aufgerückten Innenverteidiger Tobi Birke in der Mitte, der traf mit einem schönen Kopfball. Dann war es noch mal unser Gesichtsältester Robin, der nach klugem Rückspiel im Strafraum über den Kasten schoss. Und in der 84. erneut Robin, diesmal wieder alleine vorm Keeper. Er scheiterte erneut ziemlich kläglich, den Nachschuss verwandelte immerhin der erneut eingewechselte Oliver Oelgemöller zum Endstand.
Fazit: Es war fast ein Sommerkick bei rund 12 Grad. Die 120 Pokalminuten steckten den meisten noch sichtbar in den Knochen. Zum Glück brachten die Escher heute nichts Brandgefährliches auf das Grün, sonst hätte es eng werden können. Der Sieg geht sicherlich in Ordnung, auch wenn die letzten drei Tore erst in den letzten 18 Minuten fallen. So kann es weitergehen - vielleicht haben wir dann schon nächsten Sonntag mit einem Sieg in Recke die geforderten 17 Punkte für den Klassenerhalt zusammen. Das wäre nicht schlecht nach gerade mal sechs Spieltagen…
Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn, Steffen Kortemeyer (60. Tobias Teepe), Tobias Birke, Jens Zedler (46. Lennart Ottenhaus) - Lennard Peters, Robin Menzel - Oliver Oelgemöller (46. Aaron Antonczyk), Florian Schomaker - Julian Heicks, Steffen Müller
MAN OF THE MATCH: Nico Hahn (Antreiber auf der linken Abwehrseite, viele gute Vorstöße und - ausschlaggebend - ein unnützer Tunnel kurz vor Schluss)
A1 verliert unglücklich im Viertelfinale
13.10.2011 von Dennis.
SV Teuto Riesenbeck A1 - DJK Arminia A1 5:3 n.V. (2:1, 3:3, 4:3)
Tore: 0:1 Christopher Hein (4./FE), 1:1 (14.), 2:1 (21.), 2:2 Christopher Hein (46.), 2:3 Nico Hahn (50.), 3:3 (63.), 4:3 (101.), 5:3 (119.)
Das Spitzenspiel des Pokal-Viertelfinals hat alles gehalten, was es versprochen hat. Acht Tore, mehrere Führungswechsel und viel Leidenschaft wurden geboten. Am Ende gewann der derzeitige Spitzenreiter der Kreisliga A glücklich in der Verlängerung gegen den Tabellenzweiten.
Das Spiel begann mit einem Paukenschlag der Arminen. Julian Heicks wurde im Strafraum gefällt, beim anschließenden Elfmeter konnte Christopher Hein den Riesenbecker Torwart ohne Probleme verladen. Erst nach zehn Minuten kamen auch die Gastgeber mal vor unser Tor, doch Keeper Patrick Prinssen reagierte aus kurzer Distanz hervorragend. Nach einer knappen Viertelstunde war aber auch er machtlos. Wir ließen uns mit einem langen Diagonalball überrumpeln, die Flanke wurde am zweiten Pfosten verwertet. Fast im Gegenzug gelingt uns beinahe die erneute Führung. Julian wurde lang geschickt, seine Flanke verpasste Steffen Müller nur knapp. Nur eine Minute später war es Oliver Oelgemöller, der knapp verzog. Umso überraschender war die Riesenbecker Führung, die kurz darauf fiel. Nach einer Ecke kam ein Riesenbecker in unserem Strafraum nahezu ungedrägt zum Kopfball, den er links unten verwandelte. Danach taten wir uns im Aufbau sehr schwer, hatten zu viele einfache Ballverluste. Erst ein ziemlich überheblich ausgeführter Freistoß der Riesenbecker (der Schütze lupfte sich den Ball selbst an, Patrick lenkte den Ball über die Latte) weckte uns wieder auf. In der 36. Minute bekam Florian Schomaker einen langen Pass in den Lauf und legte clever zurück auf Steffen. Dessen Schuss konnte ein Teutone per Kopf auf der Linie klären. In den letzten zehn Minuten waren wir wieder besser im Spiel, allerdings ohne die ganz großen Möglichkeiten.
Durchgang zwei begann wie der erste: mit einem Paukenschlag von Chris für die DJK. Die Riesenbecker wollten flach klären, legten Chris den Ball aber genau in die Füße. Chris zog direkt ab und traf. Jetzt hatten wir eindeutig Oberwasser. Das schlug sich schon vier Minuten später in der erneuten Arminen-Führung nieder. Lennard Peters brachte eine Ecke herein und in der Mitte konnte Nico Hahn ähnlich wie der Riesenbecker in der 1. Halbzeit unbedrängt einköpfen. Fünf Minuten darauf hätten wir sogar noch einen nachlegen müssen. Olli kam in der Mitte des Strafraums frei zum Schuss - leider nur mit seinem schwächeren Rechten, sodass der Torwart per Fußabwehr retten konnte. Danach ließen wir uns etwas von den Gastgebern einlullen. Die Folge war das 3:3. Auf einmal ging es etwas schneller, wir ließen den Riesenbeckern viel zu viel Platz in unserer Hälfte. Dann war auf unserer linken Abwehrseite einer durch und traf trocken ins kurze Eck. Jetzt schwand die Kraft nach unserem sehr laufintensiven Spiel sekündlich. Trotzdem hatten wir noch das 4:3 auf dem Fuß. In der 89. war Flo auf rechts durch und schloss mit links zu ungefährlich ab. Ein Pass in die Mitte auf Steffen oder Julian wäre wohl die bessere Option gewesen. Dann hieß es aber auch noch mal kurz zittern auf DJK-Seite. Ein Freistoß für Riesenbeck 18 Meter zentral vor dem Tor, dieser wurde aber ziemlich einfallslos in unserer Mauer gedroschen. Verlängerung.
Hier konnte man sehen, dass die Kräfte bei uns einfach nicht mehr richtig da war. Als Nico dann auch noch mit einer Fünf-Minuten-Zeitstrafe vom Feld musste, nutzten die Teutonen das aus und trafen zum 4:3. Das Tor war praktisch eine Kopie zum ersten Riesenbecker Treffer. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte der Verlängerung verpasste Aaron Antonczyk den erneuten Ausgleich, sein Schussversuch war sichere Beute für den Riesenbecker Torwart. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns nur noch eine Chance auf den Ausgleich erarbeiten. Tobi Birke köpfte eine Flanke von Nico auf’s Tor, der Schnapper konnte aber zur Ecke klären, die auch nichts mehr einbrachte. Die Entscheidung fiel in der vorletzten Minute nach einem Konter. Durch einen Pass von links stand ein Riesenbecker in der Mitte frei. Seinen ersten, ziemlich erbärmlichen “Schussversuch” konnte Patrick parieren. Von seinen Händen sprang der Ball aber zurück an den Kopf des Riesenbeckers, der sich jetzt gar nicht mehr gegen den Torerfolg wehren konnte. Ziemlich symptomatisch für das ganze Spiel.
Fazit: Es war ein ganz tolles Spiel unserer A1 gegen die selbst ernannte “Übermannschaft” des Fußballkreises Tecklenburg. Wir hätten den Sieg durchaus verdient gehabt, nur in der Verlängerung konnten wir aufgrund der großen Laufarbeit nicht mehr richtig mithalten. Dennoch wussten die Riesenbecker wohl selbst nicht, wie sie die meisten ihrer Tore an diesem Abend erzielt haben. Egal, abhaken. Wir haben gezeigt, dass wir zurecht oben in der Tabelle stehen. Und wer weiß, vielleicht werden wir ja in der Meisterschaft doch noch ein ernstzunehmender Gegenspieler für die Teutonen.
Aufstellung: Patrick Prinssen - Nico Hahn, Steffen Kortemeyer, Tobias Birke, Jens Zedler (119. Tobias Teepe) - Christopher Hein (107. Robin Menzel), Lennard Peters - Oliver Oelgemöller (76. Lennart Ottenhaus), Florian Schomaker - Steffen Müller (102. Aaron Antonczyk), Julian Heicks
MAN OF THE MATCH: Julian Heicks (Elfmeter rausgeholt, exemplarisch für die große Laufarbeit des gesamten Teams)
A1 kämpft in Riesenbeck ums Pokal-Halbfinale
11.10.2011 von Dennis.
Die A1 steht vor einem schwierigen wie packenden Duell. Am Mittwoch geht’s im Pokal-Viertelfinale gegen Teuto Riesenbeck. Erfahrungsgemäß waren das in den letzten Jahren immer sehr aufregende und laute Spiele. Im Halbfinale 2009 konnten wir mit 3:2 in Riesenbeck gewinnen, letztes Jahr ging Teuto aus dem Viertelfinale mit 2:1 als Sieger hervor.
Nun sind wie hoffentlich wieder dran und können ins Halbfinale einziehen. Dazu hoffen wir auf viele tatkräftige Arminen-Unterstützung. Wer schon mal bei einem A-Jugend-Spiel von Teuto gegen Arminia dabei war, der weiß: da brennt der Baum! Los geht’s am Mittwoch, den 12.10.2011, um 19 Uhr am Riesenbecker Vogelsang.